Ziel zu hoch gesteckt: Strandbadsaison wohl ohne Schwimmbecken
Bild: So präsentierte sich die Baustelle Mitte Juni.
Was der Stadtrat unbedingt vermeiden wollte, tritt nun voraussichtlich doch ein: eine Strandbadsaison ohne Schwimmbecken. Zuletzt zielte er auf eine Inbetriebnahme auf Anfang Sommerferien. Doch auch das erweist sich mittlerweile als zu optimistisch. Die Becken dürften zwar bis Mitte Juli fertiggestellt sein. Anschliessend braucht es allerdings noch mindestens zwei Wochen, um sie zu füllen, die Wasseraufbereitung und die Wasserqualität zu testen und die Anlage in Betrieb zu nehmen. Parallel dazu werden die Arbeiten an der Umgebung starten. Auch sie beanspruchen rund vier Wochen.
Ohne Eintritt bis Ende Saison
Aktuell gilt für das Strandbad ein reduzierter Betrieb, welcher einzig Schwimmen im See zulässt. Im Gegenzug ist der Eintritt frei. Der Personalbestand ist auf diese Situation abgestimmt. Es braucht ohne die Becken zum einen weniger Aufsichtspersonal, zum anderen muss wegen des freien Zugangs auch die Kasse nicht besetzt sein.
Mittlerweile braucht es einen optimalen restlichen Bauablauf, damit die Becken bis Ende August in Betrieb genommen werden könnten. Die Saison dauert bis Mitte September. Es dürfte kaum möglich sein, den Personalbestand für diese kurze Zeit entsprechend hochzufahren. Gerade Hilfsbadmeister mit den notwendigen Brevets sind schon für eine ordentliche Saison schwierig zu finden. Es ist also davon auszugehen, dass der reduzierte Strandbadbetrieb bis zum Saisonschluss gilt. Ohne Einschränkungen läuft dafür das Restaurant.
Mangelnde Fachkräfte und eisenhaltiger Kies
Es sind mehrere Gründe, welche zu dieser Verspätung geführt haben. So sind qualifizierte Fachkräfte für die Schweissarbeiten kaum verfügbar. Zum Einsatz kommen einzig ausländische Arbeitskräfte, die ihre Arbeit immer wieder wochenweise unterbrechen müssen. Zudem erwies es sich als unerwartet schwierig, geeigneten Kies zu finden, auf welchem die Chromstahlbecken zu liegen kommen. Entscheidend ist der Eisenanteil. Dieser darf nicht zu hoch sein, damit es nicht zu Korrosionsschäden kommt. Alleine das Finden von Labors, welche die notwendigen Untersuchungen machen können, war kompliziert und aufwändig. Der Lieferant lehnte in der Folge verschiedene Proben ab, was zu weiteren Verzögerungen führte. Und schliesslich stellte es sich ganz allgemein als zu optimistisch heraus, ein Volumen von rund 5 Mio. Franken innerhalb weniger Monate zu verbauen.
Der Stadtrat bedauert diese Entwicklung. Immerhin: Das Resultat der Sanierung wird für die Entbehrungen während der Saison 2025 entschädigen. Ab 2026 werden die neuen Schwimmbecken nämlich ein tolles Badeerlebnis bieten.
Was der Stadtrat unbedingt vermeiden wollte, tritt nun voraussichtlich doch ein: eine Strandbadsaison ohne Schwimmbecken. Zuletzt zielte er auf eine Inbetriebnahme auf Anfang Sommerferien. Doch auch das erweist sich mittlerweile als zu optimistisch. Die Becken dürften zwar bis Mitte Juli fertiggestellt sein. Anschliessend braucht es allerdings noch mindestens zwei Wochen, um sie zu füllen, die Wasseraufbereitung und die Wasserqualität zu testen und die Anlage in Betrieb zu nehmen. Parallel dazu werden die Arbeiten an der Umgebung starten. Auch sie beanspruchen rund vier Wochen.
Ohne Eintritt bis Ende Saison
Aktuell gilt für das Strandbad ein reduzierter Betrieb, welcher einzig Schwimmen im See zulässt. Im Gegenzug ist der Eintritt frei. Der Personalbestand ist auf diese Situation abgestimmt. Es braucht ohne die Becken zum einen weniger Aufsichtspersonal, zum anderen muss wegen des freien Zugangs auch die Kasse nicht besetzt sein.
Mittlerweile braucht es einen optimalen restlichen Bauablauf, damit die Becken bis Ende August in Betrieb genommen werden könnten. Die Saison dauert bis Mitte September. Es dürfte kaum möglich sein, den Personalbestand für diese kurze Zeit entsprechend hochzufahren. Gerade Hilfsbadmeister mit den notwendigen Brevets sind schon für eine ordentliche Saison schwierig zu finden. Es ist also davon auszugehen, dass der reduzierte Strandbadbetrieb bis zum Saisonschluss gilt. Ohne Einschränkungen läuft dafür das Restaurant.
Mangelnde Fachkräfte und eisenhaltiger Kies
Es sind mehrere Gründe, welche zu dieser Verspätung geführt haben. So sind qualifizierte Fachkräfte für die Schweissarbeiten kaum verfügbar. Zum Einsatz kommen einzig ausländische Arbeitskräfte, die ihre Arbeit immer wieder wochenweise unterbrechen müssen. Zudem erwies es sich als unerwartet schwierig, geeigneten Kies zu finden, auf welchem die Chromstahlbecken zu liegen kommen. Entscheidend ist der Eisenanteil. Dieser darf nicht zu hoch sein, damit es nicht zu Korrosionsschäden kommt. Alleine das Finden von Labors, welche die notwendigen Untersuchungen machen können, war kompliziert und aufwändig. Der Lieferant lehnte in der Folge verschiedene Proben ab, was zu weiteren Verzögerungen führte. Und schliesslich stellte es sich ganz allgemein als zu optimistisch heraus, ein Volumen von rund 5 Mio. Franken innerhalb weniger Monate zu verbauen.
Der Stadtrat bedauert diese Entwicklung. Immerhin: Das Resultat der Sanierung wird für die Entbehrungen während der Saison 2025 entschädigen. Ab 2026 werden die neuen Schwimmbecken nämlich ein tolles Badeerlebnis bieten.
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