Versorgung in Notlagen sicherstellen
Bild: Der neue Stromgenerator kann das Seewasserwerk während ca. 50 Stunden mit Strom versorgen.
Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Eine durchgehende Versorgung ist deshalb besonders wichtig.
Ohne Strom kein Trinkwasser
Die drohende Strommangellage, insbesondere im Winter 2023, hat uns vor Augen geführt, dass die dauernde Verfügbarkeit von Elektrizität nicht selbstverständlich ist. Die Städte und Gemeinden mussten sich damals auf stundenweises Stromabschalten vorbereiten. Aber auch in ordentlichen Lagen kann es zu unangekündigten Abschaltungen kommen, beispielweise wegen Überlastungen in vorgelagerten Netzen oder wegen Abnahme der Netzspannung aufgrund von mehrfachem Ausfall von grossen Stromerzeugungsanlagen. Und ohne Strom funktioniert auch die Wasserversorgung nicht.
Bereits im Herbst 2023 bestellten die TBR deshalb einen Notstromgenerator. Dieser ist allerdings nicht vergleichbar mit Generatoren, wie sie Private in Baumärkten kaufen können. Die Anlage hat die Ausmasse eines Containers und bringt ein Gesamtgewicht von 5,3 Tonnen auf die Waage. Die Kosten belaufen sich auf CHF 182’740.00. Hinzu kommt der Aufwand für die Installation.

Der Generator wird mit Diesel betrieben, den er aus einem 4’800 Liter-Tank bezieht. Damit ist er in der Lage, den Betrieb des Seewasserwerks während rund 50 h aufrecht zu erhalten.
Die Inbetriebnahme mit umfangreichen Tests erfolgt per Ende Oktober 2024. Danach finden regelmässige Probeläufe statt, um die Betriebsfähigkeit sicherzustellen. Sechs- bis zehnmal pro Jahr sind solche Tests vorgesehen.
Abwasserentsorgung mitdenken
Die Vorbereitung auf mögliche Stromabschaltungen im Winterhalbjahr 2023 hat ergeben, dass nebst der Wasserversorgung auch die Abwasserentsorgung eine grosse Herausforderung darstellt. In der Hauptstrasse verläuft die Abwasser-Sammelleitung des Abwasserverbandes Altenrhein. Durch diese fliessen die Abwässer der gesamten Region, wegen des fehlenden Gefälles mithilfe von Pumpen. Fallen diese aus, füllt sich die Kanalisation innert kurzer Zeit und das Abwasser drückt durch die Schächte auf die Strasse oder in angrenzende Keller. Es ist deshalb geplant, eine wichtige Pumpe an der Seepromenade auf Höhe Arionparkplatz ebenfalls an den Generator anzuschliessen und so auch dieses Problem zu entschärfen.
Trotz der hohen Kosten bleibt die Hoffnung, dass die neue Anlage nie ernstfallmässig in Betrieb genommen werden muss.
Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Eine durchgehende Versorgung ist deshalb besonders wichtig.
Ohne Strom kein Trinkwasser
Die drohende Strommangellage, insbesondere im Winter 2023, hat uns vor Augen geführt, dass die dauernde Verfügbarkeit von Elektrizität nicht selbstverständlich ist. Die Städte und Gemeinden mussten sich damals auf stundenweises Stromabschalten vorbereiten. Aber auch in ordentlichen Lagen kann es zu unangekündigten Abschaltungen kommen, beispielweise wegen Überlastungen in vorgelagerten Netzen oder wegen Abnahme der Netzspannung aufgrund von mehrfachem Ausfall von grossen Stromerzeugungsanlagen. Und ohne Strom funktioniert auch die Wasserversorgung nicht.
Bereits im Herbst 2023 bestellten die TBR deshalb einen Notstromgenerator. Dieser ist allerdings nicht vergleichbar mit Generatoren, wie sie Private in Baumärkten kaufen können. Die Anlage hat die Ausmasse eines Containers und bringt ein Gesamtgewicht von 5,3 Tonnen auf die Waage. Die Kosten belaufen sich auf CHF 182’740.00. Hinzu kommt der Aufwand für die Installation.

Der Generator wird mit Diesel betrieben, den er aus einem 4’800 Liter-Tank bezieht. Damit ist er in der Lage, den Betrieb des Seewasserwerks während rund 50 h aufrecht zu erhalten.
Die Inbetriebnahme mit umfangreichen Tests erfolgt per Ende Oktober 2024. Danach finden regelmässige Probeläufe statt, um die Betriebsfähigkeit sicherzustellen. Sechs- bis zehnmal pro Jahr sind solche Tests vorgesehen.
Abwasserentsorgung mitdenken
Die Vorbereitung auf mögliche Stromabschaltungen im Winterhalbjahr 2023 hat ergeben, dass nebst der Wasserversorgung auch die Abwasserentsorgung eine grosse Herausforderung darstellt. In der Hauptstrasse verläuft die Abwasser-Sammelleitung des Abwasserverbandes Altenrhein. Durch diese fliessen die Abwässer der gesamten Region, wegen des fehlenden Gefälles mithilfe von Pumpen. Fallen diese aus, füllt sich die Kanalisation innert kurzer Zeit und das Abwasser drückt durch die Schächte auf die Strasse oder in angrenzende Keller. Es ist deshalb geplant, eine wichtige Pumpe an der Seepromenade auf Höhe Arionparkplatz ebenfalls an den Generator anzuschliessen und so auch dieses Problem zu entschärfen.
Trotz der hohen Kosten bleibt die Hoffnung, dass die neue Anlage nie ernstfallmässig in Betrieb genommen werden muss.
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