Strom wird wieder günstiger

Bild: Obwohl die Kosten für die Netznutzung des Vorliegernetzes der SN Energie AG leicht steigen, ergibt sich für 2025 gesamthaft eine deutliche Strompreissenkung.
In Kürze
Die Rorschacherinnen und Rorschacher dürfen sich auf günstigere Strompreise freuen. Dank tieferen Herstellungskosten und reduzierten Abgaben sinkt die Stromrechnung ab 2025 um 5,9 % – 6,7 %. Dafür gibt es für Rücklieferungen ins Netz, in der Regel von Photovoltaikanlagen, weniger Geld. Die Preis orientieren sich neu an Referenz-Marktpreisen des Bundesamts für Energie. Minimalvergütungen verhindern, dass der Preis bei Stromüberfluss ins Minus fällt.
Autor: Stadtrat
Der Stadtrat hat die Stromtarife für 2024 beschlossen. Diese entlasten das Portemonnaie der Abonnentinnen und Abonnenten.

Die Energieversorgungsunternehmen sind gesetzlich verpflichtet, die Netznutzungs- und Energietarife für das Folgejahr jeweils bis 31. August zu publizieren. Die Technischen Betriebe Rorschach haben die Preise fristgerecht auf der Homepage der Stadt veröffentlicht.

Deutlich tiefere Herstellungskosten

Für die Abonnentinnen und Abonnenten gibt es gute Nachrichten: Die Strompreise sinken. Verschiedene Faktoren tragen dazu bei.

Zwar steigen die Kosten für die Netznutzung des Vorliegernetzes der SN Energie AG um 1,1 %. Diese Mehrkosten werden aber mehr als kompensiert durch

  • 28 % tiefere Herstellungskosten in der Energiegrundversorgung
  • einen um 0,20 Rp./kWh tieferen Tarif für die allgemeinen Systemdienstleistungen SDL
  • eine um 0.97 Rp./kWh tiefere Bundesabgabe für Stromreserve (Abgabe für Winterstromreserve und Reservekraftwerke)


Bei der Netznutzung bleiben die Preise gegenüber 2024 unverändert, und zwar sowohl im Hoch- als auch im Niedertarif. Dank der tieferen Abgaben profitieren die Kundinnen und Kunden trotzdem von einer durchschnittlichen Tarifsenkung um 5,8 %.

Die Energiepreise erfahren über alle Qualitäten (Basisstrom, Ökostrom und Kernstrom) eine Senkung um 5,9 % oder 0.70 Rp./kWh.

Schweizweite Harmonisierung für Rücklieferungen

Eine massgebliche Änderung ergibt sich beim Rückliefertarif. In Bezug auf die Höhe der Vergütung findet eine schweizweite Harmonisierung statt. Die Abnahme- und Vergütungspflicht von ins Stromnetz eingespeister Energie (in der Regel von Photovoltaikanlagen) bleibt bestehen. Vergütungsbasis bildet der vierteljährlich gemittelte Referenz-Marktpreis des Bundesamtes für Energie. Dieser kann stark schwanken. Um die Produzenten vor tiefen Marktpreisen zu schützen, gelten für gewisse PV-Anlagen bis voraussichtlich 150 KW Minimalvergütungen, die der Bund noch festlegen wird.

Der Grund für die Einführung von Referenz-Marktpreisen bzw. Minimalvergütungen liegt im steigenden Angebot an Photovoltaik-Strom. An schönen Sommertagen besteht die Gefahr, dass zu viel Strom zur Verfügung steht. Die Referenz-Marktpreise können an solchen Tagen auch ins Minus rutschen. Der Anreiz, PV-Anlagen zu bauen, würde ohne die Minimalvergütung wohl deutlich kleiner.

Einsparungen bis 6,7 %

Die neuen Strompreise reduzieren die Jahreskosten der Abonnentinnen und Abonnenten gesamthaft zwischen 5,9 % und 6,7 %, je nach Stromverbrauch. Bei einem 5-Zimmer-Einfamilienhaus mit Elektroherd, 100 Liter-Boiler, Tumbler und Wärmepumpe geht die Modellrechnung bei einem Gesamtverbrauch von 13’000 kWh von jährlichen Einsparungen in der Höhe von CHF 243.00 aus. Bei einem mittleren KMU (Jahresverbrauch 150’000 kWh) sind es ca. CHF 2’805.00.

Die Rorschacherinnen und Rorschacher profitieren als Kundinnen und Kunden der TBR auch im regionalen Vergleich von unterdurchschnittlichen Stromkosten. Es bewährt sich, dass die Stadt Aktionärin der SN Energie AG ist.

Die Energieversorgungsunternehmen sind gesetzlich verpflichtet, die Netznutzungs- und Energietarife für das Folgejahr jeweils bis 31. August zu publizieren. Die Technischen Betriebe Rorschach haben die Preise fristgerecht auf der Homepage der Stadt veröffentlicht.

Deutlich tiefere Herstellungskosten

Für die Abonnentinnen und Abonnenten gibt es gute Nachrichten: Die Strompreise sinken. Verschiedene Faktoren tragen dazu bei.

Zwar steigen die Kosten für die Netznutzung des Vorliegernetzes der SN Energie AG um 1,1 %. Diese Mehrkosten werden aber mehr als kompensiert durch

  • 28 % tiefere Herstellungskosten in der Energiegrundversorgung
  • einen um 0,20 Rp./kWh tieferen Tarif für die allgemeinen Systemdienstleistungen SDL
  • eine um 0.97 Rp./kWh tiefere Bundesabgabe für Stromreserve (Abgabe für Winterstromreserve und Reservekraftwerke)


Bei der Netznutzung bleiben die Preise gegenüber 2024 unverändert, und zwar sowohl im Hoch- als auch im Niedertarif. Dank der tieferen Abgaben profitieren die Kundinnen und Kunden trotzdem von einer durchschnittlichen Tarifsenkung um 5,8 %.

Die Energiepreise erfahren über alle Qualitäten (Basisstrom, Ökostrom und Kernstrom) eine Senkung um 5,9 % oder 0.70 Rp./kWh.

Schweizweite Harmonisierung für Rücklieferungen

Eine massgebliche Änderung ergibt sich beim Rückliefertarif. In Bezug auf die Höhe der Vergütung findet eine schweizweite Harmonisierung statt. Die Abnahme- und Vergütungspflicht von ins Stromnetz eingespeister Energie (in der Regel von Photovoltaikanlagen) bleibt bestehen. Vergütungsbasis bildet der vierteljährlich gemittelte Referenz-Marktpreis des Bundesamtes für Energie. Dieser kann stark schwanken. Um die Produzenten vor tiefen Marktpreisen zu schützen, gelten für gewisse PV-Anlagen bis voraussichtlich 150 KW Minimalvergütungen, die der Bund noch festlegen wird.

Der Grund für die Einführung von Referenz-Marktpreisen bzw. Minimalvergütungen liegt im steigenden Angebot an Photovoltaik-Strom. An schönen Sommertagen besteht die Gefahr, dass zu viel Strom zur Verfügung steht. Die Referenz-Marktpreise können an solchen Tagen auch ins Minus rutschen. Der Anreiz, PV-Anlagen zu bauen, würde ohne die Minimalvergütung wohl deutlich kleiner.

Einsparungen bis 6,7 %

Die neuen Strompreise reduzieren die Jahreskosten der Abonnentinnen und Abonnenten gesamthaft zwischen 5,9 % und 6,7 %, je nach Stromverbrauch. Bei einem 5-Zimmer-Einfamilienhaus mit Elektroherd, 100 Liter-Boiler, Tumbler und Wärmepumpe geht die Modellrechnung bei einem Gesamtverbrauch von 13’000 kWh von jährlichen Einsparungen in der Höhe von CHF 243.00 aus. Bei einem mittleren KMU (Jahresverbrauch 150’000 kWh) sind es ca. CHF 2’805.00.

Die Rorschacherinnen und Rorschacher profitieren als Kundinnen und Kunden der TBR auch im regionalen Vergleich von unterdurchschnittlichen Stromkosten. Es bewährt sich, dass die Stadt Aktionärin der SN Energie AG ist.

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