Strandbad gemeinsam betreiben

Bild: Es besteht zwar Sanierungsbedarf. Das Strandbad hat aber immer noch einen erheblichen Wert.
In Kürze
Die Stadt Rorschach und die Gemeinde Rorschacherberg möchten das Strandbad in einer gleichberechtigten Partnerschaft gemeinsam entwickeln und betreiben. Der Wille zur Zusammenarbeit besteht unabhängig davon, ob das Strandbad saniert oder weiter östlich auf Rorschacherberger Gemeindegebiet neu gebaut wird. Die öffentliche Diskussion über die Entwicklung des Seeufers Ost ist folglich nicht beeinflusst. Die Räte der beiden Gemeinden haben eine paritätisch zusammengesetzte Arbeitsgruppe ins Leben gerufen. Den Schlussentscheid treffen aber die Stimmberechtigten der beiden Gemeinden an der Urne.
Autor: Stadtrat Rorschach
Der Stadtrat Rorschach und der Gemeinderat Rorschacherberg streben für das Strandbad eine gleichberechtigte Partnerschaft an. Sie haben für die Projektentwicklung und -begleitung eine gemeinsame Arbeitsgruppe eingesetzt. Der abschliessende Entscheid liegt bei den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern der beiden Gemeinden.

Das Strandbad ist eine regionale Sommer-Attraktion. Bis zu 5’000 Besuchende vergnügen sich an schönen Sommertagen in der Anlage, welche sich heute fast zu gleichen Teilen auf Rorschacher und Rorschacherberger Gemeindegebiet erstreckt. Da liegt es nahe, eine Partnerschaft der beiden Gemeinden zu prüfen.

Schon lange im Gespräch

Im Gespräch sind die Räte der beiden Gemeinden schon seit einigen Jahren. Der erste Kontakt stand im Zusammenhang mit der Entwicklung des östlichen Seeufers. Eine vom Stadtrat in Auftrag gegebene Studie von Staufer & Hasler Architekten sieht vor, das Strandbad ganz auf Rorschacherberger Gemeindegebiet zu verlegen, um auf der Rorschacher Seite Platz zu schaffen für eine private Wohnüberbauung. Schon damals signalisierte der Gemeinderat Rorschacherberg seine Bereitschaft, sich am neuen Strandbad zu beteiligen.

Heute steht für den Stadtrat die Studie von Staufer & Hasler Architekten nicht mehr im Vordergrund (die Stadtinfo hat schon wiederholt darüber berichtet). Die Infrastruktur des Strandbades ist zwar sanierungsbedürftig, hat aber immer noch einen hohen Wert. Das ist einer der Gründe, die gegen eine komplette Verlegung der Anlage sprechen. Der Stadtrat wird die öffentliche Diskussion darüber im Frühjahr noch führen.

Die Zeit drängt

Der Erneuerungsbedarf für das Strandbad ist trotz des hohen Restwertes dringend. Insbesondere die Rutschbahn kann kaum über die Saison 2023 hinaus betrieben werden. Im Budget 2023 ist deshalb vorsorglich ein Kredit für eine Erneuerung im 2024 enthalten. Der Stadtrat wird das Resultat der Mitwirkung zur Studie von Staufer & Hasler Architekten in die Beurteilung der notwendigen Investitionen zur Sicherstellung des Badibetriebes berücksichtigen.

Der Gemeinderat Rorschacherberg ist bezüglich des Standorts des Strandbades offen. Er macht seine Beteiligung nicht von einer Verlegung abhängig, sondern ist auch bereit, einen Einkauf zu prüfen und damit verbunden bei einer Sanierung gleichberechtigt mitzuwirken.

Strandbad gemeinsam entwickeln

Die beiden Räte haben eine paritätisch zusammengesetzte Arbeitsgruppe ins Leben gerufen. Diese hat den Auftrag, das Strandbadprojekt zu entwickeln und zu begleiten. Dieses steht noch ganz am Anfang. Es ist dem Stadtrat ein Anliegen, dass die Rorschacherberger Vertretung von Beginn an mitbestimmen kann. Ziel muss es schlussendlich sein, bei der Bevölkerung beider Gemeinden Lust und Freude an einem gemeinsamen Seebad zu wecken und die gemeinsamen Interessen aufzuzeigen. Denn unabhängig davon, ob das Strandbad saniert oder weiter östlich neu gebaut wird: Die Räte müssen die Bevölkerung überzeugen, denn der notwendige Kredit bedarf der Zustimmung der Stimmberechtigen beider Gemeinden.

Das Strandbad ist eine regionale Sommer-Attraktion. Bis zu 5’000 Besuchende vergnügen sich an schönen Sommertagen in der Anlage, welche sich heute fast zu gleichen Teilen auf Rorschacher und Rorschacherberger Gemeindegebiet erstreckt. Da liegt es nahe, eine Partnerschaft der beiden Gemeinden zu prüfen.

Schon lange im Gespräch

Im Gespräch sind die Räte der beiden Gemeinden schon seit einigen Jahren. Der erste Kontakt stand im Zusammenhang mit der Entwicklung des östlichen Seeufers. Eine vom Stadtrat in Auftrag gegebene Studie von Staufer & Hasler Architekten sieht vor, das Strandbad ganz auf Rorschacherberger Gemeindegebiet zu verlegen, um auf der Rorschacher Seite Platz zu schaffen für eine private Wohnüberbauung. Schon damals signalisierte der Gemeinderat Rorschacherberg seine Bereitschaft, sich am neuen Strandbad zu beteiligen.

Heute steht für den Stadtrat die Studie von Staufer & Hasler Architekten nicht mehr im Vordergrund (die Stadtinfo hat schon wiederholt darüber berichtet). Die Infrastruktur des Strandbades ist zwar sanierungsbedürftig, hat aber immer noch einen hohen Wert. Das ist einer der Gründe, die gegen eine komplette Verlegung der Anlage sprechen. Der Stadtrat wird die öffentliche Diskussion darüber im Frühjahr noch führen.

Die Zeit drängt

Der Erneuerungsbedarf für das Strandbad ist trotz des hohen Restwertes dringend. Insbesondere die Rutschbahn kann kaum über die Saison 2023 hinaus betrieben werden. Im Budget 2023 ist deshalb vorsorglich ein Kredit für eine Erneuerung im 2024 enthalten. Der Stadtrat wird das Resultat der Mitwirkung zur Studie von Staufer & Hasler Architekten in die Beurteilung der notwendigen Investitionen zur Sicherstellung des Badibetriebes berücksichtigen.

Der Gemeinderat Rorschacherberg ist bezüglich des Standorts des Strandbades offen. Er macht seine Beteiligung nicht von einer Verlegung abhängig, sondern ist auch bereit, einen Einkauf zu prüfen und damit verbunden bei einer Sanierung gleichberechtigt mitzuwirken.

Strandbad gemeinsam entwickeln

Die beiden Räte haben eine paritätisch zusammengesetzte Arbeitsgruppe ins Leben gerufen. Diese hat den Auftrag, das Strandbadprojekt zu entwickeln und zu begleiten. Dieses steht noch ganz am Anfang. Es ist dem Stadtrat ein Anliegen, dass die Rorschacherberger Vertretung von Beginn an mitbestimmen kann. Ziel muss es schlussendlich sein, bei der Bevölkerung beider Gemeinden Lust und Freude an einem gemeinsamen Seebad zu wecken und die gemeinsamen Interessen aufzuzeigen. Denn unabhängig davon, ob das Strandbad saniert oder weiter östlich neu gebaut wird: Die Räte müssen die Bevölkerung überzeugen, denn der notwendige Kredit bedarf der Zustimmung der Stimmberechtigen beider Gemeinden.

Die Rutschbahn hat die Lebensdauer erreicht und kann über die Saison 2023 hinaus kaum mehr betrieben werden.
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