Rorschach und Goldach spannen stärker zusammen

Bild: Der Austausch zwischen den Rathäusern von Goldach und Rorschach soll in Zukunft intensiviert werden.
In Kürze
Die Räte von Rorschach und Goldach möchten stärker zusammenarbeiten. Sie haben vorerst sechs Arbeitsgruppen ins Leben gerufen, die unter der Koordination von Peter Baumberger, alt Gemeindepräsident von Goldach, verschiedene Themen bearbeiten. Vorerst nicht dabei ist die Gemeinde Rorschacherberg. Deren Gemeinderat sieht aktuell keinen Bedarf für eine umfassende Abklärung. Auch im Schulbereich soll das Potenzial einer verstärkten Zusammenarbeit eruiert und genutzt werden. Die Schulpräsidenten haben entsprechende Aufträge erhalten.
Autor: Stadtrat
Die Räte von Rorschach und Goldach möchten die Zusammenarbeit intensivieren. Sie prüfen aktuell in verschiedenen Arbeitsgruppen, wo Potenzial besteht.

An den Bürgerversammlungen der Gemeinden Goldach, Rorschach und Rorschacherberg votierten die FDP Ortsparteien für eine verstärkte Zusammenarbeit in der Region. Sie luden die Räte ein zu prüfen, welche Verwaltungsstrukturen mit den umliegenden Gemeinden in Verwaltungseinheiten zusammengeführt werden könnten, um eine Qualitätssteigerung und eine Kostensenkung zu erreichen sowie dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Unabhängig davon wächst insbesondere in Rorschach und Goldach innerhalb der Räte und der Verwaltungen die Überzeugung, dass durch einen Ausbau der Kooperation sowohl die einzelnen Gemeinden als auch die Region profitieren. Alleine durch die geographischen Gegebenheiten macht die Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen Sinn.

Grosses Potenzial

Es zeigte sich schnell, dass ein grosses Potenzial besteht. Die nicht abschliessende Zusammenstellung listete bereits in der ersten Fassung 17 Themenfelder auf, bei denen sich in unterschiedlicher Dringlichkeit eine nähere Prüfung lohnt.

Die Räte von Goldach und Rorschach luden den Gemeinderat Rorschacherberg in der Folge ein, sich ebenfalls am Projekt zu beteiligen. Dieser sieht aktuell aber noch keine Dringlichkeit für eine umfassende Abklärung. Der Rorschacherberger Gemeinderat hätte sich einzig punktuell dort beteiligen wollen, wo er für sich kurzfristig Vorteile sieht. Für Goldach und Rorschach ist das allerdings keine Option. Sie möchten den Entscheid über Projekte, welche sie im Detail angehen, gestützt auf eine umfassende Evaluation angehen. Im Gesamten muss die Zusammenarbeit für alle Partner mehr Vorteile bieten. In einzelnen Teilprojekten kann es aber durchaus ein Geben und Nehmen sein. Die weitere Projektarbeit findet deshalb vorerst ohne Beteiligung der Gemeinde Rorschacherberg statt. Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass Rorschacherberg für Einzelvorhaben nochmals separat angefragt wird.

Start mit sechs Arbeitsgruppen

Rorschach und Goldach haben vorerst sechs Arbeitsgruppen gebildet. Als Projektkoordinator konnten die Räte Peter Baumberger gewinnen. Als ehemaliger Gemeindepräsident, langjähriger CEO der VRSG sowie zuletzt als stellvertretender CEO der Abraxas verfügt Peter Baumberger über umfassendes Wissen im Gemeindebereich. Dieses kann er mit seiner Erfahrung aus der Privatwirtschaft kombinieren. Als Einwohner von Goldach ist er auch mit den regionalen Verhältnissen bestens vertraut und kennt viele Ansprechpartner.

Die Arbeitsgruppen bearbeiten vorerst folgende Themen:

  • Baupolizei, Feuerschutz, Recht, Gemeindepolizei
  • Tiefbau, Werkhof
  • Liegenschaften, Freibäder
  • Soziales
  • Steuern
  • Lehrlingswesen

Auf Anfang 2024 umgesetzt ist das Betreibungsamt der Region Rorschach, welchem neu auch die Gemeine Tübach angehört. Spätestens auf den 1. Januar 2027 wird sich ihm auch die Gemeinde Goldach anschliessen.

Einheitliche Zielsetzungen

Die Zusammenarbeit oder der Zusammenschluss von Ämtern soll aber kein Selbstzweck sein. Es gelten folgende Zielsetzungen:

  • Finanzielles Sparpotenzial nutzen, welches eine Zusammenlegung kurz-, mittel- und langfristig bieten kann.
  • Erhöhung der Qualität der erbrachten Dienstleistung.
  • Erhöhung der Attraktivität für Mitarbeitende durch die Regelung der Stellvertretung, das Schaffen von Perspektiven innerhalb des Betriebes oder die Bereicherung der Tätigkeit (Fachkräftemangel entgegenwirken).

Die Projekte müssen mindestens eines dieser Ziele erfüllen, damit sie weiterbearbeitet werden. Der Stadtrat wird über den Fortschritt der Arbeiten laufend informieren.

Bisher noch ausgeklammert ist der Schulbereich. Aber auch hier soll das Potenzial einer verstärkten Zusammenarbeit eruiert und genutzt werden. Die Schulpräsidenten haben entsprechende Aufträge erhalten.

An den Bürgerversammlungen der Gemeinden Goldach, Rorschach und Rorschacherberg votierten die FDP Ortsparteien für eine verstärkte Zusammenarbeit in der Region. Sie luden die Räte ein zu prüfen, welche Verwaltungsstrukturen mit den umliegenden Gemeinden in Verwaltungseinheiten zusammengeführt werden könnten, um eine Qualitätssteigerung und eine Kostensenkung zu erreichen sowie dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Unabhängig davon wächst insbesondere in Rorschach und Goldach innerhalb der Räte und der Verwaltungen die Überzeugung, dass durch einen Ausbau der Kooperation sowohl die einzelnen Gemeinden als auch die Region profitieren. Alleine durch die geographischen Gegebenheiten macht die Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen Sinn.

Grosses Potenzial

Es zeigte sich schnell, dass ein grosses Potenzial besteht. Die nicht abschliessende Zusammenstellung listete bereits in der ersten Fassung 17 Themenfelder auf, bei denen sich in unterschiedlicher Dringlichkeit eine nähere Prüfung lohnt.

Die Räte von Goldach und Rorschach luden den Gemeinderat Rorschacherberg in der Folge ein, sich ebenfalls am Projekt zu beteiligen. Dieser sieht aktuell aber noch keine Dringlichkeit für eine umfassende Abklärung. Der Rorschacherberger Gemeinderat hätte sich einzig punktuell dort beteiligen wollen, wo er für sich kurzfristig Vorteile sieht. Für Goldach und Rorschach ist das allerdings keine Option. Sie möchten den Entscheid über Projekte, welche sie im Detail angehen, gestützt auf eine umfassende Evaluation angehen. Im Gesamten muss die Zusammenarbeit für alle Partner mehr Vorteile bieten. In einzelnen Teilprojekten kann es aber durchaus ein Geben und Nehmen sein. Die weitere Projektarbeit findet deshalb vorerst ohne Beteiligung der Gemeinde Rorschacherberg statt. Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass Rorschacherberg für Einzelvorhaben nochmals separat angefragt wird.

Start mit sechs Arbeitsgruppen

Rorschach und Goldach haben vorerst sechs Arbeitsgruppen gebildet. Als Projektkoordinator konnten die Räte Peter Baumberger gewinnen. Als ehemaliger Gemeindepräsident, langjähriger CEO der VRSG sowie zuletzt als stellvertretender CEO der Abraxas verfügt Peter Baumberger über umfassendes Wissen im Gemeindebereich. Dieses kann er mit seiner Erfahrung aus der Privatwirtschaft kombinieren. Als Einwohner von Goldach ist er auch mit den regionalen Verhältnissen bestens vertraut und kennt viele Ansprechpartner.

Die Arbeitsgruppen bearbeiten vorerst folgende Themen:

  • Baupolizei, Feuerschutz, Recht, Gemeindepolizei
  • Tiefbau, Werkhof
  • Liegenschaften, Freibäder
  • Soziales
  • Steuern
  • Lehrlingswesen

Auf Anfang 2024 umgesetzt ist das Betreibungsamt der Region Rorschach, welchem neu auch die Gemeine Tübach angehört. Spätestens auf den 1. Januar 2027 wird sich ihm auch die Gemeinde Goldach anschliessen.

Einheitliche Zielsetzungen

Die Zusammenarbeit oder der Zusammenschluss von Ämtern soll aber kein Selbstzweck sein. Es gelten folgende Zielsetzungen:

  • Finanzielles Sparpotenzial nutzen, welches eine Zusammenlegung kurz-, mittel- und langfristig bieten kann.
  • Erhöhung der Qualität der erbrachten Dienstleistung.
  • Erhöhung der Attraktivität für Mitarbeitende durch die Regelung der Stellvertretung, das Schaffen von Perspektiven innerhalb des Betriebes oder die Bereicherung der Tätigkeit (Fachkräftemangel entgegenwirken).

Die Projekte müssen mindestens eines dieser Ziele erfüllen, damit sie weiterbearbeitet werden. Der Stadtrat wird über den Fortschritt der Arbeiten laufend informieren.

Bisher noch ausgeklammert ist der Schulbereich. Aber auch hier soll das Potenzial einer verstärkten Zusammenarbeit eruiert und genutzt werden. Die Schulpräsidenten haben entsprechende Aufträge erhalten.

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