Regionale Bedürfnisabklärung im Bereich Kultur

Bild: Die Region Rorschach ist auch kulturell zusammengewachsen.
In Kürze
Eine regionale Bedürfnisabklärung im Kulturbereich soll zeigen, welche räumlichen Angebote in der Region bestehen und wie diese aktuell bespielt werden. In der Folge kann geklärt werden, ob Defizite bei der Infrastruktur oder beim kulturellen Angebot bestehen. Das regionale Projekt steht unter der Leitung der Gemeinde Goldach.
Autor: Reto Kaelli
Die Gemeinden Goldach, Mörschwil, Rorschach, Thal, Tübach und Untereggen planen gemeinsam eine Bedürfnisabklärung im Kulturbereich.

Dabei werden Kulturveranstalterinnen und -veranstalter, Kulturschaffende, Vereine sowie die Bevölkerung aktiv einbezogen. Das Ziel ist es, mit Hilfe der Bedürfnisabklärung eine Basis für allfällige Entwicklungen im Bereich der Regionalkultur zu schaffen. Die Kernfragen der Abklärung sind:

  • Was umfasst das bestehende räumliche Angebot in der Region?
  • Wie werden die vorhandenen Räume bespielt?
  • Was fehlt noch an räumlichem Angebot?
  • Was fehlt noch an kulturellem Angebot?

Anstoss zu diesem Projekt war eine Idee aus der Gemeinde Goldach, welche sich im Jahr 2022 um die Übernahme des Stadttheater-Provisoriums in St. Gallen bewarb. Nach dem Nein der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger im Rahmen einer Grundsatzabstimmung blieb die Frage nach genügend eigenem Kulturraum offen. Ein entsprechender Antrag an der Bürgerversammlung 2023 führte zur Entscheidung, die kulturellen Angebote und die vorhandene Infrastruktur genauer zu analysieren. Da Kultur nicht an Gemeindegrenzen Halt macht, stiess Goldach ein regionales Projekt an.

Nachdem Goldach die Initialkosten für das Grobkonzept übernommen hat, wird die Finanzierung der Detailplanung (rund CHF 20’000) gemeinsam durch die partizipierenden Gemeinden gesichert. Eine Projektgruppe, bestehend aus Ratsvertreterinnen der Gemeinden Goldach, Tübach, Mörschwil und Thal sowie dem Rorschacher Stadtrat Reto Källi, arbeitet mit externer Begleitung durch die Hejcon GmbH und die Fachhochschule OST das weitere Vorgehen aus. Dabei geht es auch darum zu eruieren, in welchen kulturellen Bereichen die regionale Zusammenarbeit verstärkt werden kann. Nach Fertigstellung des Detailprojekts werden die Räte der beteiligten Gemeinden und der Stadt Rorschach über die tatsächliche Umsetzung entscheiden.

Die Bevölkerung wird während des Prozesses regelmässig informiert. Die Projektgruppe hat bereits zweimal getagt. Um rasch zu verwertbaren Ergebnissen zu kommen, legte sie eine Sitzungskadenz im Monatsrhythmus fest. Das bisherige Resume ist bei allen Beteiligten durchwegs sehr positiv.

Dabei werden Kulturveranstalterinnen und -veranstalter, Kulturschaffende, Vereine sowie die Bevölkerung aktiv einbezogen. Das Ziel ist es, mit Hilfe der Bedürfnisabklärung eine Basis für allfällige Entwicklungen im Bereich der Regionalkultur zu schaffen. Die Kernfragen der Abklärung sind:

  • Was umfasst das bestehende räumliche Angebot in der Region?
  • Wie werden die vorhandenen Räume bespielt?
  • Was fehlt noch an räumlichem Angebot?
  • Was fehlt noch an kulturellem Angebot?

Anstoss zu diesem Projekt war eine Idee aus der Gemeinde Goldach, welche sich im Jahr 2022 um die Übernahme des Stadttheater-Provisoriums in St. Gallen bewarb. Nach dem Nein der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger im Rahmen einer Grundsatzabstimmung blieb die Frage nach genügend eigenem Kulturraum offen. Ein entsprechender Antrag an der Bürgerversammlung 2023 führte zur Entscheidung, die kulturellen Angebote und die vorhandene Infrastruktur genauer zu analysieren. Da Kultur nicht an Gemeindegrenzen Halt macht, stiess Goldach ein regionales Projekt an.

Nachdem Goldach die Initialkosten für das Grobkonzept übernommen hat, wird die Finanzierung der Detailplanung (rund CHF 20’000) gemeinsam durch die partizipierenden Gemeinden gesichert. Eine Projektgruppe, bestehend aus Ratsvertreterinnen der Gemeinden Goldach, Tübach, Mörschwil und Thal sowie dem Rorschacher Stadtrat Reto Källi, arbeitet mit externer Begleitung durch die Hejcon GmbH und die Fachhochschule OST das weitere Vorgehen aus. Dabei geht es auch darum zu eruieren, in welchen kulturellen Bereichen die regionale Zusammenarbeit verstärkt werden kann. Nach Fertigstellung des Detailprojekts werden die Räte der beteiligten Gemeinden und der Stadt Rorschach über die tatsächliche Umsetzung entscheiden.

Die Bevölkerung wird während des Prozesses regelmässig informiert. Die Projektgruppe hat bereits zweimal getagt. Um rasch zu verwertbaren Ergebnissen zu kommen, legte sie eine Sitzungskadenz im Monatsrhythmus fest. Das bisherige Resume ist bei allen Beteiligten durchwegs sehr positiv.

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