Neuer Glanz für das Hotel Anker

Bild: So soll sich das Hotel Anker schon bald wieder präsentieren (Bild aus dem Buch “Alt Rorschach von 1890 – 1920 by Erwin Feurer).
In Kürze
Das Hotel Anker soll schon bald wieder zu einer beliebten Adresse werden in Rorschach und an die glorreichen Zeiten von früher anknüpfen, als hier noch Bundesräte, TV-Stars und Schlagersänger logierten. Der Eigentümer, Gottlieb Kündig, hat das Baugesuch für die Sanierung des Hotels eingereicht. Das Projekt sieht 48 Zimmer mit Self-Check-in vor und ist ausgerichtet auf Feriengäste, Durchreisende und Geschäftsleute. Die Generalplanung obliegt Titus Ladner von der Ladner & Partner AG aus Rheineck. Die Betreiberin des neuen Hotels wird bekanntgegeben, sobald die Baubewilligung vorliegt. Die entsprechenden Verträge sind davon abhängig. Läuft alles nach Plan, starten die Bauarbeiten im vierten Quartal 2024. Bauabschluss wäre dann im Frühling 2026. Zuvor gilt es jedoch, die während der Auflagefrist eingegangenen Einsprachen zu erledigen.
Autor: Linda Müntener
Das altehrwürdige Hotel Anker soll seine Türen wieder öffnen: Die Liegenschaft an der Hauptstrasse wird erneuert. Läuft alles nach Plan, starten die Bauarbeiten Ende 2024.

Einst war es die beste Adresse in der Hafenstadt. Politik und Prominenz gingen im Hotel Anker ein und aus. Bundesräte, TV-Stars und Schlagersänger logierten und dinierten hier an bester Lage, mit Blick auf den See. Von dieser glorreichen Zeit zeugen heute nur noch historische Archivbilder, Postkarten und Erzählungen. Im Jahr 1998 wurde das Hotel geschlossen. Seither sind die Räume verlassen, an der Fassade nagt der Zahn der Zeit. Die Geschichte des damals landesweit bekannten Rorschacher Hotels, dessen Grundmauern über 500 Jahre alt sind, ist lang. Viele Rorschacherinnen und Rorschacher glaubten längst nicht mehr daran, dass sie ein gutes Ende finden würde. Nun aber kommt Bewegung in die Sache. Der “Anker” soll seine Türen bald wieder öffnen.

Einsprachen eingegangen

Besitzer Gottlieb Kündig hat das Baugesuch für die Erneuerung des Hotels bei der Stadt eingereicht. Vom 25. Oktober 2023 bis 7. November 2023 lagen die Pläne öffentlich auf. Während dieser Frist sind Einsprachen eingegangen. Man hofft, dass diese gelöst werden können und man eine Einigung mit den Einsprechenden findet.

Die geplante Sanierung soll dem Hotel seinen alten Glanz zurückgeben und gemeinsam mit den umliegenden Nebengebäuden zu einem stimmigen Ensemble zwischen Hafen und Stadtzentrum werden. Das Projekt sieht ein Hotel mit 48 Zimmern und Self-Check-in vor. Mit diesem System wird der “Anker” an die heutigen Bedürfnisse im Tourismus angepasst; unkompliziert, einfach, und spontan möglich soll’s sein. Zielgruppe sind nicht nur Feriengäste und Durchreisende, sondern auch Geschäftsleute.

Generalplaner ist zuversichtlich

Die Generalplanung verantwortet Titus Ladner von der Ladner & Partner AG aus Rheineck, zusammen mit der RLC Architekten AG und der Architektin Zaida Pereira sowie einem interdisziplinären Team von Fachplanern aus der Region. Titus Ladner arbeitet schon seit vielen Jahren mit Besitzer Gottlieb Kündig an der Zukunft des “Ankers” und ist begeistert. “Planerisch sind wir sehr gut unterwegs. Ich bin optimistisch, dass wir die Termine einhalten können.” Wer das sanierte Hotel dereinst betreiben wird, kann Titus Ladner bis Redaktionsschluss der Stadtinfo noch nicht sagen. Die entsprechenden Verträge sind von einer rechtsgültigen Baubewilligung abhängig.

Baustart Ende 2024 geplant

Läuft alles nach Plan, können die Sanierungsarbeiten im vierten Quartal des Jahres 2024 starten. Titus Ladner rechnet mit einer Bauzeit von 14 bis 16 Monaten. Nach der Sanierung der Hauptstrasse bedeutet das also bereits die nächste Baustelle vor der Haustüre der umliegenden Betriebe und Anwohnenden. Das erfordert eine detaillierte Vorbereitung, um die Einschränkungen und Emissionen so gering wie möglich zu halten. Der Betrieb der Geschäfte im Erdgeschoss der Liegenschaft werde zu jeder Zeit gewährleistet, sagt Ladner. So soll das Café “La Vela” beispielsweise während der gesamten Bauzeit zugänglich sein. Das Hotel dürfte gemäss Terminplan spätestens im Frühling 2026 wieder Gäste empfangen – und dann an seine glorreichen Zeiten hoffentlich anknüpfen.

Einst war es die beste Adresse in der Hafenstadt. Politik und Prominenz gingen im Hotel Anker ein und aus. Bundesräte, TV-Stars und Schlagersänger logierten und dinierten hier an bester Lage, mit Blick auf den See. Von dieser glorreichen Zeit zeugen heute nur noch historische Archivbilder, Postkarten und Erzählungen. Im Jahr 1998 wurde das Hotel geschlossen. Seither sind die Räume verlassen, an der Fassade nagt der Zahn der Zeit. Die Geschichte des damals landesweit bekannten Rorschacher Hotels, dessen Grundmauern über 500 Jahre alt sind, ist lang. Viele Rorschacherinnen und Rorschacher glaubten längst nicht mehr daran, dass sie ein gutes Ende finden würde. Nun aber kommt Bewegung in die Sache. Der “Anker” soll seine Türen bald wieder öffnen.

Einsprachen eingegangen

Besitzer Gottlieb Kündig hat das Baugesuch für die Erneuerung des Hotels bei der Stadt eingereicht. Vom 25. Oktober 2023 bis 7. November 2023 lagen die Pläne öffentlich auf. Während dieser Frist sind Einsprachen eingegangen. Man hofft, dass diese gelöst werden können und man eine Einigung mit den Einsprechenden findet.

Die geplante Sanierung soll dem Hotel seinen alten Glanz zurückgeben und gemeinsam mit den umliegenden Nebengebäuden zu einem stimmigen Ensemble zwischen Hafen und Stadtzentrum werden. Das Projekt sieht ein Hotel mit 48 Zimmern und Self-Check-in vor. Mit diesem System wird der “Anker” an die heutigen Bedürfnisse im Tourismus angepasst; unkompliziert, einfach, und spontan möglich soll’s sein. Zielgruppe sind nicht nur Feriengäste und Durchreisende, sondern auch Geschäftsleute.

Generalplaner ist zuversichtlich

Die Generalplanung verantwortet Titus Ladner von der Ladner & Partner AG aus Rheineck, zusammen mit der RLC Architekten AG und der Architektin Zaida Pereira sowie einem interdisziplinären Team von Fachplanern aus der Region. Titus Ladner arbeitet schon seit vielen Jahren mit Besitzer Gottlieb Kündig an der Zukunft des “Ankers” und ist begeistert. “Planerisch sind wir sehr gut unterwegs. Ich bin optimistisch, dass wir die Termine einhalten können.” Wer das sanierte Hotel dereinst betreiben wird, kann Titus Ladner bis Redaktionsschluss der Stadtinfo noch nicht sagen. Die entsprechenden Verträge sind von einer rechtsgültigen Baubewilligung abhängig.

Baustart Ende 2024 geplant

Läuft alles nach Plan, können die Sanierungsarbeiten im vierten Quartal des Jahres 2024 starten. Titus Ladner rechnet mit einer Bauzeit von 14 bis 16 Monaten. Nach der Sanierung der Hauptstrasse bedeutet das also bereits die nächste Baustelle vor der Haustüre der umliegenden Betriebe und Anwohnenden. Das erfordert eine detaillierte Vorbereitung, um die Einschränkungen und Emissionen so gering wie möglich zu halten. Der Betrieb der Geschäfte im Erdgeschoss der Liegenschaft werde zu jeder Zeit gewährleistet, sagt Ladner. So soll das Café “La Vela” beispielsweise während der gesamten Bauzeit zugänglich sein. Das Hotel dürfte gemäss Terminplan spätestens im Frühling 2026 wieder Gäste empfangen – und dann an seine glorreichen Zeiten hoffentlich anknüpfen.

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Eine Antwort

  1. Hotel Anker _ Rorschach Info Nr. 10
    Schön wär es, wenn es so kommen darf. Rein ästhetische Nostalgie-Frage: Passt inside zu outside? Das neuzeitlich, geplante Self-check-in Hotel zu der vielversprechenden Aussenfassade? Kann die Spannung 17. Jahrhundert (500 Jahre alte Grundmauern) zum 21. Jahrhundert gehalten werden? Mit den angesprebten Hotelgästen wird die Verweildauer auf eine Übernachtung sinken. Damit wird das Hotel kaum zu neuem Glanz und bester Hoteladresse von Rorschach finden. Möglich, dass ich hierzu zu pessimistisch gestimmt bin. Auf in die Zukunft.
    Schöner wird es allemal.

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