Neue Überbauung beim Hauptbahnhof: Planung LokWerk 13 nimmt Form an

Bild: Wo früher Lager- und Nebenbauten der SBB standen, soll ein neues Wohn- und Geschäftshaus mit bester Anbindung an den öffentlichen Verkehr entstehen.
In Kürze
Die SBB Immobilien planen unter dem Namen „LokWerk 13“ die Entwicklung eines Bereichs des ehemaligen Bahnareals beim Hauptbahnhof. Vorgesehen ist ein modernes Wohn- und Geschäftshaus mit attraktiven Freiflächen, das sich harmonisch in das Stadtbild einfügt. Die Erschliessung erfolgt über die Wachsbleichestrasse mit einer direkten Verbindung zur Bahnhofsunterführung, was zusammen mit zahlreich geplanten Fahrradabstellplätzen eine nachhaltige Mobilität fördert. Für die Autos entsteht eine Tiefgarage. Das Projekt entspricht den städtebaulichen Vorgaben und erfordert einen Teilzonenplan inkl. Waldfeststellung und Ergänzung des Baureglements. Weiter braucht es einen Sondernutzungs- und einen Teilstrassenplan. Diese Planungsinstrumente unterliegen der öffentlichen Mitwirkung. Diese läuft bis 31. Mai 2025. Parallel erfolgt die Vorprüfung beim Kanton, damit anschliessend die öffentliche Auflage starten kann.
Autor: Stadtrat
Die SBB Immobilien planen, begleitet durch die Stadtbildkommission, die Entwicklung des ehemaligen Bahnareals beim Hauptbahnhof.

Unter dem Namen „LokWerk 13“ soll ein neues Wohn- und Geschäftshaus entstehen, das modernen Wohnraum, Gewerbenutzungen und attraktive Freiflächen bietet.

Eine Überbauung mit hoher Lebensqualität

Das Projekt sieht ein mehrstöckiges Gebäude mit einer hochwertigen Architektur vor, das sich in die städtebauliche Struktur einfügt und mit einem leicht vorspringenden Hochpunkt abschliesst. Die geplanten 47 Wohnungen sind so gestaltet, dass sie viel Tageslicht erhalten und teilweise eine schöne Aussicht auf den Bodensee bieten. Bereiche, die sich weniger für Wohnen eignen, sollen Gewerbezwecken dienen. Die Umgebung wird mit Bäumen und Grünflächen aufgewertet, um eine angenehme Wohnatmosphäre zu schaffen.

Die Erschliessung erfolgt über die Wachsbleichestrasse. Zudem erhält die Überbauung eine direkte Verbindung zur Bahnhofsunterführung. Alle Parkplätze für Autos werden in einer Tiefgarage untergebracht. Zudem sind zahlreiche Fahrradstellplätze sowohl im Innen- als auch im Aussenbereich vorgesehen, um den Langsamverkehr zu fördern.

Ein gemeinschaftlicher Spiel- und Begegnungsbereich wird südlich des Gebäudes geschaffen, damit die Bewohnenden einen Platz für Erholung und Austausch haben. Der bestehende Grünstreifen entlang der ehemaligen Klostermauer St. Scholastika bleibt erhalten. Das Gebäude ist so geplant, dass es sich harmonisch in das Stadtbild einfügt und die Sicht von der Promenadenstrasse auf den Bodensee nicht beeinträchtigt.

Abstimmung mit der Stadtplanung

Das Projekt entspricht den Vorgaben des Stadtentwicklungskonzepts von Rorschach. Zudem berücksichtigt es die Anforderungen des Bundesinventars für schützenswerte Ortsbilder sowie die kantonale Richtplanung. Auf diese Weise soll das Gebiet optimal genutzt werden.

Damit das Areal überbaubar wird, sind die planungsrechtlichen Voraussetzungen zu schaffen. Dazu gehören ein Teilzonenplan, die Waldfeststellung, ein Sondernutzungs- und ein Teilstrassenplan.

Das Baugebiet soll einer spezifischen Schwerpunktzone zugeteilt werden. Heute liegt es im übrigen Gemeindegebiet. Das bedingt die Ergänzung des Baureglements mit den Bestimmungen zur Schwerpunktzone LokWerk 13. Da unmittelbar an die neue Bauzone Wald grenzt, sind im Rahmen des Teilzonenplanverfahrens die Wald- und Stockgrenzen neu festzulegen.

Mit dem Teilstrassenplan wird eine neue öffentliche Verbindung von der Wachsbleichestrasse zur Bahnhofsunterführung gesichert. Der Sondernutzungsplan LokWerk 13 konkretisiert die Bebauungsabsichten unter Einbezug der Vorgaben aus den übrigen Planungsinstrumenten und setzt die öffentlichen Interessen fest. Und nicht zuletzt regelt er die Abweichungen gegenüber der Regelbauweise.

Nächste Schritte

Die Vorprüfung der Planungsinstrumente durch die kantonalen Behörden hat bereits stattgefunden. Notwendige Anpassungen daraus sind in die Pläne und Berichte eingeflossen. Bevor das Bauprojekt umgesetzt werden kann, folgt in einem nächsten Schritt eine öffentliche Mitwirkung. Die Bevölkerung hat die Möglichkeit, ihre Meinung unter mitwirken-rorschach.ch einzubringen. Die Mitwirkungsfrist dauert bis 31. Mai 2025. Danach kann die öffentliche Auflage erfolgen. Zudem untersteht die Planung dem fakultativen Referendum.

Die detaillierten Unterlagen sind unter mitwirken-rorschach.ch aufgeschaltet.

Mit „LokWerk 13“ entsteht eine attraktive, nachhaltige und gut erschlossene Überbauung.

Unter dem Namen „LokWerk 13“ soll ein neues Wohn- und Geschäftshaus entstehen, das modernen Wohnraum, Gewerbenutzungen und attraktive Freiflächen bietet.

Eine Überbauung mit hoher Lebensqualität

Das Projekt sieht ein mehrstöckiges Gebäude mit einer hochwertigen Architektur vor, das sich in die städtebauliche Struktur einfügt und mit einem leicht vorspringenden Hochpunkt abschliesst. Die geplanten 47 Wohnungen sind so gestaltet, dass sie viel Tageslicht erhalten und teilweise eine schöne Aussicht auf den Bodensee bieten. Bereiche, die sich weniger für Wohnen eignen, sollen Gewerbezwecken dienen. Die Umgebung wird mit Bäumen und Grünflächen aufgewertet, um eine angenehme Wohnatmosphäre zu schaffen.

Die Erschliessung erfolgt über die Wachsbleichestrasse. Zudem erhält die Überbauung eine direkte Verbindung zur Bahnhofsunterführung. Alle Parkplätze für Autos werden in einer Tiefgarage untergebracht. Zudem sind zahlreiche Fahrradstellplätze sowohl im Innen- als auch im Aussenbereich vorgesehen, um den Langsamverkehr zu fördern.

Ein gemeinschaftlicher Spiel- und Begegnungsbereich wird südlich des Gebäudes geschaffen, damit die Bewohnenden einen Platz für Erholung und Austausch haben. Der bestehende Grünstreifen entlang der ehemaligen Klostermauer St. Scholastika bleibt erhalten. Das Gebäude ist so geplant, dass es sich harmonisch in das Stadtbild einfügt und die Sicht von der Promenadenstrasse auf den Bodensee nicht beeinträchtigt.

Abstimmung mit der Stadtplanung

Das Projekt entspricht den Vorgaben des Stadtentwicklungskonzepts von Rorschach. Zudem berücksichtigt es die Anforderungen des Bundesinventars für schützenswerte Ortsbilder sowie die kantonale Richtplanung. Auf diese Weise soll das Gebiet optimal genutzt werden.

Damit das Areal überbaubar wird, sind die planungsrechtlichen Voraussetzungen zu schaffen. Dazu gehören ein Teilzonenplan, die Waldfeststellung, ein Sondernutzungs- und ein Teilstrassenplan.

Das Baugebiet soll einer spezifischen Schwerpunktzone zugeteilt werden. Heute liegt es im übrigen Gemeindegebiet. Das bedingt die Ergänzung des Baureglements mit den Bestimmungen zur Schwerpunktzone LokWerk 13. Da unmittelbar an die neue Bauzone Wald grenzt, sind im Rahmen des Teilzonenplanverfahrens die Wald- und Stockgrenzen neu festzulegen.

Mit dem Teilstrassenplan wird eine neue öffentliche Verbindung von der Wachsbleichestrasse zur Bahnhofsunterführung gesichert. Der Sondernutzungsplan LokWerk 13 konkretisiert die Bebauungsabsichten unter Einbezug der Vorgaben aus den übrigen Planungsinstrumenten und setzt die öffentlichen Interessen fest. Und nicht zuletzt regelt er die Abweichungen gegenüber der Regelbauweise.

Nächste Schritte

Die Vorprüfung der Planungsinstrumente durch die kantonalen Behörden hat bereits stattgefunden. Notwendige Anpassungen daraus sind in die Pläne und Berichte eingeflossen. Bevor das Bauprojekt umgesetzt werden kann, folgt in einem nächsten Schritt eine öffentliche Mitwirkung. Die Bevölkerung hat die Möglichkeit, ihre Meinung unter mitwirken-rorschach.ch einzubringen. Die Mitwirkungsfrist dauert bis 31. Mai 2025. Danach kann die öffentliche Auflage erfolgen. Zudem untersteht die Planung dem fakultativen Referendum.

Die detaillierten Unterlagen sind unter mitwirken-rorschach.ch aufgeschaltet.

Mit „LokWerk 13“ entsteht eine attraktive, nachhaltige und gut erschlossene Überbauung.

So soll sich die neue Überbauung dereinst vom Hauptbahnhof aus präsentieren.
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