Neue Kehricht-Unterflurbehälter im Stadtzentrum

Bild: An der Neugasse, vor dem Eingang zur Post, ist ein neuer Standort für einen Unterflurbehälter geplant. Gleichzeitig soll auf der anderen Strassenseite eine neue Baumgrube entstehen.
In Kürze
Der Stadtrat erweitert das Netz der Kehricht-Unterflurbehälter in der Innenstadt und plant zwei neue Standorte an der Neugasse und der Mariabergstrasse. Diese Behälter ermöglichen eine flexible Abfallentsorgung und sollen mithelfen, langfristig die Strassensammlungen zu ersetzen. Die Standorte müssen sorgfältig gewählt werden, um den Verkehr nicht zu behindern. Die Bewilligung erfolgt über ein öffentliches Planverfahren nach Strassengesetz. Die Einsprachefrist läuft noch bis zum 21. April 2025.
Autor: Stadtrat
Der Stadtrat baut das Netz der Kehrlicht-Unterflurbehälter in der Innenstadt weiter aus. Im Stadtzentrum sollen zwei neue Standorte entstehen.

Die Kehricht-Abfuhr für das untere Stadtgebiet, d. h. nördlich der Bahnlinie, erfolgt wöchentlich am Dienstag. Abfallsäcke dürfen ab dem Vorabend, d. h. jeweils am Montagabend, an der Strasse bzw. an den bezeichneten Abholorten bereitgestellt werden.

Abfallsack dann entsorgen, wenn er voll ist

Es ist zugegeben nicht sehr angenehm, einen vollen Abfallsack in der Wohnung, im Keller oder auf dem Balkon mehrere Tage zu lagern. Entsprechend kommt es immer wieder vor, dass Säcke lange vor dem Montagabend an der Strasse stehen. Das beeinträchtigt nicht nur das Stadtbild störend, es erhöht auch die Gefahr, dass Tiere die Plastikbeutel öffnen, um an essbaren Inhalt zu gelangen, und Kehricht in der Folge auf dem Trottoir und auf der Strasse verstreuen.

Die Lösung liegt in Unterflurbehältern, wie sie auf Rorschacher Stadtgebiet schon an vielen Orten zur Verfügung stehen. Sie ermöglichen eine Abfallentsorgung dann, wenn der Sack voll ist. Langfristiges Ziel ist es deshalb, der gesamten Bevölkerung in Gehdistanz Zugang zu Unterflurbehältern zu ermöglichen und auf die Strassensammlungen dereinst ganz zu verzichten. Die Schwierigkeit liegt allerdings darin, geeignete Standorte zu finden, zumal diese verschiedene Kriterien erfüllen müssen. Es braucht insbesondere auch genügend Platz für die Entleerung, für welche der Kehrichtwagen einige Minuten braucht. Er darf während dieser Zeit nicht die ganze Strasse blockieren. Der Kanton toleriert das auf seinen Strassen im Übrigen gar nicht. Mittlerweile sind ca. 30 Unterflurbehälter in Betrieb, welche rund einen Drittel des Stadtgebietes abdecken.

Neue Standorte an der Neugasse und der Mariabergstrasse

Nun sollen im Stadtzentrum zwei weitere Standorte hinzukommen, und zwar an der Neugasse vor der Post und an der Mariabergstrasse oberhalb des Einlenkers in die Hauptstrasse. Da die beiden neuen Unterflurbehälter in den Strassenbereich zu liegen kommen, erfolgt die Bewilligung im Rahmen des Planverfahrens nach Strassengesetz mit öffentlicher Auflage. An der Neugasse soll zusätzlich eine Baumgrube gesetzt werden. Eine solche war ursprünglich dort geplant, wo nun der neue Behälter platziert wird. Sie verschiebt sich mit dem neuen Plan deshalb auf die andere Strassenseite.

Unterflurbehälter haben ein Einzugsgebiet von 50 – 80 m. Anwohnende in diesem Radius sind gebeten, ihre Kehrichtsäcke nicht mehr an den Strassenrand zu stellen, sondern direkt in den UFB zu entsorgen.

Die Einsprachefrist für die beiden Strassenprojekte läuft noch bis 21. April 2025.

Die Kehricht-Abfuhr für das untere Stadtgebiet, d. h. nördlich der Bahnlinie, erfolgt wöchentlich am Dienstag. Abfallsäcke dürfen ab dem Vorabend, d. h. jeweils am Montagabend, an der Strasse bzw. an den bezeichneten Abholorten bereitgestellt werden.

Abfallsack dann entsorgen, wenn er voll ist

Es ist zugegeben nicht sehr angenehm, einen vollen Abfallsack in der Wohnung, im Keller oder auf dem Balkon mehrere Tage zu lagern. Entsprechend kommt es immer wieder vor, dass Säcke lange vor dem Montagabend an der Strasse stehen. Das beeinträchtigt nicht nur das Stadtbild störend, es erhöht auch die Gefahr, dass Tiere die Plastikbeutel öffnen, um an essbaren Inhalt zu gelangen, und Kehricht in der Folge auf dem Trottoir und auf der Strasse verstreuen.

Die Lösung liegt in Unterflurbehältern, wie sie auf Rorschacher Stadtgebiet schon an vielen Orten zur Verfügung stehen. Sie ermöglichen eine Abfallentsorgung dann, wenn der Sack voll ist. Langfristiges Ziel ist es deshalb, der gesamten Bevölkerung in Gehdistanz Zugang zu Unterflurbehältern zu ermöglichen und auf die Strassensammlungen dereinst ganz zu verzichten. Die Schwierigkeit liegt allerdings darin, geeignete Standorte zu finden, zumal diese verschiedene Kriterien erfüllen müssen. Es braucht insbesondere auch genügend Platz für die Entleerung, für welche der Kehrichtwagen einige Minuten braucht. Er darf während dieser Zeit nicht die ganze Strasse blockieren. Der Kanton toleriert das auf seinen Strassen im Übrigen gar nicht. Mittlerweile sind ca. 30 Unterflurbehälter in Betrieb, welche rund einen Drittel des Stadtgebietes abdecken.

Neue Standorte an der Neugasse und der Mariabergstrasse

Nun sollen im Stadtzentrum zwei weitere Standorte hinzukommen, und zwar an der Neugasse vor der Post und an der Mariabergstrasse oberhalb des Einlenkers in die Hauptstrasse. Da die beiden neuen Unterflurbehälter in den Strassenbereich zu liegen kommen, erfolgt die Bewilligung im Rahmen des Planverfahrens nach Strassengesetz mit öffentlicher Auflage. An der Neugasse soll zusätzlich eine Baumgrube gesetzt werden. Eine solche war ursprünglich dort geplant, wo nun der neue Behälter platziert wird. Sie verschiebt sich mit dem neuen Plan deshalb auf die andere Strassenseite.

Unterflurbehälter haben ein Einzugsgebiet von 50 – 80 m. Anwohnende in diesem Radius sind gebeten, ihre Kehrichtsäcke nicht mehr an den Strassenrand zu stellen, sondern direkt in den UFB zu entsorgen.

Die Einsprachefrist für die beiden Strassenprojekte läuft noch bis 21. April 2025.

Der zweite Behälter ist an der Mariabergstrasse geplant, ca. 25 m oberhalb des Einlenkers in die Hauptstrasse.
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Ein Kommentar

  1. Nichts gegen die Unterflur-Behälter, aber das eigentliche Problem liegt tiefer. Manche Personen interessieren sich nicht, ob es Regeln gibt. Sie können die Abfall-Info nicht und lesen grundsätzlich keine Hinweise. Abfall? Alte Möbel? Raus auf das Trottoir!

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