Neue Autodrehleiter für die Feuerwehr

Bild: Der Hubretter der Feuerwehr Rorschach-Rorschacherberg ist in die Jahre gekommen. Er wird durch eine Autodrehleiter ersetzt.
In Kürze
Die in der Region stationierten Hubretter sind schon über 20 Jahre im Einsatz und haben die Lebensdauer erreicht. Gemäss neuem Konzept der GVSG würde das Fahrzeug der Feuerwehr Rorschach-Rorschacherberg durch eine Autodrehleiter ersetzt. Für den Hubretter der Feuerwehr Goldach ist kein Ersatz vorgesehen. Die Feuerwehren Rorschach-Rorschacherberg und Goldach spannen bei der Beschaffung zusammen. Die neue Autodrehleiter für die Feuerwehr Rorschach-Rorschacherberg ist bereits öffentlich ausgeschrieben. Die Gemeinde Goldach beteiligt sich anteilmässig an den Kosten.
Autor: Stadtrat
Aktuell läuft das Submissionsverfahren für eine neue, regionale Autodrehleiter. Die Finanzierung erfolgt über die Feuerwehrrechnungen der Gemeinden Rorschach, Rorschacherberg und Goldach. Die drei Gemeinden wollen in Zukunft noch enger Zusammenarbeiten.

Im Kanton St. Gallen sind derzeit 21 Hubretter und 5 Autodrehleitern im Einsatz. In der Region steht je ein Hubretter in Rorschach und in Goldach. Zahlreiche dieser Fahrzeuge sind über 20 Jahre alt und müssen in nächster Zukunft ersetzt werden. Gemäss Empfehlung der Gebäudeversicherung St. Gallen (GVSG) soll die Anzahl grosser Rettungsgeräte von 26 auf 19 reduziert werden. Goldach ist nicht mehr als Standort vorgesehen.

Wie viel darf Sicherheit kosten?

Die Feuerwehr Rorschach-Rorschacherberg hat die Beschaffung einer neuen Autodrehleiter gestützt auf den vorstehenden Sachverhalt im offenen Verfahren ausgeschrieben. Es ist mit Kosten von 1,15 Mio. Franken zu rechnen, wobei eine Subvention der GVSG in der Grössenordnung von 270’000 Franken zu erwarten ist. Die Gemeinde Goldach wird sich anteilmässig beteiligen.

Im Zusammenhang mit dem Ersatz der schweren Rettungsfahrzeuge und dem neuen Konzept der GVSG stellte sich den Feuerwehren die Frage, wie viel die Sicherheit kosten darf. Aus feuerwehrtechnischer Sicht wäre es optimal, auch den Goldacher Hubretter zu ersetzen. So könnte der Typologie der Bauten in der «Stadt am See» mit der Innenstadt in Rorschach, der Industrie in Goldach und der Weitläufigkeit des Gemeindegebietes in Rorschacherberg (mehrere schwierige Einzelobjekte mit grosser Brandlast) am besten Rechnung getragen werden. Noch nicht abschliessend geklärt ist die Frage, ob die GVSG auch ein zweites Fahrzeug subventionieren würde. Dazu sind zusätzliche Abklärungen nötig.

Gemeinsam mit Goldach

In Anbetracht der Zukunft der Feuerwehren Rorschach-Rorschacherberg und Goldach liegt es auf der Hand, dass die drei Gemeinden das Thema schwere Rettungsgeräte gemeinsam angehen. Die drei Räte haben folgendes Vorgehen beschlossen:

  • Ersatz des Hubretters der Feuerwehr Rorschach-Rorschacherberg durch eine Autodrehleiter;
  • gemeinsame Finanzierung über eine Vereinbarung durch die Gemeinden Rorschach, Rorschacherberg und Goldach;
  • Beantragung der Subventionen für Rorschach-Rorschacherberg bei der GVSG;
  • Erarbeitung einer Strategie 2030 für die Feuerwehren Rorschach-Rorschacherberg und Goldach.

Sollte die neue Strategie ergeben, dass ein zusätzliches Hubrettungsfahrzeug nötig ist, um die Sicherheit in der Region optimal zu gewährleisten, stellen die Gemeinden Rorschach und Rorschacherberg eine finanzielle Beteiligung in Aussicht.

Dieses Vorgehen ist ein starkes politisches Zeichen an die Feuerwehren der «Stadt am See», die Zukunft gemeinsam anzugehen.

Auch Rüstfahrzeug am Ende der Lebensdauer

In der Feuerwehr Rorschach-Rorschacherberg hat überdies das bestehende Rüstfahrzeug mit Jahrgang 1996 die Lebensdauer erreicht. Auch diesbezüglich steht eine Ersatzbeschaffung mit Kosten in der Grössenordnung von 550’000 Franken an. Die GVSG wird voraussichtlich einen Subventionsbeitrag von 120’000 Franken leisten. Auch für diese Beschaffung ist eine öffentliche Ausschreibung nötig.

Die Finanzierung erfolgt für beide Fahrzeuge über die Feuerwehrrechnungen der beteiligten Gemeinden. Der allgemeine Finanzhaushalt wird nicht belastet.

Im Kanton St. Gallen sind derzeit 21 Hubretter und 5 Autodrehleitern im Einsatz. In der Region steht je ein Hubretter in Rorschach und in Goldach. Zahlreiche dieser Fahrzeuge sind über 20 Jahre alt und müssen in nächster Zukunft ersetzt werden. Gemäss Empfehlung der Gebäudeversicherung St. Gallen (GVSG) soll die Anzahl grosser Rettungsgeräte von 26 auf 19 reduziert werden. Goldach ist nicht mehr als Standort vorgesehen.

Wie viel darf Sicherheit kosten?

Die Feuerwehr Rorschach-Rorschacherberg hat die Beschaffung einer neuen Autodrehleiter gestützt auf den vorstehenden Sachverhalt im offenen Verfahren ausgeschrieben. Es ist mit Kosten von 1,15 Mio. Franken zu rechnen, wobei eine Subvention der GVSG in der Grössenordnung von 270’000 Franken zu erwarten ist. Die Gemeinde Goldach wird sich anteilmässig beteiligen.

Im Zusammenhang mit dem Ersatz der schweren Rettungsfahrzeuge und dem neuen Konzept der GVSG stellte sich den Feuerwehren die Frage, wie viel die Sicherheit kosten darf. Aus feuerwehrtechnischer Sicht wäre es optimal, auch den Goldacher Hubretter zu ersetzen. So könnte der Typologie der Bauten in der «Stadt am See» mit der Innenstadt in Rorschach, der Industrie in Goldach und der Weitläufigkeit des Gemeindegebietes in Rorschacherberg (mehrere schwierige Einzelobjekte mit grosser Brandlast) am besten Rechnung getragen werden. Noch nicht abschliessend geklärt ist die Frage, ob die GVSG auch ein zweites Fahrzeug subventionieren würde. Dazu sind zusätzliche Abklärungen nötig.

Gemeinsam mit Goldach

In Anbetracht der Zukunft der Feuerwehren Rorschach-Rorschacherberg und Goldach liegt es auf der Hand, dass die drei Gemeinden das Thema schwere Rettungsgeräte gemeinsam angehen. Die drei Räte haben folgendes Vorgehen beschlossen:

  • Ersatz des Hubretters der Feuerwehr Rorschach-Rorschacherberg durch eine Autodrehleiter;
  • gemeinsame Finanzierung über eine Vereinbarung durch die Gemeinden Rorschach, Rorschacherberg und Goldach;
  • Beantragung der Subventionen für Rorschach-Rorschacherberg bei der GVSG;
  • Erarbeitung einer Strategie 2030 für die Feuerwehren Rorschach-Rorschacherberg und Goldach.

Sollte die neue Strategie ergeben, dass ein zusätzliches Hubrettungsfahrzeug nötig ist, um die Sicherheit in der Region optimal zu gewährleisten, stellen die Gemeinden Rorschach und Rorschacherberg eine finanzielle Beteiligung in Aussicht.

Dieses Vorgehen ist ein starkes politisches Zeichen an die Feuerwehren der «Stadt am See», die Zukunft gemeinsam anzugehen.

Auch Rüstfahrzeug am Ende der Lebensdauer

In der Feuerwehr Rorschach-Rorschacherberg hat überdies das bestehende Rüstfahrzeug mit Jahrgang 1996 die Lebensdauer erreicht. Auch diesbezüglich steht eine Ersatzbeschaffung mit Kosten in der Grössenordnung von 550’000 Franken an. Die GVSG wird voraussichtlich einen Subventionsbeitrag von 120’000 Franken leisten. Auch für diese Beschaffung ist eine öffentliche Ausschreibung nötig.

Die Finanzierung erfolgt für beide Fahrzeuge über die Feuerwehrrechnungen der beteiligten Gemeinden. Der allgemeine Finanzhaushalt wird nicht belastet.

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