Leitungswechsel im Altersheim der Stadt Rorschach
Bild: Im Februar übergibt Beatrice Nigg die Leitung des städtischen Altersheims an Bruno Klingler.
Bruno Klingler ist 37-jährig. Er arbeitete zuletzt als Leiter Bildung der Stiftung Leben im Alter, Herisau, sowie als Rettungssanitäter bei der Rettung St. Gallen / Spital Thurgau.
Die Rorschacher Stadtinfo hat sowohl Beatrice Nigg als auch Bruno Klingler fünf Fragen zu ihrer Leitungsfunktion im Altersheim der Stadt Rorschach gestellt.
5 Fragen an Beatrice Nigg, abtretende Leiterin des Altersheims der Stadt Rorschach

1. Wenn Sie an Ihre Zeit im Altersheim Rorschach zurückdenken: Welche drei Dinge sind Ihnen besonders in Erinnerung?
Anspruchsvoll war die Bewältigung der Corona-Pandemie kurz nach meinem Start. Dank konsequenter Schutzmassnahmen und guter Organisation hatten wir lange keine Fälle im Haus – erst nach den Lockerungen des Bundes traten Infektionen auf. Immer sehr schön war der persönliche Kontakt zu den Bewohnerinnen und Bewohnern. Es war mir wichtig, ihnen das Gefühl zu vermitteln, zu Hause zu sein. Sehr gut in Erinnerung bleiben mir auch die Anlässe für und mit den Bewohnenden.
2. Das Altersheim ist ein selbsttragender Betrieb und hat in den letzten Jahren Gewinne erzielt. Was waren aus Ihrer Sicht die wichtigsten Faktoren dafür?
Entscheidende Faktoren waren sicher die klaren Ziele, Strukturen und zielorientierten Entscheidungen. Die durchwegs gute Belegung, auch dank flexiblen, raschen Aufnahmen sowie dem Angebot von Kurzaufenthalten, wirkte sich positiv auf die Einnahmen aus. Wir sind ein offenes Haus mit einem guten Verpflegungsangebot in der Cafeteria. Auch das hat uns geholfen.
3. Ein in die Jahre gekommenes Haus in Schuss zu halten ist anspruchsvoll. Welche Investitionen waren für Sie besonders wichtig?
In den letzten Jahren haben wir sehr viel investiert. Ungeplant war der Umbau von zehn Zimmern nach dem Brand im Jahr 2024. Ein grosser Gewinn war die Realisierung des Wintergartens. Auch der neue Boden und das neue Mobiliar im Speisesaal und der Cafeteria sowie die Neugestaltung des Gartens machen das Haus einladend. Schliesslich haben wir die Heizung ersetzt und auch einen neuen Bettenlift eingebaut.
4. Welche Entscheidung oder Veränderung in Ihrer Leitungszeit hat das Altersheim aus Ihrer Sicht am nachhaltigsten geprägt?
Da fällt mir als Erstes die Zusammenarbeit mit den Kadermitarbeitenden ein – mit Blick auf Ressourcen (Wirtschaftlichkeit), Wohlergehen (Bewohnende) und Zufriedenheit (Mitarbeitende). Mir war wichtig, dass sie Zusammenhänge verstehen und mitgestalten. Auch den Kontakt zu den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie zu den Angehörigen habe ich intensiv gepflegt. Es galt, im Haus sichtbar und jederzeit ansprechbar für alle zu sein.
5. Was möchten Sie Ihrem Team, den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie den Angehörigen zum Abschied mitgeben? Und was wünschen Sie Ihrem Nachfolger für den Start?
Zuallererst wünsche ich ihnen Gesundheit, Zufriedenheit und viel G’freuts. Ich danke allen fürs entgegengebrachte Vertrauen. Bruno Klingler wünsche ich Kraft, Ausdauer, Freude sowie gutes Gelingen in seiner neuen Aufgabe.
5 Fragen an Bruno Klingler, neuer Leiter des Altersheims der Stadt Rorschach

1. Was hat Sie an der Aufgabe in Rorschach besonders gereizt – und welche Erfahrungen bringen Sie dafür mit?
Gereizt hat mich die Kombination aus unternehmerischer Verantwortung und gesellschaftlicher Relevanz. Ich bringe Erfahrungen in der betriebswirtschaftlichen und personellen Führung ein. Zusätzlich sind mir aufgrund meiner Tätigkeit als Rettungssanitäter sozialmedizinische Institutionen und deren Rahmenbedingungen gut bekannt.
2. Was ist Ihnen in den ersten 100 Tagen wichtig: Worauf möchten Sie zuerst hören, hinschauen und anpacken?
In den ersten 100 Tagen steht das Kennenlernen der Abteilungen im Vordergrund. Ich möchte gezielt Tage vereinbaren, um Mitarbeitende, Abläufe und den betrieblichen Alltag vertieft verstehen zu können.
3. Das Altersheim der Stadt Rorschach verfügt baulich in verschiedenen Bereichen über Erneuerungsbedarf. Wie möchten Sie dieses Thema angehen?
Der bauliche Erneuerungsbedarf soll über gezielte Gespräche erfasst werden. Auf dieser Grundlage sind Prioritäten zu klären und abzuwägen. Im Fokus stehen ein gutes Kosten-Nutzen Verhältnis sowie energieeffizientes Bauen.
4. Wie halten Sie die Balance zwischen Wirtschaftlichkeit (selbsttragender Betrieb) und hoher Pflege- und Betreuungsqualität – ganz konkret im täglichen Betrieb?
Durch geregelte Aufgaben, Verantwortungen und Kompetenzen der Mitarbeitenden werden stabile wirtschaftliche Grundlagen geschaffen. Diese bilden die Basis für eine nachhaltige und qualitativ hochwertige Pflege und Betreuung im täglichen Betrieb.
5. Welche Schwerpunkte möchten Sie in den nächsten Jahren setzen – für Bewohnende, Mitarbeitende oder auch für die Zusammenarbeit mit Angehörigen und der Stadt?
Meine Vorgängerin, Beatrice Nigg, hat das Altersheim erfolgreich geführt. Diese Arbeit möchte ich im gleichen Sinne fortführen. Ich orientiere mich am Leitbild und setze dort gezielt Schwerpunkte, wo sie sinnvoll und notwendig sind.
Der Stadtrat wünscht Beatrice Nigg alles Gute für ihren neuen Lebensabschnitt und heisst Bruno Klingler herzlich willkommen.
Bruno Klingler ist 37-jährig. Er arbeitete zuletzt als Leiter Bildung der Stiftung Leben im Alter, Herisau, sowie als Rettungssanitäter bei der Rettung St. Gallen / Spital Thurgau.
Die Rorschacher Stadtinfo hat sowohl Beatrice Nigg als auch Bruno Klingler fünf Fragen zu ihrer Leitungsfunktion im Altersheim der Stadt Rorschach gestellt.
5 Fragen an Beatrice Nigg, abtretende Leiterin des Altersheims der Stadt Rorschach

1. Wenn Sie an Ihre Zeit im Altersheim Rorschach zurückdenken: Welche drei Dinge sind Ihnen besonders in Erinnerung?
Anspruchsvoll war die Bewältigung der Corona-Pandemie kurz nach meinem Start. Dank konsequenter Schutzmassnahmen und guter Organisation hatten wir lange keine Fälle im Haus – erst nach den Lockerungen des Bundes traten Infektionen auf. Immer sehr schön war der persönliche Kontakt zu den Bewohnerinnen und Bewohnern. Es war mir wichtig, ihnen das Gefühl zu vermitteln, zu Hause zu sein. Sehr gut in Erinnerung bleiben mir auch die Anlässe für und mit den Bewohnenden.
2. Das Altersheim ist ein selbsttragender Betrieb und hat in den letzten Jahren Gewinne erzielt. Was waren aus Ihrer Sicht die wichtigsten Faktoren dafür?
Entscheidende Faktoren waren sicher die klaren Ziele, Strukturen und zielorientierten Entscheidungen. Die durchwegs gute Belegung, auch dank flexiblen, raschen Aufnahmen sowie dem Angebot von Kurzaufenthalten, wirkte sich positiv auf die Einnahmen aus. Wir sind ein offenes Haus mit einem guten Verpflegungsangebot in der Cafeteria. Auch das hat uns geholfen.
3. Ein in die Jahre gekommenes Haus in Schuss zu halten ist anspruchsvoll. Welche Investitionen waren für Sie besonders wichtig?
In den letzten Jahren haben wir sehr viel investiert. Ungeplant war der Umbau von zehn Zimmern nach dem Brand im Jahr 2024. Ein grosser Gewinn war die Realisierung des Wintergartens. Auch der neue Boden und das neue Mobiliar im Speisesaal und der Cafeteria sowie die Neugestaltung des Gartens machen das Haus einladend. Schliesslich haben wir die Heizung ersetzt und auch einen neuen Bettenlift eingebaut.
4. Welche Entscheidung oder Veränderung in Ihrer Leitungszeit hat das Altersheim aus Ihrer Sicht am nachhaltigsten geprägt?
Da fällt mir als Erstes die Zusammenarbeit mit den Kadermitarbeitenden ein – mit Blick auf Ressourcen (Wirtschaftlichkeit), Wohlergehen (Bewohnende) und Zufriedenheit (Mitarbeitende). Mir war wichtig, dass sie Zusammenhänge verstehen und mitgestalten. Auch den Kontakt zu den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie zu den Angehörigen habe ich intensiv gepflegt. Es galt, im Haus sichtbar und jederzeit ansprechbar für alle zu sein.
5. Was möchten Sie Ihrem Team, den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie den Angehörigen zum Abschied mitgeben? Und was wünschen Sie Ihrem Nachfolger für den Start?
Zuallererst wünsche ich ihnen Gesundheit, Zufriedenheit und viel G’freuts. Ich danke allen fürs entgegengebrachte Vertrauen. Bruno Klingler wünsche ich Kraft, Ausdauer, Freude sowie gutes Gelingen in seiner neuen Aufgabe.
5 Fragen an Bruno Klingler, neuer Leiter des Altersheims der Stadt Rorschach

1. Was hat Sie an der Aufgabe in Rorschach besonders gereizt – und welche Erfahrungen bringen Sie dafür mit?
Gereizt hat mich die Kombination aus unternehmerischer Verantwortung und gesellschaftlicher Relevanz. Ich bringe Erfahrungen in der betriebswirtschaftlichen und personellen Führung ein. Zusätzlich sind mir aufgrund meiner Tätigkeit als Rettungssanitäter sozialmedizinische Institutionen und deren Rahmenbedingungen gut bekannt.
2. Was ist Ihnen in den ersten 100 Tagen wichtig: Worauf möchten Sie zuerst hören, hinschauen und anpacken?
In den ersten 100 Tagen steht das Kennenlernen der Abteilungen im Vordergrund. Ich möchte gezielt Tage vereinbaren, um Mitarbeitende, Abläufe und den betrieblichen Alltag vertieft verstehen zu können.
3. Das Altersheim der Stadt Rorschach verfügt baulich in verschiedenen Bereichen über Erneuerungsbedarf. Wie möchten Sie dieses Thema angehen?
Der bauliche Erneuerungsbedarf soll über gezielte Gespräche erfasst werden. Auf dieser Grundlage sind Prioritäten zu klären und abzuwägen. Im Fokus stehen ein gutes Kosten-Nutzen Verhältnis sowie energieeffizientes Bauen.
4. Wie halten Sie die Balance zwischen Wirtschaftlichkeit (selbsttragender Betrieb) und hoher Pflege- und Betreuungsqualität – ganz konkret im täglichen Betrieb?
Durch geregelte Aufgaben, Verantwortungen und Kompetenzen der Mitarbeitenden werden stabile wirtschaftliche Grundlagen geschaffen. Diese bilden die Basis für eine nachhaltige und qualitativ hochwertige Pflege und Betreuung im täglichen Betrieb.
5. Welche Schwerpunkte möchten Sie in den nächsten Jahren setzen – für Bewohnende, Mitarbeitende oder auch für die Zusammenarbeit mit Angehörigen und der Stadt?
Meine Vorgängerin, Beatrice Nigg, hat das Altersheim erfolgreich geführt. Diese Arbeit möchte ich im gleichen Sinne fortführen. Ich orientiere mich am Leitbild und setze dort gezielt Schwerpunkte, wo sie sinnvoll und notwendig sind.
Der Stadtrat wünscht Beatrice Nigg alles Gute für ihren neuen Lebensabschnitt und heisst Bruno Klingler herzlich willkommen.
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