Kornhaus als Wahrzeichen bewahren

Bild: In der Gewölbehalle des Kornhauses existiert bereits ein Kulturraum. Dieser ist aber relativ klein und lässt nur beschränkt Nutzungen zu.
In Kürze
Bis im Frühjahr setzt der Stadtrat im Rahmen von bereits bewilligten Krediten verschiedene Sanierungsmassnahmen am Kornhaus um. Dieses Vorgehen entspricht dem Resultat der öffentlichen Mitwirkung. Danach soll im Übrigen die Gewölbehalle im Erdgeschoss soweit als möglich öffentlich zugänglich gemacht werden, ohne die bestehenden Mieterinnen und Mieter zu verdrängen. Der Stadtrat hat dazu eine breit abgestützte Arbeitsgruppe unter der Leitung von Stadtrat Reto Källi eingesetzt, welche die Anforderungen an einen solchen Kulturraum formulieren und einen Vorschlag für die Neuorganisation der Gewölbehalle unterbreiten soll. Nach einer ersten Sitzung im letzten Jahr sollen die Arbeiten Anfang 2024 wieder Fahrt aufnehmen.
Autor: Stadtrat
Der Stadtrat möchte das Kornhaus – dem Resultat der öffentlichen Mitwirkung entsprechend – mit moderaten Investitionen als ein attraktives Wahrzeichen der Stadt bewahren. Bis im Frühling werden verschiedene Sanierungs- und Erneuerungsarbeiten ausgeführt. Parallel dazu befasst sich eine vom Stadtrat eingesetzte Arbeitsgruppe mit der Neupositionierung des Kulturraums in der Gewölbehalle.

Anfang 2023 führte der Stadtrat eine öffentliche Mitwirkung zur Zukunft des Kornhauses durch. Diese ergab, dass die Investitionen moderat ausfallen und sich auf die äussere Erscheinung und die öffentliche Zugänglichkeit eines möglichst grossen Teils der Gewölbehalle im Erdgschoss beschränken sollen. Für den „grossen Wurf“ fehlen der Stadt derzeit die Mittel, zumal dafür zuerst Stabilisierungsmassnahmen für das Gebäude im zweistelligen Millionenbereich nötig würden.

Budgetierte Investitionen

Im Budget 2023 enthalten waren verschiedene Sanierungsmassnahmen, welche der Stadtrat im letzten Jahr aufgegleist hat und die er bis im Frühjahr 2024 umsetzen will. So muss die Südfassade saniert werden. Diese blättert teilweise ab und beeinträchtigt so das äussere Erscheinungsbild. Auch der Vorplatz zwischen Gebäude und Fuss-/Veloweg ist in einem schlechten Zustand und soll deshalb erneuert werden. In diesem Zusammenhang erfolgt auch der Ersatz der äusseren Beleuchtung des Kornhauses. Weiter ist der alte Lift mittlerweile ein Sicherheitsrisiko, weshalb eine neue Anlage vorgesehen ist. Erneuerungsbedürftig ist im Übrigen die Schliessanlage sowie die Heizung für das Schifffahrtsamt. Schliesslich soll ein Energiekanal im Erdgeschoss neue Nutzungsmöglichkeiten für den angestrebten Kulturraum in der Gewölbehalle eröffnen.

Arbeitsgruppe für Kulturraum

Parallel zu den Sanierungsarbeiten möchte der Stadtrat den Kulturraum neu positionieren. Ein solcher existiert ja bereits, ist aber wenig attraktiv und lässt entsprechend wenig Nutzungen zu. Es gilt zu klären, wie weit sich die Gewölbehalle neu organisieren und der Kulturraum vergrössern lässt, ohne die bestehenden Mieterinnen und Mieter zu verdrängen, welche heute einen wichtigen Teil zur Finanzierung des Kornhauses beitragen. Dazu braucht es einen Nutzungs- und Anforderungskatalog für den anzustrebenden Kulturraum.

Der Stadtrat setzte dafür eine Arbeitsgruppe unter dem Vorsitz von Stadtrat Reto Källi ein, welche die Vorarbeiten leisten und dem Stadtrat zur Beschlussfassung unterbreiten soll. Er lud aktuelle und interessierte Nutzerinnen und Nutzer des Kornhauses, die Ortsparteien, die Ortsgemeinde sowie die Vereine Rorschach+, Netzwerk Rorschach und „mehramsee“ ein, in der Arbeitsgruppe mitzuwirken.

In der Zwischenzeit fand eine erste Sitzung statt. Die Arbeit soll nun im 2024 so richtig Fahrt aufnehmen.

Anfang 2023 führte der Stadtrat eine öffentliche Mitwirkung zur Zukunft des Kornhauses durch. Diese ergab, dass die Investitionen moderat ausfallen und sich auf die äussere Erscheinung und die öffentliche Zugänglichkeit eines möglichst grossen Teils der Gewölbehalle im Erdgschoss beschränken sollen. Für den „grossen Wurf“ fehlen der Stadt derzeit die Mittel, zumal dafür zuerst Stabilisierungsmassnahmen für das Gebäude im zweistelligen Millionenbereich nötig würden.

Budgetierte Investitionen

Im Budget 2023 enthalten waren verschiedene Sanierungsmassnahmen, welche der Stadtrat im letzten Jahr aufgegleist hat und die er bis im Frühjahr 2024 umsetzen will. So muss die Südfassade saniert werden. Diese blättert teilweise ab und beeinträchtigt so das äussere Erscheinungsbild. Auch der Vorplatz zwischen Gebäude und Fuss-/Veloweg ist in einem schlechten Zustand und soll deshalb erneuert werden. In diesem Zusammenhang erfolgt auch der Ersatz der äusseren Beleuchtung des Kornhauses. Weiter ist der alte Lift mittlerweile ein Sicherheitsrisiko, weshalb eine neue Anlage vorgesehen ist. Erneuerungsbedürftig ist im Übrigen die Schliessanlage sowie die Heizung für das Schifffahrtsamt. Schliesslich soll ein Energiekanal im Erdgeschoss neue Nutzungsmöglichkeiten für den angestrebten Kulturraum in der Gewölbehalle eröffnen.

Arbeitsgruppe für Kulturraum

Parallel zu den Sanierungsarbeiten möchte der Stadtrat den Kulturraum neu positionieren. Ein solcher existiert ja bereits, ist aber wenig attraktiv und lässt entsprechend wenig Nutzungen zu. Es gilt zu klären, wie weit sich die Gewölbehalle neu organisieren und der Kulturraum vergrössern lässt, ohne die bestehenden Mieterinnen und Mieter zu verdrängen, welche heute einen wichtigen Teil zur Finanzierung des Kornhauses beitragen. Dazu braucht es einen Nutzungs- und Anforderungskatalog für den anzustrebenden Kulturraum.

Der Stadtrat setzte dafür eine Arbeitsgruppe unter dem Vorsitz von Stadtrat Reto Källi ein, welche die Vorarbeiten leisten und dem Stadtrat zur Beschlussfassung unterbreiten soll. Er lud aktuelle und interessierte Nutzerinnen und Nutzer des Kornhauses, die Ortsparteien, die Ortsgemeinde sowie die Vereine Rorschach+, Netzwerk Rorschach und „mehramsee“ ein, in der Arbeitsgruppe mitzuwirken.

In der Zwischenzeit fand eine erste Sitzung statt. Die Arbeit soll nun im 2024 so richtig Fahrt aufnehmen.

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