Guthaben konsequent einfordern
Bild: Ohne Druck geht es oftmals nicht: Der Bezug von Forderungen ist eine anspruchsvolle Aufgabe.
Rechnungen bezahlt niemand gern – und wohl am wenigsten für Steuern, weil die Gegenleistung dafür nicht gleich offensichtlich ist wie beispielsweise bei einem Autokauf. Doch auch die Stadt muss ihren Verpflichtungen nachkommen und ist entsprechend auf die Einnahmen genauso angewiesen wie private Unternehmen.
Dezentraler Forderungsbezug
Die konsequente Bewirtschaftung von Ausständen ist von grosser Bedeutung. Dazu gehört das Mahnwesen und notfalls die Einleitung von Betreibungsverfahren. Und nicht zuletzt sind auch die Verlustscheine, die sich aus einer erfolglosen Betreibung ergeben, ständig zu überprüfen.
In der Stadt ist der Bezug von Forderungen heute auf verschiedene Stellen aufgeteilt. Die Technischen Betriebe und das Altersheim kümmern sich je um ihre eigenen offenen Rechnungen. Die Finanzverwaltung bewirtschaftet die Guthaben der Stadtverwaltung, inkl. der Steuern. Und das Sozialamt managt das Alimenteninkasso. Die Verlustscheinbewirtschaftung ist – mit Ausnahme jener für Steuerforderungen – an ein Inkassobüro ausgelagert, welcher eine Erfolgsprovision von 30 % der Einnahmen zusteht.
Das externe Unternehmen würde gegen eine Provision von 4 % auch das gesamte Inkasso übernehmen. Davon ausgenommen sind immer die Steuerforderungen, welche von Gesetzes wegen bei der Stadt verbleiben müssen.
Verlustscheinforderungen von 18,4 Mio. Franken
Die Stadt sitzt auf über 15’000 Verlustscheinen mit einem Wert von 18,4 Mio. Franken. Rund 11’000 Verlustscheine beziehen sich auf Steuerforderungen von gesamthaft 14,08 Mio. Franken. Verlustscheinforderungen verjähren nach 20 Jahren. Dass es sich lohnt, auch diese Guthaben im Auge zu behalten, zeigt ein Blick auf die Statistik: In den vergangenen drei Jahren nahm die Stadt alleine aus der Verlustscheinbewirtschaftung 1,31 Mio. Franken ein. Davon entfallen 1,25 Mio. Franken auf Steuerverlustscheine, für welche die Finanzverwaltung zuständig ist. Deren Erfolgsquote liegt mit durchschnittlich 2,96 % deutlich über jener des Inkassobüros.
Der Stadtrat hat gestützt auf vorstehende Zahlen beschlossen, in der Stadtverwaltung eine zentrale Bezugsstelle für sämtliche Forderungen der Stadt, der Technischen Betriebe und des Altersheims zu schaffen und einzig noch das Auslandinkasso auszulagern. Dazu werden die personellen Ressourcen in der Finanzverwaltung um 40 % aufgestockt. Im Gegenzug können die Technischen Betriebe ihren Stellenplan im Zuge einer anstehenden Pensionierung reduzieren.
Der Stadtrat verspricht sich durch die Zentralisierung der Kräfte eine höhere Schlagkraft und damit deutliche Mehreinnahmen für die Stadt.
Rechnungen bezahlt niemand gern – und wohl am wenigsten für Steuern, weil die Gegenleistung dafür nicht gleich offensichtlich ist wie beispielsweise bei einem Autokauf. Doch auch die Stadt muss ihren Verpflichtungen nachkommen und ist entsprechend auf die Einnahmen genauso angewiesen wie private Unternehmen.
Dezentraler Forderungsbezug
Die konsequente Bewirtschaftung von Ausständen ist von grosser Bedeutung. Dazu gehört das Mahnwesen und notfalls die Einleitung von Betreibungsverfahren. Und nicht zuletzt sind auch die Verlustscheine, die sich aus einer erfolglosen Betreibung ergeben, ständig zu überprüfen.
In der Stadt ist der Bezug von Forderungen heute auf verschiedene Stellen aufgeteilt. Die Technischen Betriebe und das Altersheim kümmern sich je um ihre eigenen offenen Rechnungen. Die Finanzverwaltung bewirtschaftet die Guthaben der Stadtverwaltung, inkl. der Steuern. Und das Sozialamt managt das Alimenteninkasso. Die Verlustscheinbewirtschaftung ist – mit Ausnahme jener für Steuerforderungen – an ein Inkassobüro ausgelagert, welcher eine Erfolgsprovision von 30 % der Einnahmen zusteht.
Das externe Unternehmen würde gegen eine Provision von 4 % auch das gesamte Inkasso übernehmen. Davon ausgenommen sind immer die Steuerforderungen, welche von Gesetzes wegen bei der Stadt verbleiben müssen.
Verlustscheinforderungen von 18,4 Mio. Franken
Die Stadt sitzt auf über 15’000 Verlustscheinen mit einem Wert von 18,4 Mio. Franken. Rund 11’000 Verlustscheine beziehen sich auf Steuerforderungen von gesamthaft 14,08 Mio. Franken. Verlustscheinforderungen verjähren nach 20 Jahren. Dass es sich lohnt, auch diese Guthaben im Auge zu behalten, zeigt ein Blick auf die Statistik: In den vergangenen drei Jahren nahm die Stadt alleine aus der Verlustscheinbewirtschaftung 1,31 Mio. Franken ein. Davon entfallen 1,25 Mio. Franken auf Steuerverlustscheine, für welche die Finanzverwaltung zuständig ist. Deren Erfolgsquote liegt mit durchschnittlich 2,96 % deutlich über jener des Inkassobüros.
Der Stadtrat hat gestützt auf vorstehende Zahlen beschlossen, in der Stadtverwaltung eine zentrale Bezugsstelle für sämtliche Forderungen der Stadt, der Technischen Betriebe und des Altersheims zu schaffen und einzig noch das Auslandinkasso auszulagern. Dazu werden die personellen Ressourcen in der Finanzverwaltung um 40 % aufgestockt. Im Gegenzug können die Technischen Betriebe ihren Stellenplan im Zuge einer anstehenden Pensionierung reduzieren.
Der Stadtrat verspricht sich durch die Zentralisierung der Kräfte eine höhere Schlagkraft und damit deutliche Mehreinnahmen für die Stadt.
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