Eine Stiftung für die Badhütte
Bild: Im Eingangsbereich der Badhütte gibt es erhaltene Elemente, die wohl in einen Neubau integriert werden können.
Dritter Infoanlass an der Baustelle
Am Mittwoch, 2. Juli 2025, informieren Mitarbeitende der Ladner & Partner AG ab 14.00 Uhr zum dritten Mal direkt an der Baustelle. Interessierte erhalten wiederum die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich den Baufortschritt zeigen zu lassen. Treffpunkt ist beim Zugangssteg zur Badhütte.
Der Wiederaufbau der Rorschacher Badhütte beschäftigt die Behörden und das beauftragte Planungsbüro weiterhin stark. Während im Hintergrund die Finanzierung über eine Stiftung vorbereitet wird, ist vor Ort der Rückbau schon weit fortgeschritten.
Erste Skizzen aus der Brandruine
Im Zuge der Rückbauarbeiten haben sich Holzbauspezialisten intensiv mit der Brandruine auseinandergesetzt, Masse genommen und erste Skizzen zur Rekonstruktion angefertigt. Auch ein Vertreter der kantonalen Denkmalpflege besuchte die Baustelle. Zur Freude aller zeigte sich, dass sich noch viel aus den Überresten herauslesen lässt.
Die erhaltenen Holzstrukturen bleiben so lange stehen, bis die Pläne gezeichnet sind. Wichtige Fundstücke werden zwischengelagert. Ab Juli kann dann die detaillierte Prüfung der Beton-Unterkonstruktion starten. Ein erstes Gutachten stützte sich auf Annahmen aufgrund von Fotos der Brandruine. Es kam zum Schluss, dass es schwierig sein dürfte, die neue Badhütte auf den alten Strukturen aufzubauen. Wegen der grossen Tragweite dieses Entscheides wird das Tragwerk einer vertieften Prüfung unterzogen. Dazu werden Betonproben genommen und die Konstruktion verschiedenen Tests unterzogen. Dieses vertiefte Gutachten wird Klarheit schaffen über den effektiven Zustand.
Finanzierung als Herausforderung
Um die Finanzierung des Wiederaufbaus zu sichern, plant der Stadtrat die Gründung einer eigenen Stiftung. Diese soll später auch den Betrieb und Unterhalt der Badhütte übernehmen können.
Ein Entwurf für die Stiftungsurkunde liegt bereits vor. Darin wird genau geregelt, was die Stiftung darf – und was nicht. Wichtig ist dem Stadtrat: Der Badebetrieb muss weiterhin im Zentrum stehen. Es soll eine kreative, zeitgemässe Gastronomie geben. Und auch Kleinkunst soll in untergeordnetem Rahmen möglich sein.
Auch wenn die Badhütte künftig der Stiftung gehören sollte, bleibt die Stadt Rorschach eng eingebunden. So sollen zwei Mitglieder des Stadtrates im Stiftungsrat vertreten sein. Änderungen am Stiftungszweck dürfen nur mit Zustimmung des Stadtrates erfolgen. Und falls sich die Stiftung eines Tages auflöst, geht die Badhütte zurück an die Stadt.
Ein Förderverein zur breiten Abstützung
Der Stadtrat hat auch die Gründung eines Fördervereins angedacht. Dieser soll der breiten Bevölkerung die Möglichkeit geben, einen Beitrag zu leisten. Wer Mitglied wird, unterstützt nicht nur die Finanzierung, sondern kann auch profitieren: zum Beispiel durch günstigere Abos oder einen jährlichen Anlass.
Mit diesen Schritten macht die Stadt Rorschach klar: Der Wiederaufbau der Badhütte ist nicht nur ein Bauvorhaben – sondern ein Projekt für alle Einwohnerinnen und Einwohner von Rorschach und der Region.
Der Wiederaufbau der Rorschacher Badhütte beschäftigt die Behörden und das beauftragte Planungsbüro weiterhin stark. Während im Hintergrund die Finanzierung über eine Stiftung vorbereitet wird, ist vor Ort der Rückbau schon weit fortgeschritten.
Erste Skizzen aus der Brandruine
Im Zuge der Rückbauarbeiten haben sich Holzbauspezialisten intensiv mit der Brandruine auseinandergesetzt, Masse genommen und erste Skizzen zur Rekonstruktion angefertigt. Auch ein Vertreter der kantonalen Denkmalpflege besuchte die Baustelle. Zur Freude aller zeigte sich, dass sich noch viel aus den Überresten herauslesen lässt.
Die erhaltenen Holzstrukturen bleiben so lange stehen, bis die Pläne gezeichnet sind. Wichtige Fundstücke werden zwischengelagert. Ab Juli kann dann die detaillierte Prüfung der Beton-Unterkonstruktion starten. Ein erstes Gutachten stützte sich auf Annahmen aufgrund von Fotos der Brandruine. Es kam zum Schluss, dass es schwierig sein dürfte, die neue Badhütte auf den alten Strukturen aufzubauen. Wegen der grossen Tragweite dieses Entscheides wird das Tragwerk einer vertieften Prüfung unterzogen. Dazu werden Betonproben genommen und die Konstruktion verschiedenen Tests unterzogen. Dieses vertiefte Gutachten wird Klarheit schaffen über den effektiven Zustand.
Finanzierung als Herausforderung
Um die Finanzierung des Wiederaufbaus zu sichern, plant der Stadtrat die Gründung einer eigenen Stiftung. Diese soll später auch den Betrieb und Unterhalt der Badhütte übernehmen können.
Ein Entwurf für die Stiftungsurkunde liegt bereits vor. Darin wird genau geregelt, was die Stiftung darf – und was nicht. Wichtig ist dem Stadtrat: Der Badebetrieb muss weiterhin im Zentrum stehen. Es soll eine kreative, zeitgemässe Gastronomie geben. Und auch Kleinkunst soll in untergeordnetem Rahmen möglich sein.
Auch wenn die Badhütte künftig der Stiftung gehören sollte, bleibt die Stadt Rorschach eng eingebunden. So sollen zwei Mitglieder des Stadtrates im Stiftungsrat vertreten sein. Änderungen am Stiftungszweck dürfen nur mit Zustimmung des Stadtrates erfolgen. Und falls sich die Stiftung eines Tages auflöst, geht die Badhütte zurück an die Stadt.
Ein Förderverein zur breiten Abstützung
Der Stadtrat hat auch die Gründung eines Fördervereins angedacht. Dieser soll der breiten Bevölkerung die Möglichkeit geben, einen Beitrag zu leisten. Wer Mitglied wird, unterstützt nicht nur die Finanzierung, sondern kann auch profitieren: zum Beispiel durch günstigere Abos oder einen jährlichen Anlass.
Mit diesen Schritten macht die Stadt Rorschach klar: Der Wiederaufbau der Badhütte ist nicht nur ein Bauvorhaben – sondern ein Projekt für alle Einwohnerinnen und Einwohner von Rorschach und der Region.
Dritter Infoanlass an der Baustelle
Am Mittwoch, 2. Juli 2025, informieren Mitarbeitende der Ladner & Partner AG ab 14.00 Uhr zum dritten Mal direkt an der Baustelle. Interessierte erhalten wiederum die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich den Baufortschritt zeigen zu lassen. Treffpunkt ist beim Zugangssteg zur Badhütte.
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2 Kommentare
Hallöchen wäre vielleicht eine Idee, die neue Badehütte ganzjährig zu benützen. Man könnte einen Sauna-Bereich hinzufügen, könnte kulturelle Veranstaltungen machen (Lesungen, Theater, Vernissagen, Kunstausstellungen, Märkte). Eine neue Begegnungsstätte. Zuschuss vom Lotteriefond verlangen. Wenn man die Kunst in das Projekt einbezieht, ist das möglich. Weiter könnte man für die 200.- im Jahr über Steuern Rorschach/Rorschacherberg bei den Steuern berechnen. Dafür kein Eintritt für die Einwohner. Ausser bei kulturellen Anlässen oder Sauna Eintritten.
Danke für das Mitdenken. Selbstverständlich wäre es schön, die neue Badhütte auf einen Ganzjahresbetrieb auszurichten und zusätzliche Angebote zu integrieren. Die Kosten würden dafür aber stark ansteigen. Das Projekt wäre damit kaum mehr zu finanzieren. Wir werden dem Lotteriefonds ohnehin ein Beitragsgesuch stellen. Ein pauschaler Steueraufschlag ist allerdings gesetzlich nicht möglich. Die Badhütte soll deshalb 1:1 wieder aufgebaut werden, selbstverständlich mit modernisiertem Innenleben (Küche, Toiletten etc.).