Doppelturnhalle Pestalozzi: Bauprojekt liegt vor

Bild: Die Einfachturnhalle Pestalozzi präsentiert sich seit bald 70 Jahren praktisch unverändert. Die Einfachturnhalle Pestalozzi präsentiert sich seit bald 70 Jahren praktisch unverändert.
In Kürze
Im Schulkreis Pestalozzi gibt es zu wenig Turnhallen. Die bestehende Einfachhalle ist seit knapp 70 Jahren ohne nennenswerte Erneuerungen in Betrieb. Eine neue Doppelturnhalle soll Abhilfe schaffen. Der Stadtrat konnte im März 2023 das Bauprojekt genehmigen und den Kostenvoranschlag in Auftrag geben, damit gestützt darauf eine Urnenabstimmung über den Baukredit stattfinden kann. Zusammen mit dem Neubau ist für die Schulanlage Pestalozzi ein Wärmeverbund geplant, und zwar auf der Basis von Erdwärmesonden.
Autor: Stadtrat
Die neue Doppelturnhalle Pestalozzi soll den Platzmangel im grössten Schulkreis beheben. Das Bauprojekt ist erarbeitet. Gestützt darauf gab der Stadtrat den Kostenvoranschlag in Auftrag.

Der Schulkreis Pestalozzi ist aktuell noch der grösste der drei Schulkreise. Er verfügt einzig über eine einzelne Einfachturnhalle. Das reicht nicht aus, um den Sportunterricht ordentlich durchzuführen. Deshalb weichen die Kindergärtlerinnen und Kindergärtler für das Turnen heute teilweise in die Aula aus. An dieser Platznot ändert sich auch nichts, wenn der Schulkreis Pestalozzi ab Sommer 2023 aufgeteilt wird und der neue, zusätzliche Schulkreis Mariaberg entsteht. Kommt hinzu, dass die bestehende Infrastruktur sehr alt und sanierungsbedürftig ist. In der knapp 70-jährigen Betriebszeit hat die Turnhalle Pestalozzi noch keine grösseren Unterhaltsarbeiten erfahren. Boden- und Wandbeläge, das Mobiliar, die Haustechnik sowie die sanitären Anlagen sind veraltet. Der Handlungsbedarf ist dringend.

Bei dieser Ausgangslage bot es sich an, nicht einzig in Erneuerungen zu investieren, sondern gleichzeitig auch das Platzproblem zu lösen. Der Stadtrat gab deshalb im Mai 2021 gestützt auf eine Machbarkeitsstudie  die Planung einer Doppelturnhalle in Auftrag. Als geeigneten Standort identifizierte die Studie die nordöstliche Ecke des Pestalozziareals. In einem separaten Projekt soll die bestehende Einzelturnhalle später für die Tagesbetreuung umgenutzt werden.

Verzicht auf ein Wettbewerbsverfahren

Im April 2022 konnte der Stadtrat das Raumprogramm verabschieden. Dieses beinhaltet nebst der Turnhalle und den notwendigen Nebenräumen auch eine Tiefgarage. Gleichzeitig vergab der Stadtrat die Architekturarbeiten an die plan b architekten, Goldach, welche bereits für die Machbarkeitsstudie sowie das Vorprojekt verantwortlich zeichneten. Er entschied sich ganz bewusst für einen Direktauftrag. Die Raumprogramme für Turnhallen sind seitens des Bundesamtes für Sport stark normiert. Auch das Baufeld ist im vorliegenden Fall gegeben. Folglich besteht kaum Spielraum für unterschiedliche Lösungsansätze, der ein aufwändiges und teures Wettbewerbsverfahren rechtfertigen würde.

Das Gesamtprojekt ist in verschiedene Teilprojekte unterteilt:

TP 1: Doppelturnhalle mit Nebenräumen
TP 2: Tiefgarage, finanziert über die Spezialfinanzierung Parkierung
TP 3: Wärmeverbund
TP 4: Photovoltaikanlage (über die Technischen Betriebe Rorschach)

Neuer Wärmeverbund

Die Schulanlage Pestalozzi soll Teil eines Wärmeverbundes werden, in welchen auch das Haus Surber und die Fachstelle Jugend, Familie und Schule einbezogen sind. Der Stadtrat prüfte drei Alternativen: Erdwärmesonden mit Wärmepumpe, eine Wärmepumpe auf Basis der Seewasserfernleitung der Permapack AG und eine Pelletsfeuerung. Die Abklärungen ergaben, dass die Seewasserfernleitung nicht genügend Kapazitäten aufweist, um auch den Wärmeverbund Pestalozzi abdecken zu können. Eine Pelletsheizung erfordert einerseits einen grossen Lagerraum und andererseits wiederholte Anlieferungen mit grossen Transportfahrzeugen. Zudem wäre eine Abgasanlage zu erstellen. Für die notwendigen Erdwärmesonden hingegen stünde auf der angrenzenden Spielwiese genügend Fläche zur Verfügung. Auch von der Geologie her steht dem Vorhaben nichts entgegen. Der Stadtrat entschied sich deshalb für diese Art der Wärmeerzeugung.

Urnenabstimmung für Baukredit

Im März 2023 unterbreiteten die plan b architekten dem Stadtrat das Bauprojekt unter Einbezug sämtlicher Teilprojekte. Bei der Entwicklung wirkte eine Projektgruppe, bestehend aus Vertretern der Schulrates, der Schulleitung, der Lehrpersonen, der Hauswartung und der Bau und Stadtentwicklung, mit. Das Projekt dient nun als Grundlage für die Erarbeitung des Kostenvoranschlags. Der Stadtrat erteilte den entsprechenden Auftrag. Die Projektgruppe wird das Vorhaben als projektbezogene Baukommission weiter begleiten. Zusätzlich nimmt Stadtrat Christoph Huser als Präsident der Stadtbildkommission Einsitz.

Sobald die Kosten eruiert sind, wird der Stadtrat  der Bevölkerung den Baukredit an einer Urnenabstimmung unterbreiten, voraussichtlich im November 2023.

Der Schulkreis Pestalozzi ist aktuell noch der grösste der drei Schulkreise. Er verfügt einzig über eine einzelne Einfachturnhalle. Das reicht nicht aus, um den Sportunterricht ordentlich durchzuführen. Deshalb weichen die Kindergärtlerinnen und Kindergärtler für das Turnen heute teilweise in die Aula aus. An dieser Platznot ändert sich auch nichts, wenn der Schulkreis Pestalozzi ab Sommer 2023 aufgeteilt wird und der neue, zusätzliche Schulkreis Mariaberg entsteht. Kommt hinzu, dass die bestehende Infrastruktur sehr alt und sanierungsbedürftig ist. In der knapp 70-jährigen Betriebszeit hat die Turnhalle Pestalozzi noch keine grösseren Unterhaltsarbeiten erfahren. Boden- und Wandbeläge, das Mobiliar, die Haustechnik sowie die sanitären Anlagen sind veraltet. Der Handlungsbedarf ist dringend.

Bei dieser Ausgangslage bot es sich an, nicht einzig in Erneuerungen zu investieren, sondern gleichzeitig auch das Platzproblem zu lösen. Der Stadtrat gab deshalb im Mai 2021 gestützt auf eine Machbarkeitsstudie  die Planung einer Doppelturnhalle in Auftrag. Als geeigneten Standort identifizierte die Studie die nordöstliche Ecke des Pestalozziareals. In einem separaten Projekt soll die bestehende Einzelturnhalle später für die Tagesbetreuung umgenutzt werden.

Verzicht auf ein Wettbewerbsverfahren

Im April 2022 konnte der Stadtrat das Raumprogramm verabschieden. Dieses beinhaltet nebst der Turnhalle und den notwendigen Nebenräumen auch eine Tiefgarage. Gleichzeitig vergab der Stadtrat die Architekturarbeiten an die plan b architekten, Goldach, welche bereits für die Machbarkeitsstudie sowie das Vorprojekt verantwortlich zeichneten. Er entschied sich ganz bewusst für einen Direktauftrag. Die Raumprogramme für Turnhallen sind seitens des Bundesamtes für Sport stark normiert. Auch das Baufeld ist im vorliegenden Fall gegeben. Folglich besteht kaum Spielraum für unterschiedliche Lösungsansätze, der ein aufwändiges und teures Wettbewerbsverfahren rechtfertigen würde.

Das Gesamtprojekt ist in verschiedene Teilprojekte unterteilt:

TP 1: Doppelturnhalle mit Nebenräumen
TP 2: Tiefgarage, finanziert über die Spezialfinanzierung Parkierung
TP 3: Wärmeverbund
TP 4: Photovoltaikanlage (über die Technischen Betriebe Rorschach)

Neuer Wärmeverbund

Die Schulanlage Pestalozzi soll Teil eines Wärmeverbundes werden, in welchen auch das Haus Surber und die Fachstelle Jugend, Familie und Schule einbezogen sind. Der Stadtrat prüfte drei Alternativen: Erdwärmesonden mit Wärmepumpe, eine Wärmepumpe auf Basis der Seewasserfernleitung der Permapack AG und eine Pelletsfeuerung. Die Abklärungen ergaben, dass die Seewasserfernleitung nicht genügend Kapazitäten aufweist, um auch den Wärmeverbund Pestalozzi abdecken zu können. Eine Pelletsheizung erfordert einerseits einen grossen Lagerraum und andererseits wiederholte Anlieferungen mit grossen Transportfahrzeugen. Zudem wäre eine Abgasanlage zu erstellen. Für die notwendigen Erdwärmesonden hingegen stünde auf der angrenzenden Spielwiese genügend Fläche zur Verfügung. Auch von der Geologie her steht dem Vorhaben nichts entgegen. Der Stadtrat entschied sich deshalb für diese Art der Wärmeerzeugung.

Urnenabstimmung für Baukredit

Im März 2023 unterbreiteten die plan b architekten dem Stadtrat das Bauprojekt unter Einbezug sämtlicher Teilprojekte. Bei der Entwicklung wirkte eine Projektgruppe, bestehend aus Vertretern der Schulrates, der Schulleitung, der Lehrpersonen, der Hauswartung und der Bau und Stadtentwicklung, mit. Das Projekt dient nun als Grundlage für die Erarbeitung des Kostenvoranschlags. Der Stadtrat erteilte den entsprechenden Auftrag. Die Projektgruppe wird das Vorhaben als projektbezogene Baukommission weiter begleiten. Zusätzlich nimmt Stadtrat Christoph Huser als Präsident der Stadtbildkommission Einsitz.

Sobald die Kosten eruiert sind, wird der Stadtrat  der Bevölkerung den Baukredit an einer Urnenabstimmung unterbreiten, voraussichtlich im November 2023.

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