Doppelturnhalle Pestalozzi: Startschuss für die Planung

Bild: Basis für das laufende Planerwahlverfahren ist die Studie der plan b architekten gmbh, Goldach/Zürich, welche der Abstimmung über den Baukredit zugrunde lag.
In Kürze
Die Stadt Rorschach plant den Bau einer dringend benötigten Doppelturnhalle beim Schulkreis Pestalozzi, da die bestehende Halle veraltet und überlastet ist. Der Neubau umfasst auch eine Tiefgarage, einen Wärmeverbund, eine Photovoltaikanlage und eine Regenwassernutzung. Die Bevölkerung hat dem 15,37-Millionen-Franken-Kredit im November 2023 zugestimmt. Derzeit läuft ein zweistufiges Planerwahlverfahren zur Auswahl eines erfahrenen Planungsteams. In Phase 1 werden geeignete Teams präqualifiziert, in Phase 2 präsentieren diese ein detailliertes Konzept samt Kostenangebot. Die Entscheidung trifft der Stadtrat auf Empfehlung eines Beurteilungsgremiums.
Autor: Stadtrat
Mit dem Planerwahlverfahren beginnt die Konkretisierung eines bedeutenden Bauprojekts in Rorschach: dem Neubau einer Doppelturnhalle mit öffentlicher Tiefgarage beim Schulhaus Pestalozzi.

Die Turnhallen-Situation in Rorschach, insbesondere im Westen, ist seit Jahren angespannt. Der Schulkreis Pestalozzi teilt sich bislang eine einzige, über 70 Jahre alte Einzelturnhalle – zu wenig für die 16 Klassen vor Ort. Teilweise finden Turnstunden im Freien statt, und Kindergärtnerinnen und Kindergärtner müssen in die Aula ausweichen. Auch baulich ist die bestehende Halle stark überholungsbedürftig.

Der Stadtrat hat deshalb im Rahmen der städtischen Sport- und Hallenflächenplanung den Neubau einer Doppelturnhalle mit Tiefgarage und Wärmeverbund beschlossen. Den Baukredit in Höhe von 15,37 Mio. Franken hiess die Bevölkerung im November 2023 gut.

Laufende Ausschreibung: ein starkes Planungsteam gesucht

Mit dem laufenden Planerwahlverfahren sucht die Stadt Rorschach ein erfahrenes Team aus Architektinnen und Architekten, Bauleitenden sowie Fachpersonen für Holz- und Massivbaustatik. Die Aufgabe: Die Planung und Umsetzung der neuen Doppelturnhalle mit Tiefgarage an der Reitbahnstrasse.

Die neue Halle soll in Holzbauweise mit einem massiven Untergeschoss realisiert werden. Im Weiteren sind moderne Nebenräume, eine hochwertige Gebäudehülle sowie ein nachhaltiges Energiekonzept inklusive Photovoltaikanlage und Regenwassernutzung Vorgaben für das Planungsteam.

Das Projekt gliedert sich in fünf Teilprojekte: Turnhalle, Tiefgarage, Wärmeverbund, Photovoltaikanlage und Regenwassernutzung. Die Tiefgarage wird gebührenpflichtig betrieben und über die Spezialfinanzierung Parkieren finanziert.

So läuft das Planerwahlverfahren nach SIA 144 ab

Das Verfahren ist zweistufig gemäss den Regeln des öffentlichen Beschaffungsrechts. Die Ausschreibung erfolgte auf der Beschaffungsplattform der öffentlichen Hand simap.

Phase 1: Präqualifikation – Wer darf mitmachen?
In einem ersten Schritt konnten sich interessierte Planerteams bewerben. Sie mussten ihre Eignung mit Referenzprojekten und einer überzeugenden Teamaufstellung nachweisen. Besonders wichtig ist Erfahrung in der Planung und Umsetzung von öffentlichen Bauten und in Bauaufgaben in sensibler, denkmalgeschützter Umgebung – wie es beim Pestalozziareal der Fall ist.

Ein Beurteilungsgremium prüfte die Unterlagen und wählte aus den 15 Eingaben acht Teams aus. Diese sind damit für die zweite Phase qualifiziert.

Phase 2: Auftragsanalyse und Angebot – Wer überzeugt mit Konzept und Preis?
Die ausgewählten Teams erhalten vertiefte Unterlagen zur erarbeiteten Studie. Sie erstellen eine sogenannte Auftragsanalyse. Dabei geht es nicht nur darum, Ideen zur konkreten Umsetzung aufzuzeigen – etwa zur Optimierung des Tragwerks oder zur architektonischen Gestaltung – sondern auch darum, wie das Team organisiert ist.

Diese Ergebnisse präsentieren die Teams im Herbst 2025 persönlich vor dem Beurteilungsgremium. Bewertet werden insbesondere:

  • die Qualität und Aussagekraft der Analyse,
  • die Organisation des Planungsteams,
  • der Gesamteindruck bei der Präsentation.


Erst im Anschluss an die Bewertung wird die vom Planerteam eingereichte Honorarofferte (Preis) offengelegt und mit einer Gewichtung von 20 % in die Beurteilung eingerechnet.

Dem Beurteilungsgremium gehören Vertreter der Stadt und externe Fachleute an. Sie unterbreiten ihren Antrag dem Stadtrat, der auf dieser Grundlage den Zuschlag an das Planungsteam verfügt.

Ein Projekt für alle

Die neue Doppelturnhalle ist mehr als ein Schulbau. Sie schafft dringend benötigten Raum für den Unterricht und den Vereinssport, ersetzt fossile Heizsysteme durch erneuerbare Energie und entlastet die Parkiersituation durch eine öffentliche Tiefgarage.

Der Stadtrat informiert laufend über den Fortgang des Projekts.

Die Turnhallen-Situation in Rorschach, insbesondere im Westen, ist seit Jahren angespannt. Der Schulkreis Pestalozzi teilt sich bislang eine einzige, über 70 Jahre alte Einzelturnhalle – zu wenig für die 16 Klassen vor Ort. Teilweise finden Turnstunden im Freien statt, und Kindergärtnerinnen und Kindergärtner müssen in die Aula ausweichen. Auch baulich ist die bestehende Halle stark überholungsbedürftig.

Der Stadtrat hat deshalb im Rahmen der städtischen Sport- und Hallenflächenplanung den Neubau einer Doppelturnhalle mit Tiefgarage und Wärmeverbund beschlossen. Den Baukredit in Höhe von 15,37 Mio. Franken hiess die Bevölkerung im November 2023 gut.

Laufende Ausschreibung: ein starkes Planungsteam gesucht

Mit dem laufenden Planerwahlverfahren sucht die Stadt Rorschach ein erfahrenes Team aus Architektinnen und Architekten, Bauleitenden sowie Fachpersonen für Holz- und Massivbaustatik. Die Aufgabe: Die Planung und Umsetzung der neuen Doppelturnhalle mit Tiefgarage an der Reitbahnstrasse.

Die neue Halle soll in Holzbauweise mit einem massiven Untergeschoss realisiert werden. Im Weiteren sind moderne Nebenräume, eine hochwertige Gebäudehülle sowie ein nachhaltiges Energiekonzept inklusive Photovoltaikanlage und Regenwassernutzung Vorgaben für das Planungsteam.

Das Projekt gliedert sich in fünf Teilprojekte: Turnhalle, Tiefgarage, Wärmeverbund, Photovoltaikanlage und Regenwassernutzung. Die Tiefgarage wird gebührenpflichtig betrieben und über die Spezialfinanzierung Parkieren finanziert.

So läuft das Planerwahlverfahren nach SIA 144 ab

Das Verfahren ist zweistufig gemäss den Regeln des öffentlichen Beschaffungsrechts. Die Ausschreibung erfolgte auf der Beschaffungsplattform der öffentlichen Hand simap.

Phase 1: Präqualifikation – Wer darf mitmachen?
In einem ersten Schritt konnten sich interessierte Planerteams bewerben. Sie mussten ihre Eignung mit Referenzprojekten und einer überzeugenden Teamaufstellung nachweisen. Besonders wichtig ist Erfahrung in der Planung und Umsetzung von öffentlichen Bauten und in Bauaufgaben in sensibler, denkmalgeschützter Umgebung – wie es beim Pestalozziareal der Fall ist.

Ein Beurteilungsgremium prüfte die Unterlagen und wählte aus den 15 Eingaben acht Teams aus. Diese sind damit für die zweite Phase qualifiziert.

Phase 2: Auftragsanalyse und Angebot – Wer überzeugt mit Konzept und Preis?
Die ausgewählten Teams erhalten vertiefte Unterlagen zur erarbeiteten Studie. Sie erstellen eine sogenannte Auftragsanalyse. Dabei geht es nicht nur darum, Ideen zur konkreten Umsetzung aufzuzeigen – etwa zur Optimierung des Tragwerks oder zur architektonischen Gestaltung – sondern auch darum, wie das Team organisiert ist.

Diese Ergebnisse präsentieren die Teams im Herbst 2025 persönlich vor dem Beurteilungsgremium. Bewertet werden insbesondere:

  • die Qualität und Aussagekraft der Analyse,
  • die Organisation des Planungsteams,
  • der Gesamteindruck bei der Präsentation.


Erst im Anschluss an die Bewertung wird die vom Planerteam eingereichte Honorarofferte (Preis) offengelegt und mit einer Gewichtung von 20 % in die Beurteilung eingerechnet.

Dem Beurteilungsgremium gehören Vertreter der Stadt und externe Fachleute an. Sie unterbreiten ihren Antrag dem Stadtrat, der auf dieser Grundlage den Zuschlag an das Planungsteam verfügt.

Ein Projekt für alle

Die neue Doppelturnhalle ist mehr als ein Schulbau. Sie schafft dringend benötigten Raum für den Unterricht und den Vereinssport, ersetzt fossile Heizsysteme durch erneuerbare Energie und entlastet die Parkiersituation durch eine öffentliche Tiefgarage.

Der Stadtrat informiert laufend über den Fortgang des Projekts.

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