Das Bluemehüsli blüht neu auf
Bild: Die Räumlichkeiten des ehemaligen Ladenlokals können ohne grossen Aufwand als Ort für Abschiede und Begegnungen dienen.
Diesen Sommer endete ein Kapitel in der Geschichte der Stadt Rorschach. Nach knapp 40 Jahren schloss der Blumenladen der Stadtgärtnerei – das Bluemehüsli – im Juni seine Türen. Der Betrieb schrieb seit langem rote Zahlen und konkurrenzierte private Blumenläden in der Stadt. Deshalb hatte der Stadtrat die Schliessung der Floristikabteilung der Stadtgärtnerei beschlossen – und gleichzeitig den Leiter Michael Heggli beauftragt, ein neues Nutzungskonzept für das Ladenlokal auszuarbeiten. Dieses hat der Stadtrat nun genehmigt.
Platz für persönliche Abschiede
Das neue Nutzungskonzept sieht vor, das Bluemehüsli künftig für verschiedene Zwecke zu öffnen. Im Mittelpunkt steht die Nutzung als Raum für Apéros nach Beerdigungen und Kremationsfeiern. Mit seinem Standort direkt gegenüber dem Eingang des Zentralfriedhofs Rorschach-Rorschacherberg eignet sich das ehemalige Bluemehüsli bestens dafür. Auch nicht kirchliche Abschiede sollen hier möglich sein: Angehörige können den Raum individuell gestalten, mit Musik, Bildern oder persönlichen Ritualen. «Das ist schon länger ein Anliegen aus der Bevölkerung», sagt Michael Heggli. Die Leute wollen sich nach Abdankungen treffen, für Gespräche, fürs gemeinsame Abschiednehmen. In der direkten Umgebung des Friedhofs gibt es aber immer weniger Restaurants, wo das möglich ist. So haben in der Vergangenheit Catering-Firmen ihre Tische und Bänke auch schon direkt auf dem Friedhof-Areal aufgestellt. «Das ist nicht der richtige Ort dafür», sagt Michael Heggli. Die Umnutzung des Ladenlokals für Apéros bei Trauerfeiern ist mit verhältnismässig wenigen Anpassungen der Infrastruktur möglich. Dafür wurden 15’000 Franken ins städtische Budget 2026 aufgenommen. Läuft alles nach Plan, wird der Raum ab Ostern 2026 geöffnet und gleichzeitig mit der neuen Gemeinschaftsgrabanlage von Rorschach und Rorschacherberg eingeweiht.
Langfristig weitere Nutzungen geplant
In einem zweiten Schritt soll das Gebäude auch für Weiterbildungen und Kurse gemietet werden können – etwa für Themen aus der grünen Branche, wie den Umgang mit Neophyten, oder für praxisnahe Workshops. Ausserdem soll der Raum den Schulen in Rorschach längerfristig für Projekt- und Sonderwochen zur Verfügung stehen. Ein weiterer Bestandteil des Nutzungskonzepts ist die tägliche Öffnung des Hauses im Sinne einer Bevölkerungsinformation. Besucherinnen und Besucher sollen dort künftig Publikationen der Stadt sowie Informationen zum Friedhof und zur Stadt- und Regionalentwicklung finden. Wie das genau aussehen wird, steht noch nicht fest. «Hier sind wir noch in der Planungsphase», sagt Michael Heggli. Priorität haben Nutzungen in Verbindung mit dem Friedhof.
Diesen Sommer endete ein Kapitel in der Geschichte der Stadt Rorschach. Nach knapp 40 Jahren schloss der Blumenladen der Stadtgärtnerei – das Bluemehüsli – im Juni seine Türen. Der Betrieb schrieb seit langem rote Zahlen und konkurrenzierte private Blumenläden in der Stadt. Deshalb hatte der Stadtrat die Schliessung der Floristikabteilung der Stadtgärtnerei beschlossen – und gleichzeitig den Leiter Michael Heggli beauftragt, ein neues Nutzungskonzept für das Ladenlokal auszuarbeiten. Dieses hat der Stadtrat nun genehmigt.
Platz für persönliche Abschiede
Das neue Nutzungskonzept sieht vor, das Bluemehüsli künftig für verschiedene Zwecke zu öffnen. Im Mittelpunkt steht die Nutzung als Raum für Apéros nach Beerdigungen und Kremationsfeiern. Mit seinem Standort direkt gegenüber dem Eingang des Zentralfriedhofs Rorschach-Rorschacherberg eignet sich das ehemalige Bluemehüsli bestens dafür. Auch nicht kirchliche Abschiede sollen hier möglich sein: Angehörige können den Raum individuell gestalten, mit Musik, Bildern oder persönlichen Ritualen. «Das ist schon länger ein Anliegen aus der Bevölkerung», sagt Michael Heggli. Die Leute wollen sich nach Abdankungen treffen, für Gespräche, fürs gemeinsame Abschiednehmen. In der direkten Umgebung des Friedhofs gibt es aber immer weniger Restaurants, wo das möglich ist. So haben in der Vergangenheit Catering-Firmen ihre Tische und Bänke auch schon direkt auf dem Friedhof-Areal aufgestellt. «Das ist nicht der richtige Ort dafür», sagt Michael Heggli. Die Umnutzung des Ladenlokals für Apéros bei Trauerfeiern ist mit verhältnismässig wenigen Anpassungen der Infrastruktur möglich. Dafür wurden 15’000 Franken ins städtische Budget 2026 aufgenommen. Läuft alles nach Plan, wird der Raum ab Ostern 2026 geöffnet und gleichzeitig mit der neuen Gemeinschaftsgrabanlage von Rorschach und Rorschacherberg eingeweiht.
Langfristig weitere Nutzungen geplant
In einem zweiten Schritt soll das Gebäude auch für Weiterbildungen und Kurse gemietet werden können – etwa für Themen aus der grünen Branche, wie den Umgang mit Neophyten, oder für praxisnahe Workshops. Ausserdem soll der Raum den Schulen in Rorschach längerfristig für Projekt- und Sonderwochen zur Verfügung stehen. Ein weiterer Bestandteil des Nutzungskonzepts ist die tägliche Öffnung des Hauses im Sinne einer Bevölkerungsinformation. Besucherinnen und Besucher sollen dort künftig Publikationen der Stadt sowie Informationen zum Friedhof und zur Stadt- und Regionalentwicklung finden. Wie das genau aussehen wird, steht noch nicht fest. «Hier sind wir noch in der Planungsphase», sagt Michael Heggli. Priorität haben Nutzungen in Verbindung mit dem Friedhof.
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