Betriebssichernde Massnahmen für das Strandbad: Verschiedene Varianten geprüft
Bild: Die notwendige Grösse der Wasseraufbereitungsanlage hängt direkt mit der Wasserfläche in den Becken zusammen.
In einem ersten Schritt würde einzig die Wasseraufbereitungsanlage erneuert und an die bestehenden, 50-jährigen Leitungen angeschlossen, ohne weitere Massnahmen an den Schwimmbecken und an der Verrohrung. Die neue Technik mit grösserer Umwälzmenge und anderen Druckverhältnissen würde bei den alten Leitungen mit hoher Wahrscheinlichkeit und wiederkehrend zu Brüchen führen. Die Fachleute raten deshalb dringend von dieser Variante ab, zumal die Etappierung Mehrkosten von über CHF 500’000.00 verursacht.
Kostenpunkt für die erste Etappe: rund 3,4 Mio. Franken.
| Vorteile: | – kurzfristig tiefer Investitionsbedarf |
| Nachteile: | – Weiterbestand der alten Leitungen mit grossem Schadenpotenzial – Gefahr von wiederkehrenden hohen Reparaturkosten nach Inbetriebnahme der neuen Wasseraufbereitung – Mehrkosten aufgrund der Etappierung |
Zusätzlich zur neuen Wasseraufbereitungsanlage würden bei dieser Variante die Schwimmbecken mit einer Folie ausgekleidet und die gesamte erdverlegte Verrohrung ersetzt.
Kostenpunkt für das Gesamtprojekt: 6,2 Mio. Franken
| Vorteile: | – Weiterbetrieb der Schwimmbecken in der bestehenden Grösse – Kein weiterer Investitionsbedarf für die nächsten 10 – 15 Jahre (Lebensdauer der Folie) |
| Nachteile: | – hohe Kosten trotz reduzierter Lebensdauer |
Anstelle der Folie würden in die bestehenden Schwimmbecken ein Edelstahlbecken eingesetzt. Ansonsten erfolgt die Erneuerung analog Variante Folie.
Kostenpunkt für das Gesamtprojekt: 7,5 Mio. Franken.
| Vorteile | – Weiterbetrieb der Schwimmbecken in der bestehenden Grösse – Langfristig kein weiterer Investitionsbedarf |
| Nachteile | – Hohe Kosten |
Kostentreiber für die Sanierung sind einerseits die Tiefbau- und Baumeisterarbeiten und andererseits die Grösse der Wasseraufbereitungsanlage und damit die beanspruchten Platz- und Raumverhältnisse. Die notwendige Leistungsfähigkeit der Aufbereitungsanlage hat einen direkten Zusammenhang mit den Wasserflächen der Becken. Daraus entstand die Idee, die bestehenden Betonbecken durch das Einsetzen von selbsttragenden Edelstahlbecken so weit zu verkleinern, dass die gesamten Wasserflächen auf ein Mass optimiert werden, das eine kleinere Aufbereitungsanlage zulässt. Zudem können damit im bestehenden Betonbeckenkörper Hohlräume geschaffen werden, welche die Erneuerung der Verrohrung sowie des Ausgleichsbeckens ohne Grabarbeiten ermöglichen. Die so optimierte Aufbereitungsanlage kann mit kleinen Anpassungen in den bestehenden Technikräumen eingebaut werden.
Kostenpunkt für Gesamtprojekt: 4,9 Mio. Franken.
| Vorteile: | – Langfristig kein weiterer Investitionsbedarf – Optimierte Investitions- und Betriebskosten |
| Nachteile: | – Verkleinerung der Wasserfläche, insbesondere im grossen Schwimmbecken |
Gestützt auf diese Auslegeordnung entschied sich der Stadtrat für die Variante vier. Sie trägt der komplexen Ausgangslage am besten Rechnung und ermöglicht den Weiterbetrieb der beliebten Schwimmbecken. Gleichwohl bleiben für die zukünftige Entwicklung im Seeufer Ost alle Optionen offen, selbst eine spätere Verlegung des Schwimmbades. Bis dahin würden ohnehin mindestens 15 Jahre vergehen. Zudem könnten die Edelstahlbecken und grosse Teile der Wasseraufbereitung wohl weiter verwendet werden.
In einem ersten Schritt würde einzig die Wasseraufbereitungsanlage erneuert und an die bestehenden, 50-jährigen Leitungen angeschlossen, ohne weitere Massnahmen an den Schwimmbecken und an der Verrohrung. Die neue Technik mit grösserer Umwälzmenge und anderen Druckverhältnissen würde bei den alten Leitungen mit hoher Wahrscheinlichkeit und wiederkehrend zu Brüchen führen. Die Fachleute raten deshalb dringend von dieser Variante ab, zumal die Etappierung Mehrkosten von über CHF 500’000.00 verursacht.
Kostenpunkt für die erste Etappe: rund 3,4 Mio. Franken.
| Vorteile: | – kurzfristig tiefer Investitionsbedarf |
| Nachteile: | – Weiterbestand der alten Leitungen mit grossem Schadenpotenzial – Gefahr von wiederkehrenden hohen Reparaturkosten nach Inbetriebnahme der neuen Wasseraufbereitung – Mehrkosten aufgrund der Etappierung |
Zusätzlich zur neuen Wasseraufbereitungsanlage würden bei dieser Variante die Schwimmbecken mit einer Folie ausgekleidet und die gesamte erdverlegte Verrohrung ersetzt.
Kostenpunkt für das Gesamtprojekt: 6,2 Mio. Franken
| Vorteile: | – Weiterbetrieb der Schwimmbecken in der bestehenden Grösse – Kein weiterer Investitionsbedarf für die nächsten 10 – 15 Jahre (Lebensdauer der Folie) |
| Nachteile: | – hohe Kosten trotz reduzierter Lebensdauer |
Anstelle der Folie würden in die bestehenden Schwimmbecken ein Edelstahlbecken eingesetzt. Ansonsten erfolgt die Erneuerung analog Variante Folie.
Kostenpunkt für das Gesamtprojekt: 7,5 Mio. Franken.
| Vorteile | – Weiterbetrieb der Schwimmbecken in der bestehenden Grösse – Langfristig kein weiterer Investitionsbedarf |
| Nachteile | – Hohe Kosten |
Kostentreiber für die Sanierung sind einerseits die Tiefbau- und Baumeisterarbeiten und andererseits die Grösse der Wasseraufbereitungsanlage und damit die beanspruchten Platz- und Raumverhältnisse. Die notwendige Leistungsfähigkeit der Aufbereitungsanlage hat einen direkten Zusammenhang mit den Wasserflächen der Becken. Daraus entstand die Idee, die bestehenden Betonbecken durch das Einsetzen von selbsttragenden Edelstahlbecken so weit zu verkleinern, dass die gesamten Wasserflächen auf ein Mass optimiert werden, das eine kleinere Aufbereitungsanlage zulässt. Zudem können damit im bestehenden Betonbeckenkörper Hohlräume geschaffen werden, welche die Erneuerung der Verrohrung sowie des Ausgleichsbeckens ohne Grabarbeiten ermöglichen. Die so optimierte Aufbereitungsanlage kann mit kleinen Anpassungen in den bestehenden Technikräumen eingebaut werden.
Kostenpunkt für Gesamtprojekt: 4,9 Mio. Franken.
| Vorteile: | – Langfristig kein weiterer Investitionsbedarf – Optimierte Investitions- und Betriebskosten |
| Nachteile: | – Verkleinerung der Wasserfläche, insbesondere im grossen Schwimmbecken |
Gestützt auf diese Auslegeordnung entschied sich der Stadtrat für die Variante vier. Sie trägt der komplexen Ausgangslage am besten Rechnung und ermöglicht den Weiterbetrieb der beliebten Schwimmbecken. Gleichwohl bleiben für die zukünftige Entwicklung im Seeufer Ost alle Optionen offen, selbst eine spätere Verlegung des Schwimmbades. Bis dahin würden ohnehin mindestens 15 Jahre vergehen. Zudem könnten die Edelstahlbecken und grosse Teile der Wasseraufbereitung wohl weiter verwendet werden.
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