Arbeiten im Altersheim laufen auf Hochtouren

Bild: Neu entstehen im Altersheim nebst vier Einzelzimmer auch vier Zweiraumappartements.
In Kürze
Der Brand im Altersheim Rorschach vor einem halben Jahr hat zehn Zimmer unbewohnbar gemacht. Diese werden aktuell erneuert und modernisiert. Neu wird es vier Zweiraumappartements geben. Und auch die erneuerten Einzelzimmer erhalten je eine eigene, altersgerechte Nasszelle. Läuft alles nach Plan, können die neuen Räume Mitte November dieses Jahres bezogen werden.
Autor: Linda Müntener
Nach dem Brand im Rorschacher Altersheim werden die zehn betroffenen Zimmer nicht nur saniert, sondern auf einen moderneren Stand gebracht. Läuft alles nach Plan, sind die neuen Zimmer Mitte November 2024 bezugsbereit. Ein Besuch auf der Baustelle.

Wer im Altersheim Rorschach als Besucherin durch die Eingangstüre kommt, merkt kaum, dass hier momentan ein reger Baustellenbetrieb herrscht. Die Heimleiterin Beatrice Nigg grüsst die Gäste, draussen im idyllischen Hintergarten sitzen Bewohnende mit ihren Lieben gemütlich beim Kaffee, in der Küche wird währenddessen alles fürs Abendessen vorbereitet. Das Team des Altersheims setzt alles daran, dass es für die Bewohnerinnen und Bewohner auch in dieser Zeit so komfortabel und ruhig wie möglich in ihrem Zuhause ist.

Fast ein halbes Jahr ist es nun her, seit Ende März 2024 in einem Zimmer ein Feuer ausbrach. Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Die starke Rauchentwicklung hinterliess jedoch Schäden in zehn Zimmern. Sie waren danach unbewohnbar. Weil die Infrastruktur des Gebäudes bereits 60 Jahre alt ist, hat der Stadtrat entschieden, die Zimmer nicht nur einfach wieder bewohnbar zu machen, sondern sie umfassend zu sanieren und aufzuwerten. Das Projekt soll zum einen den baulichen Zustand verbessern, zum andern aber auch die Lebensqualität der Bewohnenden erheblich steigern. Das Referendum gegen den dafür benötigten 950’000-Franken-Sanierungskredit wurde nicht ergriffen. Die Bauarbeiten laufen auf Hochtouren.

Modernere Zimmer und mehr Platz

Ein Blick auf die Baustelle lässt schon erahnen, wie die Zimmer dereinst aussehen werden: geräumiger, zeitgemässer. Aus den ehemals zehn einzelnen Zimmern entstehen neu vier Einerzimmer und vier Zweiraumappartements, je mit eigener, altersgerechter Nasszelle mit Dusche. Für die Zweiraumappartements werden jeweils zwei Einzelräume zusammengelegt. Das schafft mehr Platz. „Dadurch sind sie beispielsweise auch für Ehepaare gut geeignet“, sagt Beatrice Nigg. Ein Zweiraumappartement hat einen Balkon, jedes der Zimmer bietet entweder einen Blick auf den See oder ins Grüne. Zu den Sanierungsarbeiten gehören unter anderem auch ein Teilersatz der Fenster, die Erneuerung aller Oberflächen und Sanitärleitungen sowie der Einbau von LED-Leuchten.

Eine Herausforderung für die Mitarbeitenden

Die lärmintensivste Zeit während des Durchbruchs der Wände für die Zweiraumappartements ist mittlerweile zwar vorüber. Dennoch ist eine Baustelle bei laufendem Betrieb in einer solchen Institution herausfordernd. „Das verlangt insbesondere unseren Mitarbeitenden viel ab. Sie müssen noch flexibler sein als ohnehin schon“, sagt Beatrice Nigg. Auf der Baustelle fallen Staub und Dreck an, Material wird hoch und runter transportiert, der Lift ist häufiger belegt. Glück im Unglück: Von den Schäden betroffen sind ausschliesslich Zimmer im hinteren Gebäudeteil, verteilt auf zwei Stockwerke. Der Baustellenbereich kann damit gut vom restlichen Teil des Altersheims separiert werden. Nur ein nahe gelegener Aufenthaltsbereich musste vorübergehend in den Wintergarten gezügelt werden. Seither laufen die Bauarbeiten nach Plan. Wenn das so bleibt, kann in den neuen Zimmern Mitte November 2024 wieder Leben einkehren – und im ganzen Altersheim wieder Normalität.

Wer im Altersheim Rorschach als Besucherin durch die Eingangstüre kommt, merkt kaum, dass hier momentan ein reger Baustellenbetrieb herrscht. Die Heimleiterin Beatrice Nigg grüsst die Gäste, draussen im idyllischen Hintergarten sitzen Bewohnende mit ihren Lieben gemütlich beim Kaffee, in der Küche wird währenddessen alles fürs Abendessen vorbereitet. Das Team des Altersheims setzt alles daran, dass es für die Bewohnerinnen und Bewohner auch in dieser Zeit so komfortabel und ruhig wie möglich in ihrem Zuhause ist.

Fast ein halbes Jahr ist es nun her, seit Ende März 2024 in einem Zimmer ein Feuer ausbrach. Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Die starke Rauchentwicklung hinterliess jedoch Schäden in zehn Zimmern. Sie waren danach unbewohnbar. Weil die Infrastruktur des Gebäudes bereits 60 Jahre alt ist, hat der Stadtrat entschieden, die Zimmer nicht nur einfach wieder bewohnbar zu machen, sondern sie umfassend zu sanieren und aufzuwerten. Das Projekt soll zum einen den baulichen Zustand verbessern, zum andern aber auch die Lebensqualität der Bewohnenden erheblich steigern. Das Referendum gegen den dafür benötigten 950’000-Franken-Sanierungskredit wurde nicht ergriffen. Die Bauarbeiten laufen auf Hochtouren.

Modernere Zimmer und mehr Platz

Ein Blick auf die Baustelle lässt schon erahnen, wie die Zimmer dereinst aussehen werden: geräumiger, zeitgemässer. Aus den ehemals zehn einzelnen Zimmern entstehen neu vier Einerzimmer und vier Zweiraumappartements, je mit eigener, altersgerechter Nasszelle mit Dusche. Für die Zweiraumappartements werden jeweils zwei Einzelräume zusammengelegt. Das schafft mehr Platz. „Dadurch sind sie beispielsweise auch für Ehepaare gut geeignet“, sagt Beatrice Nigg. Ein Zweiraumappartement hat einen Balkon, jedes der Zimmer bietet entweder einen Blick auf den See oder ins Grüne. Zu den Sanierungsarbeiten gehören unter anderem auch ein Teilersatz der Fenster, die Erneuerung aller Oberflächen und Sanitärleitungen sowie der Einbau von LED-Leuchten.

Eine Herausforderung für die Mitarbeitenden

Die lärmintensivste Zeit während des Durchbruchs der Wände für die Zweiraumappartements ist mittlerweile zwar vorüber. Dennoch ist eine Baustelle bei laufendem Betrieb in einer solchen Institution herausfordernd. „Das verlangt insbesondere unseren Mitarbeitenden viel ab. Sie müssen noch flexibler sein als ohnehin schon“, sagt Beatrice Nigg. Auf der Baustelle fallen Staub und Dreck an, Material wird hoch und runter transportiert, der Lift ist häufiger belegt. Glück im Unglück: Von den Schäden betroffen sind ausschliesslich Zimmer im hinteren Gebäudeteil, verteilt auf zwei Stockwerke. Der Baustellenbereich kann damit gut vom restlichen Teil des Altersheims separiert werden. Nur ein nahe gelegener Aufenthaltsbereich musste vorübergehend in den Wintergarten gezügelt werden. Seither laufen die Bauarbeiten nach Plan. Wenn das so bleibt, kann in den neuen Zimmern Mitte November 2024 wieder Leben einkehren – und im ganzen Altersheim wieder Normalität.

Beitrag teilen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Um diese Web-App zum Home-Bildschirm hinzuzufügen.
Tippen Sie auf und dann Zum Home-Bildschirm.