Alkoholtestkäufe 2024

Bild: Alkoholhaltige Getränke dürfen Jugendliche erst ab 16 Jahren kaufen.
In Kürze
Erste Alkoholtestkäufe durch Jugendliche zeigten im Jahr 2023 ein schwieriges Bild: In der Hälfte der Fälle konnten Jugendliche unter 16 Jahren Alkohol kaufen. Der Stadtrat beschloss deshalb, die Testkäufe im 2024 zu wiederholen. Jene sieben Betriebe, die im letzten Jahr nicht erfüllten, sind auch im 2024 wieder auf der Liste. Hinzu kommen sieben weitere Verkaufsstellen, die erstmals geprüft werden.
Autor: Stadtrat
Eine Wiederholung der Alkoholtestkäufe durch Jugendliche soll zeigen, ob die Massnahme Wirkung zeigt.

Im Jahr 2023 organisierte der Stadtrat erstmals Alkoholtestkäufe durch Jugendliche. Er wählte dafür nach dem Zufallsprinzip 14 Verkaufsgeschäfte und Restaurants aus. Alkoholtestkäufe sind ein Angebot des kantonalen Gesundheitsdepartements, welches dafür mit dem Blauen Kreuz St. Gallen-Appenzell zusammenarbeitet.

Das Resultat fiel nicht wirklich befriedigend aus: Nur die Hälfte der kontrollierten Betriebe verhielt sich korrekt. In sieben Fällen war es Jugendlichen unter 16 Jahren möglich, Alkohol zu kaufen.

Der Stadtrat schrieb in der Folge alle Kontrollierten an, einerseits um zu danken, wo sich das Personal an die gesetzlichen Vorschriften gehalten hatte, andererseits um zu ermahnen, wo Fehler passierten. Gleichzeitig wies er auf die kostenlosen Online-Workshops des ZEPRA hin, welche eine entsprechende Schulung des Verkaufspersonals ermöglichen, und kündigte eine weitere Kontrolle an.

Die zweite Testkaufreihe folgt nun im Jahr 2024. Jene Betriebe, die im 2023 nicht erfüllten, werden wie angekündigt auch in diesem Jahr nochmals auf die Probe gestellt. Hinzu kommen sieben zusätzliche Verkaufsstellen aus Detailhandel und Gastronomie.

Im Jahr 2023 organisierte der Stadtrat erstmals Alkoholtestkäufe durch Jugendliche. Er wählte dafür nach dem Zufallsprinzip 14 Verkaufsgeschäfte und Restaurants aus. Alkoholtestkäufe sind ein Angebot des kantonalen Gesundheitsdepartements, welches dafür mit dem Blauen Kreuz St. Gallen-Appenzell zusammenarbeitet.

Das Resultat fiel nicht wirklich befriedigend aus: Nur die Hälfte der kontrollierten Betriebe verhielt sich korrekt. In sieben Fällen war es Jugendlichen unter 16 Jahren möglich, Alkohol zu kaufen.

Der Stadtrat schrieb in der Folge alle Kontrollierten an, einerseits um zu danken, wo sich das Personal an die gesetzlichen Vorschriften gehalten hatte, andererseits um zu ermahnen, wo Fehler passierten. Gleichzeitig wies er auf die kostenlosen Online-Workshops des ZEPRA hin, welche eine entsprechende Schulung des Verkaufspersonals ermöglichen, und kündigte eine weitere Kontrolle an.

Die zweite Testkaufreihe folgt nun im Jahr 2024. Jene Betriebe, die im 2023 nicht erfüllten, werden wie angekündigt auch in diesem Jahr nochmals auf die Probe gestellt. Hinzu kommen sieben zusätzliche Verkaufsstellen aus Detailhandel und Gastronomie.

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