Starke Passwörter

Bild: Wer starke Passwörter verwendet, verringert die Gefahr, Opfer von Cyber-Kriminalität zu werden.
In Kürze
Starke Passwörter schützen private Daten und Online-Zugänge vor unbefugtem Zugriff. Wichtig sind lange, unterschiedliche Passwörter mit Zahlen, Gross- und Kleinbuchstaben sowie Sonderzeichen. Passwort-Manager helfen dabei, den Überblick zu behalten, und die Zwei-Faktor-Authentifizierung bietet zusätzlichen Schutz. Auch Geräte wie Handy oder Computer sollten immer mit einer automatischen Bildschirmsperre gesichert sein.

Kleine Serie zur Cyberkriminalität

Cyberkriminalität nimmt zu. Die Rorschacher Stadtinfo publiziert deshalb in einer kleinen Serie verschiedene Cyberphänomene. Verfasser der Artikel ist Urs Bücheler von der Kantonspolizei St. Gallen. Er leitet dort den Fachdienst Sicherheitsberatung. Mit dem vorliegenden Beitrag zu den starken Passwörtern schliessen wir diese Serie ab.

Autor: Urs Bücheler
Wie Sie Ihre Online-Zugänge vor Unbefugten schützen können.

Im elektronischen Umfeld sind Passwörter immer noch die gängigste Art, um den Zugriff auf private und sensible Daten zu schützen. Mit ein paar einfachen Regeln sind Sie auch in Zukunft sicher.

Ein sicheres Passwort…

  • ist mindestes 12 Zeichen lang;
  • enthält Ziffern, Gross- und Kleinbuchstaben sowie Sonderzeichen;
  • besteht nicht aus einfachen Folgereihen wie «12345» oder «abcde»;
  • verwendet kein Wort einer bekannten Sprache (Wort sollte in keinem Wörterbuch vorkommen);
  • ist für jedes Konto unterschiedlich (nicht überall dasselbe Passwort);
  • ist nirgends unverschlüsselt abgespeichert.


Wie ein komplexes Passwort merken?

Je sicherer Passwörter sind, desto schwieriger lassen sie sich merken. Aber auch dafür gibt es Lösungen:

Nehmen Sie einen Satz, den Sie sich gut einprägen können, zum Beispiel:

„Mein Bruder Peter hat am 18. Februar Geburtstag!“

So entsteht ein sicheres, einfach zu merkendes Passwort: „MBPha18.FG!“

Passwort-Manager und Zwei-Faktor-Authentifizierung

Mit einem Passwort-Manager können Sie alle Ihre Passwörter verschlüsselt abspeichern und bei Bedarf von dort aus in die jeweilige Anwendung kopieren. Sie müssen dann einzig noch das Hauptpasswort für den Zugang zum Manager kennen. Es gibt verschiedene gute Passwort-Manager auf dem Markt.

Eine zusätzliche Sicherheit bietet die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Bei dieser wird ergänzend zum ersten Sicherheitselement, in der Regel das Passwort oder die Gesichtserkennung, ein zweiter Faktor verlangt, zum Beispiel ein auf das Mobiltelefon zugestellter oder von diesem generierter Code. Damit braucht es für die Anmeldung auch Zugriff auf das mobile Gerät.

Viele Finanzinstitute und Online-Dienstleister nutzen diese Technologie schon länger und bieten diese ihren Kundinnen und Kunden an.

Geräte vor unbefugtem Zugriff schützen

Schliesslich gilt es, auch die Geräte vor unbefugten Zugriffen zu schützen. Vergewissern Sie sich, dass die automatische Bildschirmsperre aktiviert ist. Dann braucht es einen Code, ein Passwort, den Fingerabdruck oder die Gesichtserkennung, um das Gerät zu entsperren. Ein Handy geht schnell verloren. Es wäre naiv, immer auf die Ehrlichkeit des Finders zu vertrauen.

Im elektronischen Umfeld sind Passwörter immer noch die gängigste Art, um den Zugriff auf private und sensible Daten zu schützen. Mit ein paar einfachen Regeln sind Sie auch in Zukunft sicher.

Ein sicheres Passwort…

  • ist mindestes 12 Zeichen lang;
  • enthält Ziffern, Gross- und Kleinbuchstaben sowie Sonderzeichen;
  • besteht nicht aus einfachen Folgereihen wie «12345» oder «abcde»;
  • verwendet kein Wort einer bekannten Sprache (Wort sollte in keinem Wörterbuch vorkommen);
  • ist für jedes Konto unterschiedlich (nicht überall dasselbe Passwort);
  • ist nirgends unverschlüsselt abgespeichert.


Wie ein komplexes Passwort merken?

Je sicherer Passwörter sind, desto schwieriger lassen sie sich merken. Aber auch dafür gibt es Lösungen:

Nehmen Sie einen Satz, den Sie sich gut einprägen können, zum Beispiel:

„Mein Bruder Peter hat am 18. Februar Geburtstag!“

So entsteht ein sicheres, einfach zu merkendes Passwort: „MBPha18.FG!“

Passwort-Manager und Zwei-Faktor-Authentifizierung

Mit einem Passwort-Manager können Sie alle Ihre Passwörter verschlüsselt abspeichern und bei Bedarf von dort aus in die jeweilige Anwendung kopieren. Sie müssen dann einzig noch das Hauptpasswort für den Zugang zum Manager kennen. Es gibt verschiedene gute Passwort-Manager auf dem Markt.

Eine zusätzliche Sicherheit bietet die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Bei dieser wird ergänzend zum ersten Sicherheitselement, in der Regel das Passwort oder die Gesichtserkennung, ein zweiter Faktor verlangt, zum Beispiel ein auf das Mobiltelefon zugestellter oder von diesem generierter Code. Damit braucht es für die Anmeldung auch Zugriff auf das mobile Gerät.

Viele Finanzinstitute und Online-Dienstleister nutzen diese Technologie schon länger und bieten diese ihren Kundinnen und Kunden an.

Geräte vor unbefugtem Zugriff schützen

Schliesslich gilt es, auch die Geräte vor unbefugten Zugriffen zu schützen. Vergewissern Sie sich, dass die automatische Bildschirmsperre aktiviert ist. Dann braucht es einen Code, ein Passwort, den Fingerabdruck oder die Gesichtserkennung, um das Gerät zu entsperren. Ein Handy geht schnell verloren. Es wäre naiv, immer auf die Ehrlichkeit des Finders zu vertrauen.

Kleine Serie zur Cyberkriminalität

Cyberkriminalität nimmt zu. Die Rorschacher Stadtinfo publiziert deshalb in einer kleinen Serie verschiedene Cyberphänomene. Verfasser der Artikel ist Urs Bücheler von der Kantonspolizei St. Gallen. Er leitet dort den Fachdienst Sicherheitsberatung. Mit dem vorliegenden Beitrag zu den starken Passwörtern schliessen wir diese Serie ab.

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