Für uns unterwegs – die Spitex Bodensee

Bild: Anette Daase ist die operative Leiterin der Spitex Bodensee.
Autor: Ariane Thür Wenger
Rund 12’600 Stunden haben die Mitarbeitenden der Spitex Bodensee im letzten Jahr für die ambulante Betreuung von Menschen in Rorschach aufgewendet. Anette Daase, die Geschäftsleiterin, steht der Rorschacher Stadtinfo Red und Antwort.

Anette Daase, können Sie uns die Spitex Bodensee kurz vorstellen?

Die Spitex Bodensee beschäftigt derzeit rund 40 Mitarbeitende, darunter dipl. Pflegefachkräfte, Fachpersonen Gesundheit EFZ, Pflegehelferinnen SRK und administrative Angestellte. Unser Einsatzgebiet umfasst die Gemeinden Goldach, Mörschwil, Rorschacherberg, Tübach, Untereggen und die Stadt Rorschach.

Insgesamt erbringen wir jährlich etwa 28’000 bis 30’000 Pflegestunden. Diese Zahl spiegelt die hohe Nachfrage nach unseren Dienstleistungen und zeigt, wie wichtig die ambulante Pflege in unserer Region ist.

Wir möchten den Menschen eine bedarfsgerechte Pflege bieten und sie dabei unterstützen, so lange wie möglich in ihrem gewohnten Umfeld zu bleiben.

Was ist Ihre Aufgabe bei der Spitex?

Meine Aufgabe und Rolle bei der Spitex Bodensee umfasst die operative Leitung des gesamten Betriebs. Mein Ziel ist es, eine hochwertige Pflege und Betreuung zu gewährleisten und gleichzeitig ein unterstützendes und motivierendes Arbeitsumfeld für unsere Mitarbeitenden zu schaffen. Ich trage die Verantwortung für die Qualität unserer Dienstleistung gegenüber unseren Klientinnen und Klienten. Die Weiterentwicklung unserer Spitex liegt mir sehr am Herzen. Ich achte auch darauf, dass wir stets auf dem neusten Stand der Pflegepraxis sind.

Welche Dienstleistungen bietet die Spitex Bodensee an und wie unterscheidet sie sich von anderen Anbietern?

Die Spitex spielt eine entscheidende Rolle dabei, Menschen zu unterstützen, in ihrem gewohnten Umfeld zu bleiben und die notwendige Pflege und Betreuung zu erhalten, ohne dass sie ins Spital oder in eine Pflegeeinrichtung müssen. Zu unseren Aufgaben gehören die Grundpflege, wie Körperpflege, Mobilisation und Unterstützung bei der Nahrungsaufnahme, sowie die medizinische Pflege, wie Wundversorgung, Medikamentengabe und die Überwachung von Gesundheitszuständen.

Die Information und Beratung von Klientinnen und Klienten sowie ihren Angehörigen gehört ebenfalls zu unseren Aufgaben. Wir arbeiten eng mit Ärzten, Therapeuten und anderen Gesundheitsdiensten zusammen. Die Spitex bietet auch palliative Pflege an, um Menschen in der letzten Lebensphase eine würdevolle und schmerzlindernde Betreuung zu ermöglichen.

Wir haben eine Leistungsvereinbarung mit den angeschlossenen Gemeinden und dadurch eine Versorgungspflicht für sämtliche Einwohnerinnen und Einwohner. Wir müssen die Versorgung jederzeit sicherstellen. Wir sind auch verpflichtet Ausbildungsplätze anzubieten. Das unterscheidet uns von privaten Spitex-Diensten, die auswählen, welche Aufträge sie annehmen oder nicht.

Welche Herausforderungen sehen Sie aktuell im Bereich der ambulanten Pflege und wie geht die Spitex damit um?

Wir stehen vor mehreren Herausforderungen. Die Nachfrage nach Pflegeleistungen steigt. Ambulant vor stationär gilt seit einigen Jahren und das bedeutet, dass Spitalaufenthalte immer kürzer werden und Patientinnen und Patienten zuhause von uns nachbetreut werden. Gleichzeitig fehlen uns die Fachkräfte. Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, bieten wir verschiedene Ausbildungsprogramme an, darunter die Ausbildung zur Fachperson Gesundheit EFZ und die Möglichkeit zur verkürzten Ausbildung. Zudem haben wir uns dem Ausbildungsverbund Wittenbach angeschlossen, um ab 2025 auch die Ausbildung zur diplomierten Pflegefachperson HF anbieten zu können. Die Förderung der Weiterbildung und Entwicklung unserer Mitarbeitenden haben bei der Spitex Bodensee einen hohen Stellenwert.

Wie sehen Sie die Zukunft der häuslichen Pflege in den nächsten 5 – 10 Jahren?

Die Bevölkerung wird älter, was zu einem Anstieg der Nachfrage nach häuslicher Pflege führen wird. Dies wird die Notwendigkeit erhöhen, flexible und bedarfsgerechte Pflegeangebote zu entwickeln. Ich hoffe, dass uns neue Technologien dabei unterstützen werden. In diesem Bereich gibt es viele interessante Entwicklungen, die uns künftig die Arbeit vereinfachen werden. Die Rolle der Angehörigen in der häuslichen Pflege wird weiterhin wichtig sein. Angehörige werden oft die Hauptpflegepersonen sein, und es wird entscheidend sein, sie zu unterstützen und in den Pflegeprozess einzubeziehen.

Die Finanzierung der häuslichen Pflege wird sich ebenfalls weiterentwickeln müssen, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden. Es wird notwendig sein, neue Modelle zu etablieren, die eine angemessene Vergütung für die erbrachten Dienstleistungen sicherstellen und gleichzeitig die Qualität der Pflege fördern.

Was wünschen Sie sich für die Spitex Bodensee?

Für die Spitex Bodensee wünsche ich mir eine zukunftsorientierte und nachhaltige Entwicklung, die sowohl die Qualität der Pflege als auch das Wohlbefinden der Mitarbeitenden in den Mittelpunkt stellt. Mein Ziel ist es, dass wir als Organisation weiterhin wachsen und uns weiterentwickeln, um den Herausforderungen der Zukunft gerecht zu werden.

Anette Daase, können Sie uns die Spitex Bodensee kurz vorstellen?

Die Spitex Bodensee beschäftigt derzeit rund 40 Mitarbeitende, darunter dipl. Pflegefachkräfte, Fachpersonen Gesundheit EFZ, Pflegehelferinnen SRK und administrative Angestellte. Unser Einsatzgebiet umfasst die Gemeinden Goldach, Mörschwil, Rorschacherberg, Tübach, Untereggen und die Stadt Rorschach.

Insgesamt erbringen wir jährlich etwa 28’000 bis 30’000 Pflegestunden. Diese Zahl spiegelt die hohe Nachfrage nach unseren Dienstleistungen und zeigt, wie wichtig die ambulante Pflege in unserer Region ist.

Wir möchten den Menschen eine bedarfsgerechte Pflege bieten und sie dabei unterstützen, so lange wie möglich in ihrem gewohnten Umfeld zu bleiben.

Was ist Ihre Aufgabe bei der Spitex?

Meine Aufgabe und Rolle bei der Spitex Bodensee umfasst die operative Leitung des gesamten Betriebs. Mein Ziel ist es, eine hochwertige Pflege und Betreuung zu gewährleisten und gleichzeitig ein unterstützendes und motivierendes Arbeitsumfeld für unsere Mitarbeitenden zu schaffen. Ich trage die Verantwortung für die Qualität unserer Dienstleistung gegenüber unseren Klientinnen und Klienten. Die Weiterentwicklung unserer Spitex liegt mir sehr am Herzen. Ich achte auch darauf, dass wir stets auf dem neusten Stand der Pflegepraxis sind.

Welche Dienstleistungen bietet die Spitex Bodensee an und wie unterscheidet sie sich von anderen Anbietern?

Die Spitex spielt eine entscheidende Rolle dabei, Menschen zu unterstützen, in ihrem gewohnten Umfeld zu bleiben und die notwendige Pflege und Betreuung zu erhalten, ohne dass sie ins Spital oder in eine Pflegeeinrichtung müssen. Zu unseren Aufgaben gehören die Grundpflege, wie Körperpflege, Mobilisation und Unterstützung bei der Nahrungsaufnahme, sowie die medizinische Pflege, wie Wundversorgung, Medikamentengabe und die Überwachung von Gesundheitszuständen.

Die Information und Beratung von Klientinnen und Klienten sowie ihren Angehörigen gehört ebenfalls zu unseren Aufgaben. Wir arbeiten eng mit Ärzten, Therapeuten und anderen Gesundheitsdiensten zusammen. Die Spitex bietet auch palliative Pflege an, um Menschen in der letzten Lebensphase eine würdevolle und schmerzlindernde Betreuung zu ermöglichen.

Wir haben eine Leistungsvereinbarung mit den angeschlossenen Gemeinden und dadurch eine Versorgungspflicht für sämtliche Einwohnerinnen und Einwohner. Wir müssen die Versorgung jederzeit sicherstellen. Wir sind auch verpflichtet Ausbildungsplätze anzubieten. Das unterscheidet uns von privaten Spitex-Diensten, die auswählen, welche Aufträge sie annehmen oder nicht.

Welche Herausforderungen sehen Sie aktuell im Bereich der ambulanten Pflege und wie geht die Spitex damit um?

Wir stehen vor mehreren Herausforderungen. Die Nachfrage nach Pflegeleistungen steigt. Ambulant vor stationär gilt seit einigen Jahren und das bedeutet, dass Spitalaufenthalte immer kürzer werden und Patientinnen und Patienten zuhause von uns nachbetreut werden. Gleichzeitig fehlen uns die Fachkräfte. Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, bieten wir verschiedene Ausbildungsprogramme an, darunter die Ausbildung zur Fachperson Gesundheit EFZ und die Möglichkeit zur verkürzten Ausbildung. Zudem haben wir uns dem Ausbildungsverbund Wittenbach angeschlossen, um ab 2025 auch die Ausbildung zur diplomierten Pflegefachperson HF anbieten zu können. Die Förderung der Weiterbildung und Entwicklung unserer Mitarbeitenden haben bei der Spitex Bodensee einen hohen Stellenwert.

Wie sehen Sie die Zukunft der häuslichen Pflege in den nächsten 5 – 10 Jahren?

Die Bevölkerung wird älter, was zu einem Anstieg der Nachfrage nach häuslicher Pflege führen wird. Dies wird die Notwendigkeit erhöhen, flexible und bedarfsgerechte Pflegeangebote zu entwickeln. Ich hoffe, dass uns neue Technologien dabei unterstützen werden. In diesem Bereich gibt es viele interessante Entwicklungen, die uns künftig die Arbeit vereinfachen werden. Die Rolle der Angehörigen in der häuslichen Pflege wird weiterhin wichtig sein. Angehörige werden oft die Hauptpflegepersonen sein, und es wird entscheidend sein, sie zu unterstützen und in den Pflegeprozess einzubeziehen.

Die Finanzierung der häuslichen Pflege wird sich ebenfalls weiterentwickeln müssen, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden. Es wird notwendig sein, neue Modelle zu etablieren, die eine angemessene Vergütung für die erbrachten Dienstleistungen sicherstellen und gleichzeitig die Qualität der Pflege fördern.

Was wünschen Sie sich für die Spitex Bodensee?

Für die Spitex Bodensee wünsche ich mir eine zukunftsorientierte und nachhaltige Entwicklung, die sowohl die Qualität der Pflege als auch das Wohlbefinden der Mitarbeitenden in den Mittelpunkt stellt. Mein Ziel ist es, dass wir als Organisation weiterhin wachsen und uns weiterentwickeln, um den Herausforderungen der Zukunft gerecht zu werden.

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