Weg frei für die Informatikdienste Region Rorschach IDRR

Bild: Der Gründungsentscheid ist gefällt: Die IDRR sollen per 1. Januar 2027 Tatsache werden.
In Kürze
Goldach, Rorschach und Rorschacherberg gründen die Informatikdienste Region Rorschach (IDRR) – idealerweise als Teil der Gemeinde- und Verwaltungsdienste Region Rorschach GVD-RR. Die Umsetzungsarbeiten starten mit der öffentlichen Submission für die Erneuerung der Serverinfrastruktur. Eine Betriebs-/Fachkommission mit je einer Gemeindevertretung und zwei externen Profis begleiten die IDRR dauerhaft. Die Geschäftsführung soll rasch besetzt werden. Bis dahin übernimmt die CSP AG diese Aufgabe im Auftragsverhältnis. Rorschach geht für den 14-monatigen Übergang bis 1. Januar 2027 in Vorleistung. Ziel der IDRR sind beträchtliche wiederkehrende Einsparungen.
Autor: Stadtrat
Goldach, Rorschach und Rorschacherberg haben Ende September 2025 gleichlautende Beschlüsse gefasst: Sie wollen gemeinsam die Informatikdienste Region Rorschach (IDRR) gründen. Damit sind die wichtigen Grundsatzentscheide gefallen – nun startet die Umsetzung.

Es war der wohl entscheidende Schritt auf dem Weg zu einer regionalen Informatik. Die Räte von Goldach, Rorschach und Rorschacherberg haben der Gründung der Informatikdienste Region Rorschach IDRR zugestimmt. Dabei sollen die IDRR keine eigene Rechtspersönlichkeit erhalten, sondern nach Möglichkeit Bestandteil der Gemeinde- und Verwaltungsdienste Region Rorschach GVD-RR werden. Alternativ würde eine der drei Gemeinden die Trägerschaft übernehmen.

Serverinfrastruktur aufbauen

Es gilt nun, die Betriebsaufnahme der IDRR vorzubereiten. Als erstes steht – ausgerichtet auf den zukünftigen Betrieb – die Erneuerung der Serverinfrastruktur an. Ins Budget 2026 der Investitionsrechnung der Stadt Rorschach wird dafür ein Kredit von CHF 600’000.00 eingestellt. Die Vorbereitung der öffentlichen Submission soll – unter Vorbehalt der Kreditgenehmigung – sofort starten.

Die Projektbegleitung übertragen die drei Gemeinden einer Betriebs-/Fachkommission. Diese setzt sich aus je einer Gemeindevertretung und zwei externen Fachpersonen zusammen. Das Gremium bleibt auch nach der Betriebsaufnahme der IDRR bestehen, betreut die IDRR also auch in Zukunft in fachlicher Hinsicht.

Geschäftsführung schnell besetzen

Weiter möchten die Räte möglichst schnell eine Geschäftsführung einstellen, welche die eigentliche Arbeit erledigt. Vorgesehen ist dafür ein Pensum von 50 %. Bis zur Stellenbesetzung übernimmt diese Aufgabe die CSP AG im Auftragsverhältnis.

Auch für diesen Teil tritt vorerst die Stadt Rorschach als Trägerin auf. Der Stadtrat hat für den gesamten 14-monatigen Übergangsbetrieb einen Kredit von CHF 250’000.00 gesprochen. Dazu gehören nebst den Personalkosten für Geschäftsführung und Betrieb auch die Kosten für das öffentliche Ausschreibungsverfahren.

Sämtliche Vorleistungen der Stadt Rorschach werden ab 1. Januar 2027 über die IDRR abgeschrieben und folglich von allen drei Gemeinden gemeinsam getragen.

Grosses Sparpotenzial

Mit der Bündelung der Informatikleistungen nutzen die drei Gemeinden grosse Synergien. Gesamthaft sind aus dem Betrieb der IDRR dank Skaleneffekten hohe, wiederkehrende Einsparungen zu erwarten. Die Gemeinden streben bei den Kosten pro Client eine Bandbreite von CHF 2’200.00 bis CHF 2’500.00 an. Das ist deutlich tiefer als heute.

Es war der wohl entscheidende Schritt auf dem Weg zu einer regionalen Informatik. Die Räte von Goldach, Rorschach und Rorschacherberg haben der Gründung der Informatikdienste Region Rorschach IDRR zugestimmt. Dabei sollen die IDRR keine eigene Rechtspersönlichkeit erhalten, sondern nach Möglichkeit Bestandteil der Gemeinde- und Verwaltungsdienste Region Rorschach GVD-RR werden. Alternativ würde eine der drei Gemeinden die Trägerschaft übernehmen.

Serverinfrastruktur aufbauen

Es gilt nun, die Betriebsaufnahme der IDRR vorzubereiten. Als erstes steht – ausgerichtet auf den zukünftigen Betrieb – die Erneuerung der Serverinfrastruktur an. Ins Budget 2026 der Investitionsrechnung der Stadt Rorschach wird dafür ein Kredit von CHF 600’000.00 eingestellt. Die Vorbereitung der öffentlichen Submission soll – unter Vorbehalt der Kreditgenehmigung – sofort starten.

Die Projektbegleitung übertragen die drei Gemeinden einer Betriebs-/Fachkommission. Diese setzt sich aus je einer Gemeindevertretung und zwei externen Fachpersonen zusammen. Das Gremium bleibt auch nach der Betriebsaufnahme der IDRR bestehen, betreut die IDRR also auch in Zukunft in fachlicher Hinsicht.

Geschäftsführung schnell besetzen

Weiter möchten die Räte möglichst schnell eine Geschäftsführung einstellen, welche die eigentliche Arbeit erledigt. Vorgesehen ist dafür ein Pensum von 50 %. Bis zur Stellenbesetzung übernimmt diese Aufgabe die CSP AG im Auftragsverhältnis.

Auch für diesen Teil tritt vorerst die Stadt Rorschach als Trägerin auf. Der Stadtrat hat für den gesamten 14-monatigen Übergangsbetrieb einen Kredit von CHF 250’000.00 gesprochen. Dazu gehören nebst den Personalkosten für Geschäftsführung und Betrieb auch die Kosten für das öffentliche Ausschreibungsverfahren.

Sämtliche Vorleistungen der Stadt Rorschach werden ab 1. Januar 2027 über die IDRR abgeschrieben und folglich von allen drei Gemeinden gemeinsam getragen.

Grosses Sparpotenzial

Mit der Bündelung der Informatikleistungen nutzen die drei Gemeinden grosse Synergien. Gesamthaft sind aus dem Betrieb der IDRR dank Skaleneffekten hohe, wiederkehrende Einsparungen zu erwarten. Die Gemeinden streben bei den Kosten pro Client eine Bandbreite von CHF 2’200.00 bis CHF 2’500.00 an. Das ist deutlich tiefer als heute.

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