Stadtrat gibt Kredit für neue Serverinfrastruktur der IDRR frei

Bild: Hardware wird teurer und Lieferungen verzögern sich: Der Stadtrat musste den Kredit für die Neubeschaffung deshalb als gebundene Ausgabe sofort freigeben.
In Kürze
Die Gemeinden Goldach, Rorschach und Rorschacherberg bauen gemeinsam die Informatikdienste Region Rorschach (IDRR) auf. Damit ab Mitte 2026 alle Systeme stabil und ohne Unterbruch funktionieren, hat der Stadtrat jetzt einen Investitionskredit von 600’000 Franken als gebundene Ausgabe freigegeben und die rasche Bestellung der neuen Server-Hardware ermöglicht. Weil Hardware derzeit teurer wird und Lieferzeiten länger sind, soll die Beschaffung sofort erfolgen. Dank der Unterstützung der Informatikdienste Sarganserland (IDSL) kann zudem gezielter und günstiger eingekauft werden, was Zeit spart. Parallel dazu sollen die IDRR früh eigenes Fachpersonal aufbauen – eine Geschäftsführung ist bereits ausgeschrieben, weitere Informatikstellen sollen folgen, damit die neue Organisation möglichst selbstständig wird und weniger von externen Dienstleistern abhängt.
Autor: Stadtrat
2026 ist für die neu gegründeten Informatikdienste Region Rorschach ein Übergangsjahr in der Verantwortung der Stadtverwaltung Rorschach. Damit die Anschaffungen rechtzeitig getätigt werden können, hat der Stadtrat die notwendigen Kredite freigegeben

Die drei Gemeinden Goldach, Rorschach und Rorschacherberg bauen gemeinsam die Informatikdienste Region Rorschach (IDRR) auf. Bis die neue Organisation steht, geht die Stadt Rorschach in Vorleistung. Der Stadtrat hat nun wichtige Entscheide getroffen, um die rechtzeitige Bereitstellung der Serverinfrastruktur zu sichern.

Die Marktsituation für Hardware-Komponenten hat sich deutlich verschärft. Es zeichnen sich steigende Preise, längere Lieferzeiten und knappere Lagerbestände ab. Um Verzögerungen und Mehrkosten zu vermeiden, muss die Beschaffung umgehend sichergestellt werden.

Wertvolle Unterstützung durch die IDSL

Schon in der Aufbauphase können die IDRR stark von der engen Zusammenarbeit mit den Informatikdiensten Sarganserland (IDSL) profitieren. Dank deren Erfahrung – auch bei der Submission der notwendigen Serverinfrastruktur – können die IDRR zielgerichteter beschaffen. Das wirkt sich positiv auf die Kosten aus. Die Server-Hardware fällt günstiger aus als ursprünglich angenommen.

Das hat den zusätzlichen Effekt, dass die Ausschreibung freihändig oder im Einladungsverfahren erfolgen kann. Das spart Zeit und ist überdies kostengünstiger.

Bereits der Aufbau der IDRR wird eng von der Betriebskommission begleitet. Dieser gehören nebst Vertretern der drei Gemeinden (Reto Stuppan, Rorschach, Lukas Länzlinger, Goldach, Noemi Wehrlin, Rorschacherberg) zwei externe Fachleute an: Frank Fähnle, Geschäftsführer der IDSL, und Angela Peduzzi, Projektleiterin bei Abraxas.

Ein wichtiger Teil des Aufbaus ist, dass die IDRR von Beginn weg möglichst selbstständig betrieben werden können. Die Betriebskommission empfiehlt, die Informatikdienste schnellstmöglich mit einer Geschäftsführung (80–100%) sowie zusätzlichen Informatikstellen zu verstärken. So sinkt die Abhängigkeit von externen Dienstleistern. Die Stelle der Geschäftsführung ist bereits öffentlich ausgeschrieben.

Schnelles Handeln

Der Stadtrat hat drei zentrale Punkte festgehalten:

  • Die Server-Hardware soll schnellstmöglich bestellt werden, damit die Infrastruktur rechtzeitig verfügbar ist und die alten Server ausser Betrieb genommen werden können.
  • Es soll frühzeitig eigenes Personal angestellt werden (Geschäftsführung sowie Technikerinnen/Techniker), um die Bereitstellung der Server sowie die Migration aller Dienststellen und Betriebe zu sichern.
  • Der Investitionskredit von CHF 600’000.00 wird zur Sicherstellung des ICT-Betriebs der Gemeinden Goldach, Rorschach und Rorschacherberg als gebundene Ausgabe erklärt.


Sämtliche Vorleistungen der Stadt Rorschach werden ab 1. Januar 2027 über die IDRR abgeschrieben und folglich von allen drei Gemeinden gemeinsam getragen.

Mit der raschen Beschaffung der Hardware, der Unterstützung durch bestehende Partner und dem Aufbau eines eigenen Teams sollen die Informatiksysteme der drei Gemeinden zuverlässig funktionieren und die Verwaltungsdienstleistungen ohne Unterbruch gewährleistet sein.

Die drei Gemeinden Goldach, Rorschach und Rorschacherberg bauen gemeinsam die Informatikdienste Region Rorschach (IDRR) auf. Bis die neue Organisation steht, geht die Stadt Rorschach in Vorleistung. Der Stadtrat hat nun wichtige Entscheide getroffen, um die rechtzeitige Bereitstellung der Serverinfrastruktur zu sichern.

Die Marktsituation für Hardware-Komponenten hat sich deutlich verschärft. Es zeichnen sich steigende Preise, längere Lieferzeiten und knappere Lagerbestände ab. Um Verzögerungen und Mehrkosten zu vermeiden, muss die Beschaffung umgehend sichergestellt werden.

Wertvolle Unterstützung durch die IDSL

Schon in der Aufbauphase können die IDRR stark von der engen Zusammenarbeit mit den Informatikdiensten Sarganserland (IDSL) profitieren. Dank deren Erfahrung – auch bei der Submission der notwendigen Serverinfrastruktur – können die IDRR zielgerichteter beschaffen. Das wirkt sich positiv auf die Kosten aus. Die Server-Hardware fällt günstiger aus als ursprünglich angenommen.

Das hat den zusätzlichen Effekt, dass die Ausschreibung freihändig oder im Einladungsverfahren erfolgen kann. Das spart Zeit und ist überdies kostengünstiger.

Bereits der Aufbau der IDRR wird eng von der Betriebskommission begleitet. Dieser gehören nebst Vertretern der drei Gemeinden (Reto Stuppan, Rorschach, Lukas Länzlinger, Goldach, Noemi Wehrlin, Rorschacherberg) zwei externe Fachleute an: Frank Fähnle, Geschäftsführer der IDSL, und Angela Peduzzi, Projektleiterin bei Abraxas.

Ein wichtiger Teil des Aufbaus ist, dass die IDRR von Beginn weg möglichst selbstständig betrieben werden können. Die Betriebskommission empfiehlt, die Informatikdienste schnellstmöglich mit einer Geschäftsführung (80–100%) sowie zusätzlichen Informatikstellen zu verstärken. So sinkt die Abhängigkeit von externen Dienstleistern. Die Stelle der Geschäftsführung ist bereits öffentlich ausgeschrieben.

Schnelles Handeln

Der Stadtrat hat drei zentrale Punkte festgehalten:

  • Die Server-Hardware soll schnellstmöglich bestellt werden, damit die Infrastruktur rechtzeitig verfügbar ist und die alten Server ausser Betrieb genommen werden können.
  • Es soll frühzeitig eigenes Personal angestellt werden (Geschäftsführung sowie Technikerinnen/Techniker), um die Bereitstellung der Server sowie die Migration aller Dienststellen und Betriebe zu sichern.
  • Der Investitionskredit von CHF 600’000.00 wird zur Sicherstellung des ICT-Betriebs der Gemeinden Goldach, Rorschach und Rorschacherberg als gebundene Ausgabe erklärt.


Sämtliche Vorleistungen der Stadt Rorschach werden ab 1. Januar 2027 über die IDRR abgeschrieben und folglich von allen drei Gemeinden gemeinsam getragen.

Mit der raschen Beschaffung der Hardware, der Unterstützung durch bestehende Partner und dem Aufbau eines eigenen Teams sollen die Informatiksysteme der drei Gemeinden zuverlässig funktionieren und die Verwaltungsdienstleistungen ohne Unterbruch gewährleistet sein.

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