Gemeindedienste Region Rorschach starten 2027

Bild: Die Büros der Bau- und Umweltdienste Region Rorschach an der Promenadenstrasse 74 sind schon bereit.
In Kürze
Die Gemeindedienste Region Rorschach GDRR starten am 1. Januar 2027 und bündeln künftig verschiedene Aufgaben von Rorschach und Goldach in gemeinsamen Kompetenzzentren. Verwaltungsrat, Geschäftsprüfungskommission und Geschäftsleitung sind bestimmt, zudem werden das gemeinsame Personalrecht sowie die Leistungsvereinbarungen vorbereitet. Noch offen ist, ob alle vorgesehenen Zuständigkeiten bereits zum Betriebsstart übertragen werden können. Einzelne hoheitliche Aufgaben könnten wegen möglicher Referendumsverfahren später folgen.
Autor: Stadtrat
Die Gemeindedienste Region Rorschach GDRR nehmen am 1. Januar 2027 ihren operativen Betrieb auf. Mit der Anmeldung im Handelsregister und der Besetzung der wichtigsten Gremien sind zentrale Vorbereitungen abgeschlossen. Bis zum Start stehen jedoch noch weitere Arbeiten an.

Die Stadt Rorschach und die Gemeinde Goldach treiben den Aufbau der gemeinsamen Gemeindedienste weiter voran. Ziel ist es, verschiedene Aufgaben künftig in regionalen Kompetenzzentren zu bündeln. Damit sollen Fachwissen zusammengeführt, Abläufe vereinheitlicht und die Zusammenarbeit zwischen den beiden Gemeinden weiter gestärkt werden.

Verwaltungsrat und Geschäftsleitung bestimmt

Der Verwaltungsrat der GDRR setzt sich aus je zwei Vertretungen aus dem Stadt- beziehungsweise Gemeinderat von Rorschach und Goldach zusammen. Ihm gehören Robert Raths, Guido Etterlin, Dominik Gemperli und Sandro Wasserfallen an.

An seiner konstituierenden Sitzung wählte der Verwaltungsrat Stadtpräsident Robert Raths zum Präsidenten. Das Vizepräsidium übernimmt Gemeindepräsident Dominik Gemperli.

Auch die Geschäftsprüfungskommission ist bestimmt. Ihr gehören Stefan Halbheer und Laszlo Nagy aus Rorschach sowie Damian Keel und Georg Klein aus Goldach an.

Die Geschäftsleitung der GDRR wird aus den Leitungen jener regionalen Dienststellen gebildet, die als erste in das neue Unternehmen integriert werden. Dies sind Ronnie Ambauen, Leiter Bau- und Umweltdienste, Marcel Helfenberger, Leiter Steuerdienste, Susanne Horvath, Leiterin Personaldienste, sowie Caner Yalcin, Leiter Informatikdienste.

Den Vorsitz der Geschäftsleitung übernimmt Ralph Scherrer. Er ist Bereichsleiter Soziales und Gesellschaft der Stadt Rorschach. Auch der Sozialbereich soll innerhalb der kommenden drei Jahre in die GDRR überführt werden.

Gemeinsames Personalrecht geschaffen

Ein wichtiger Teil der Vorbereitungen betrifft die Mitarbeitenden. In den vergangenen Monaten hat eine Arbeitsgruppe das Personalrecht von Rorschach und Goldach vereinheitlicht. Die beiden Räte haben das neue Personalreglement im August in erster Lesung genehmigt.

Das Reglement soll künftig sowohl für die beiden Gemeinden als auch für die GDRR gelten. Derzeit läuft die Vernehmlassung beim Personal. Anschliessend können die neuen Arbeitsverträge mit jenen Mitarbeitenden vorbereitet und abgeschlossen werden, die ins öffentlich-rechtliche Unternehmen wechseln.

Leistungen und Zuständigkeiten werden geregelt

Parallel dazu wurden die künftigen Strukturen der regionalen Dienststellen erarbeitet. Ein zentraler Bestandteil sind die Leistungskataloge und die dazugehörigen Kompetenzordnungen. Sie legen fest, welche Aufgaben die GDRR für Rorschach und Goldach übernehmen und über welche Befugnisse die einzelnen Dienststellen verfügen.

Diese Grundlagen fliessen in die Leistungsvereinbarungen zwischen den GDRR und den beiden Gemeinden ein. Bei Dienststellen, die hoheitliche Aufgaben übernehmen, unterstehen diese Vereinbarungen dem fakultativen Referendum. Voraussichtlich betrifft dies die Steuerdienste sowie einzelne Abteilungen der Bau- und Umweltdienste.

Start ab Januar 2027

Mit dem operativen Start der GDRR per 1. Januar 2027 werden die regionalen Dienststellen in das neue öffentlich-rechtliche Unternehmen integriert. Ob alle Dienststellen bereits ab Betriebsaufnahme über sämtliche angestrebten Kompetenzen verfügen, lässt sich Stand heute noch nicht abschliessend sagen. Allenfalls folgen die hoheitlichen Aufgaben mit etwas Verzögerung, sollte das Referendumsverfahren nicht rechtzeitig abgeschlossen werden können.

Der Aufbau der Gemeindedienste Region Rorschach ist ein anspruchsvolles Gemeinschaftsprojekt. Die Räte von Rorschach und Goldach sind überzeugt, mit den regionalen Kompetenzzentren eine tragfähige Grundlage für eine effiziente und zukunftsgerichtete Zusammenarbeit zu schaffen.

Die Stadt Rorschach und die Gemeinde Goldach treiben den Aufbau der gemeinsamen Gemeindedienste weiter voran. Ziel ist es, verschiedene Aufgaben künftig in regionalen Kompetenzzentren zu bündeln. Damit sollen Fachwissen zusammengeführt, Abläufe vereinheitlicht und die Zusammenarbeit zwischen den beiden Gemeinden weiter gestärkt werden.

Verwaltungsrat und Geschäftsleitung bestimmt

Der Verwaltungsrat der GDRR setzt sich aus je zwei Vertretungen aus dem Stadt- beziehungsweise Gemeinderat von Rorschach und Goldach zusammen. Ihm gehören Robert Raths, Guido Etterlin, Dominik Gemperli und Sandro Wasserfallen an.

An seiner konstituierenden Sitzung wählte der Verwaltungsrat Stadtpräsident Robert Raths zum Präsidenten. Das Vizepräsidium übernimmt Gemeindepräsident Dominik Gemperli.

Auch die Geschäftsprüfungskommission ist bestimmt. Ihr gehören Stefan Halbheer und Laszlo Nagy aus Rorschach sowie Damian Keel und Georg Klein aus Goldach an.

Die Geschäftsleitung der GDRR wird aus den Leitungen jener regionalen Dienststellen gebildet, die als erste in das neue Unternehmen integriert werden. Dies sind Ronnie Ambauen, Leiter Bau- und Umweltdienste, Marcel Helfenberger, Leiter Steuerdienste, Susanne Horvath, Leiterin Personaldienste, sowie Caner Yalcin, Leiter Informatikdienste.

Den Vorsitz der Geschäftsleitung übernimmt Ralph Scherrer. Er ist Bereichsleiter Soziales und Gesellschaft der Stadt Rorschach. Auch der Sozialbereich soll innerhalb der kommenden drei Jahre in die GDRR überführt werden.

Gemeinsames Personalrecht geschaffen

Ein wichtiger Teil der Vorbereitungen betrifft die Mitarbeitenden. In den vergangenen Monaten hat eine Arbeitsgruppe das Personalrecht von Rorschach und Goldach vereinheitlicht. Die beiden Räte haben das neue Personalreglement im August in erster Lesung genehmigt.

Das Reglement soll künftig sowohl für die beiden Gemeinden als auch für die GDRR gelten. Derzeit läuft die Vernehmlassung beim Personal. Anschliessend können die neuen Arbeitsverträge mit jenen Mitarbeitenden vorbereitet und abgeschlossen werden, die ins öffentlich-rechtliche Unternehmen wechseln.

Leistungen und Zuständigkeiten werden geregelt

Parallel dazu wurden die künftigen Strukturen der regionalen Dienststellen erarbeitet. Ein zentraler Bestandteil sind die Leistungskataloge und die dazugehörigen Kompetenzordnungen. Sie legen fest, welche Aufgaben die GDRR für Rorschach und Goldach übernehmen und über welche Befugnisse die einzelnen Dienststellen verfügen.

Diese Grundlagen fliessen in die Leistungsvereinbarungen zwischen den GDRR und den beiden Gemeinden ein. Bei Dienststellen, die hoheitliche Aufgaben übernehmen, unterstehen diese Vereinbarungen dem fakultativen Referendum. Voraussichtlich betrifft dies die Steuerdienste sowie einzelne Abteilungen der Bau- und Umweltdienste.

Start ab Januar 2027

Mit dem operativen Start der GDRR per 1. Januar 2027 werden die regionalen Dienststellen in das neue öffentlich-rechtliche Unternehmen integriert. Ob alle Dienststellen bereits ab Betriebsaufnahme über sämtliche angestrebten Kompetenzen verfügen, lässt sich Stand heute noch nicht abschliessend sagen. Allenfalls folgen die hoheitlichen Aufgaben mit etwas Verzögerung, sollte das Referendumsverfahren nicht rechtzeitig abgeschlossen werden können.

Der Aufbau der Gemeindedienste Region Rorschach ist ein anspruchsvolles Gemeinschaftsprojekt. Die Räte von Rorschach und Goldach sind überzeugt, mit den regionalen Kompetenzzentren eine tragfähige Grundlage für eine effiziente und zukunftsgerichtete Zusammenarbeit zu schaffen.

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