Friedhof 20XX

Bild: Der siegreiche Studienbeitrag besticht durch eine stimmige und pragmatische Weiterentwicklung des Friedhofs.
In Kürze
Mit dem Projekt “Friedhof 20XX” wollen die Stadt Rorschach und die Gemeinde Rorschacherberg eine gesamtheitliche Planung und Überarbeitung der 1912 erbauten und schrittweise erweiterten Friedhofanlage sicherstellen. Sie haben dazu einen Studienwettbewerb mit vier Landschaftsarchitekturbüros durchgeführt. Eine Fach- und Sachjury beurteilte die Eingaben nach verschiedenen Kriterien und empfahl den Studienbeitrag der Pauli Stricker GmbH Landschaftsarchitekten, St. Gallen, zur Weiterbearbeitung. Sowohl die Friedhofkommission als auch die Räte aus Rorschach und Rorschacherberg folgten diesem Antrag. Im Jahr 2024 wird die Pauli Stricker GmbH die Studie zu einem Gesamtprojekt weiterentwickeln, das in den kommenden Jahren schrittweise umgesetzt werden kann. Dringlich ist die Erweiterung der Gemeinschaftsgrabanlage, da die bestehende in ca. zwei Jahren vollständig belegt sein wird.
Autor: Stadtrat
Die Stadt Rorschach und die Gemeinde Rorschacherberg haben gemeinsam das Projekt “Friedhof 20XX” in Angriff genommen. Basis ist ein Studienwettbewerb, zu dem vier Landschaftsarchitekturbüros eingeladen waren.

Der Friedhof Rorschach-Rorschacherberg wurde im Jahr 2012 angelegt und in den folgenden Jahren schrittweise bis auf die heutige Grösse erweitert. Die Wegführungen und Grabeinteilungen haben unverändert Bestand. Ziel des Projektes “Friedhof 20XX” ist eine gesamtheitliche Planung und Überarbeitung der bestehenden Friedhofanlage. Es gibt die Richtlinien der zukünftigen Renovations-, Umbau-, Pflanz- und Pflegearbeiten vor. Damit ist eine gezielte und planbare Budgetierung und ein langfristiger Erhalt der historischen Anlage möglich.

Studienwettbewerb als Basis

Ein Studienwettbewerb mit vier teilnehmenden Landschaftsarchitekturbüros sollte die Grundlage für den “Friedhof 20XX” liefern. Die Beurteilung erfolgte durch eine Fach- und Sachjury nach folgenden Kriterien:

  • Analyse der Historie, des Bestands und der ortsbaulichen Situation
  • Einbindung und Weiterentwicklung Bestand
  • Übergeordnetes landschaftsplanerisches Konzept
  • Landschaftsarchitektonische Gestaltung
  • Aspekte der Nachhaltigkeit und Biodiversität
  • Etappierbarkeit
  • Gräberfeld-Bewirtschaftung
  • Unterhalt


Das Beurteilungsgremium konnte aus vier hochstehenden Eingaben auswählen. Es empfahl der Friedhofkommission in der Folge den Studienbeitrag der Pauli Stricker GmbH Landschaftsarchitekten, St. Gallen, zur Weiterbearbeitung. Die Kommission folgte der Empfehlung und stellte entsprechende Anträge an den Stadtrat und den Gemeinderat Rorschacherberg, welche beide die Zustimmung erteilten.

Stimmige und pragmatische Weiterentwicklung des Friedhofs

Die Pauli Stricker GmbH schlägt im Eingangsbereich zum Friedhof einen grosszügigen Ankommensort vor, der Raum und einen würdigen Rahmen für die verschiedenen Nutzungen vor oder nach einer Abdankung gibt. Gleichzeitig wird die Friedhofkappelle zum Mittelpunkt und die von ihr ausgehende Wegführung gewinnt dank dem streng geometrisch angelegten, neuen Baumbestand wieder an Bedeutung.

Die Anhöhe mit Obelisk bleibt weiterhin frei und ein identitätsstiftendes Zentrum der Anlage. Das Pflanzkonzept gibt Auskunft über den anzustrebenden Charakter für die Aufwertung und die Stärkung der Biodiversität und der Nachhaltigkeit.

Gesamtprojekt und schrittweise Umsetzung

Gestützt auf den siegreichen Studienbeitrag wird die Pauli Stricker GmbH ein konkretes Projekt ausarbeiten. Die beiden Räte haben einer entsprechenden Auftragserteilung zugestimmt. Die Kosten von CHF 40’000.00 sind im ordentlichen Friedhofbudget für 2024 vorgesehen. Die Umsetzung kann dann ab 2025 in Etappen erfolgen. Dadurch sind die Kosten von Jahr zu Jahr variabel planbar.

Bereits jetzt ist klar, dass als erstes Teilprojekt eine neue Gemeinschaftsgrabanlage umgesetzt werden soll. In ca. zwei Jahren werden das bestehende Gemeinschaftsgrab und die Urnenwand vollständig besetzt sein. Danach wären einzig noch Bestattungen in einem Reihengrab möglich. Da die Bestattung im Gemeinschaftsgrab die beliebteste Form ist, besteht hier dringender Handlungsbedarf.

Der Friedhof Rorschach-Rorschacherberg wurde im Jahr 2012 angelegt und in den folgenden Jahren schrittweise bis auf die heutige Grösse erweitert. Die Wegführungen und Grabeinteilungen haben unverändert Bestand. Ziel des Projektes “Friedhof 20XX” ist eine gesamtheitliche Planung und Überarbeitung der bestehenden Friedhofanlage. Es gibt die Richtlinien der zukünftigen Renovations-, Umbau-, Pflanz- und Pflegearbeiten vor. Damit ist eine gezielte und planbare Budgetierung und ein langfristiger Erhalt der historischen Anlage möglich.

Studienwettbewerb als Basis

Ein Studienwettbewerb mit vier teilnehmenden Landschaftsarchitekturbüros sollte die Grundlage für den “Friedhof 20XX” liefern. Die Beurteilung erfolgte durch eine Fach- und Sachjury nach folgenden Kriterien:

  • Analyse der Historie, des Bestands und der ortsbaulichen Situation
  • Einbindung und Weiterentwicklung Bestand
  • Übergeordnetes landschaftsplanerisches Konzept
  • Landschaftsarchitektonische Gestaltung
  • Aspekte der Nachhaltigkeit und Biodiversität
  • Etappierbarkeit
  • Gräberfeld-Bewirtschaftung
  • Unterhalt


Das Beurteilungsgremium konnte aus vier hochstehenden Eingaben auswählen. Es empfahl der Friedhofkommission in der Folge den Studienbeitrag der Pauli Stricker GmbH Landschaftsarchitekten, St. Gallen, zur Weiterbearbeitung. Die Kommission folgte der Empfehlung und stellte entsprechende Anträge an den Stadtrat und den Gemeinderat Rorschacherberg, welche beide die Zustimmung erteilten.

Stimmige und pragmatische Weiterentwicklung des Friedhofs

Die Pauli Stricker GmbH schlägt im Eingangsbereich zum Friedhof einen grosszügigen Ankommensort vor, der Raum und einen würdigen Rahmen für die verschiedenen Nutzungen vor oder nach einer Abdankung gibt. Gleichzeitig wird die Friedhofkappelle zum Mittelpunkt und die von ihr ausgehende Wegführung gewinnt dank dem streng geometrisch angelegten, neuen Baumbestand wieder an Bedeutung.

Die Anhöhe mit Obelisk bleibt weiterhin frei und ein identitätsstiftendes Zentrum der Anlage. Das Pflanzkonzept gibt Auskunft über den anzustrebenden Charakter für die Aufwertung und die Stärkung der Biodiversität und der Nachhaltigkeit.

Gesamtprojekt und schrittweise Umsetzung

Gestützt auf den siegreichen Studienbeitrag wird die Pauli Stricker GmbH ein konkretes Projekt ausarbeiten. Die beiden Räte haben einer entsprechenden Auftragserteilung zugestimmt. Die Kosten von CHF 40’000.00 sind im ordentlichen Friedhofbudget für 2024 vorgesehen. Die Umsetzung kann dann ab 2025 in Etappen erfolgen. Dadurch sind die Kosten von Jahr zu Jahr variabel planbar.

Bereits jetzt ist klar, dass als erstes Teilprojekt eine neue Gemeinschaftsgrabanlage umgesetzt werden soll. In ca. zwei Jahren werden das bestehende Gemeinschaftsgrab und die Urnenwand vollständig besetzt sein. Danach wären einzig noch Bestattungen in einem Reihengrab möglich. Da die Bestattung im Gemeinschaftsgrab die beliebteste Form ist, besteht hier dringender Handlungsbedarf.

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