Ein neuer Ort des Erinnerns
Bild: Seit August laufen die Arbeiten am neuen Gemeinschaftsgrab.
In der Stadtinfo Nr. 10 vom November 2023 informierte der Stadtrat über das Gemeinschaftsprojekt «Friedhof 20XX» der Stadt Rorschach und der Gemeinde Rorschacherberg. Dieses hat zum einen das Ziel, der heutigen Bestattungskultur gerecht zu werden. Zum anderen soll der Friedhof-Park weiterhin einer breiten Öffentlichkeit als Naherholungsgebiet dienen.
Gemeinschaftsgrabanlage als erste Etappe
Im August startete die erste Etappe mit der Umsetzung der neuen Gemeinschaftsgrabanlage. Diese besticht durch ihre Schlichtheit und die harmonische Einbindung in die bestehende Architektur der Anlage. Ein Fries aus Rorschacher Sandstein umfasst eine reichblühende Bestattungsfläche, die im Schatten von verschiedenen Baumarten gedeiht. Die Namen der Verstorbenen werden auf bronzefarbene Taler graviert, die wie Sterne auf dem Sandstein liegen.
Erde und Himmel symbolisch verbunden
Im Frühling erblühen aus der Pflanzfläche als erstes die Geophyten, die dann zusammen mit den Grabmälern die Himmelsscheibe von Nebra abbilden – der ältesten bekannten Darstellung des Himmels. Es entsteht ein stilles, poetisches Bild, das Erde und Himmel symbolisch verbindet. Mit dem Bau der neuen Anlage, deren Eröffnung für 2026 geplant ist, wird der Friedhof Rorschach-Rorschacherberg nicht nur dem gestiegenen Bedürfnis nach einer Bestattung in einem Gemeinschaftsgrab gerecht. Er verbindet auch Funktionalität mit gestalterischer Qualität und schafft einen würdigen Ort der Erinnerung – eingebettet in die Friedhofsstruktur und offen für alle, die einen Platz des Abschieds suchen, an dem sich Himmel und Erde leise begegnen.
In der Stadtinfo Nr. 10 vom November 2023 informierte der Stadtrat über das Gemeinschaftsprojekt «Friedhof 20XX» der Stadt Rorschach und der Gemeinde Rorschacherberg. Dieses hat zum einen das Ziel, der heutigen Bestattungskultur gerecht zu werden. Zum anderen soll der Friedhof-Park weiterhin einer breiten Öffentlichkeit als Naherholungsgebiet dienen.
Gemeinschaftsgrabanlage als erste Etappe
Im August startete die erste Etappe mit der Umsetzung der neuen Gemeinschaftsgrabanlage. Diese besticht durch ihre Schlichtheit und die harmonische Einbindung in die bestehende Architektur der Anlage. Ein Fries aus Rorschacher Sandstein umfasst eine reichblühende Bestattungsfläche, die im Schatten von verschiedenen Baumarten gedeiht. Die Namen der Verstorbenen werden auf bronzefarbene Taler graviert, die wie Sterne auf dem Sandstein liegen.
Erde und Himmel symbolisch verbunden
Im Frühling erblühen aus der Pflanzfläche als erstes die Geophyten, die dann zusammen mit den Grabmälern die Himmelsscheibe von Nebra abbilden – der ältesten bekannten Darstellung des Himmels. Es entsteht ein stilles, poetisches Bild, das Erde und Himmel symbolisch verbindet. Mit dem Bau der neuen Anlage, deren Eröffnung für 2026 geplant ist, wird der Friedhof Rorschach-Rorschacherberg nicht nur dem gestiegenen Bedürfnis nach einer Bestattung in einem Gemeinschaftsgrab gerecht. Er verbindet auch Funktionalität mit gestalterischer Qualität und schafft einen würdigen Ort der Erinnerung – eingebettet in die Friedhofsstruktur und offen für alle, die einen Platz des Abschieds suchen, an dem sich Himmel und Erde leise begegnen.
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