Strandbadprojekt: Nimmt das Projekt zukünftige Entwicklungen am Seeufer Ost vorweg?

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Das Seeufer Ost verlangt nach einer Gesamtplanung. Nehmen die beantragten Investitionen die zukünftige Entwicklung nicht vorweg?

Antwort

Das Mitwirkungsverfahren zum Seeufer Ost hat eine hohe Zustimmung zum heutigen Standort des Strandbades ergeben, auch wenn eine Gesamtplanung über das Gebiet gewünscht wird. Das vorliegende Projekt beschränkt sich auf die notwendigen technischen Investitionen, um den Betrieb der Schwimmbecken ab 2025 sicherzustellen. Das Projekt verschafft dem Stadtrat die notwendige Zeit, um seriöse Verhandlungen mit dem Gemeinderat Rorschacherberg über eine mögliche Beteiligung am Strandbad und dessen Weiterentwicklung zu führen. Zudem kann der Stadtrat parallel dazu ohne Zeitdruck die Gesamtplanung und eine mögliche Verlegung der Gemeindegrenze für das Seeufer Ost in Angriff nehmen. Das verbleibende Entwicklungsgebiet weist weiterhin grosses Potenzial auf (inkl. Badiparkplatz), auch wenn das Strandbad nicht verlegt wird. In diese Planung einbezogen werden die SBB als weitere betroffene Grundeigentümerin, die Gemeinde Rorschacherberg, auf deren Gebiet mit Ausnahme des Badiparkplatzes die Grundstücke liegen, sowie der Kanton St. Gallen als Konzessionsgeber.Das vorliegende Projekt ist ein Kompromiss, der einerseits die komplexe Ausgangslage bestmöglich einbezieht, andererseits aber auch die anspruchsvolle Finanzlage der Stadt berücksichtigt.
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