Strandbadprojekt: Böte eine private Überbauung mit Wohnungen im Hochpreissegment das Potenzial für eine Steuerfusssenkung?

Was mich bewegt

Würde das Strandbad verlegt oder aufgehoben, könnten an diesem privilegierten Standort Wohnungen im Hochpreissegment realisiert werden. Die dadurch generierten Steuereinnahmen böten dem Stadtrat die Möglichkeit, den Steuerfuss der Stadt Rorschach markant zu senken.

Antwort

Die Mechanismen des kantonalen Finanzausgleichs verhindern, dass eine private Wohnüberbauung an dieser privilegierten Lage am See in den kommenden Jahren den erhofften finanziellen Spielraum für Steuersenkungen bringt. Eine Erhöhung der Steuerkraft durch einige wenige sehr gute Steuerzahler führt zu einer entsprechenden Reduktion des kantonalen Ressourcenausgleichs. Dadurch würden die Steuer-Mehreinnahmen zu einem grossen Teil kompensiert. Die Stadt Rorschach bezieht aktuell einen Ressourcenausgleich von 4,4 Mio. Franken.
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2 Antworten

  1. Ich bin gegen eine Verlegung des Strandbades.

    Als meine 4 Kinder noch klein waren war es nicht ideal ins Strandbad, welches nur Seeanstoss hatte, zu gehen. Wir wohnten zwar damals in Rorschacherberg in der Nähe der Hörnlibucks und das Strandbad wäre für uns idealer gelegen gewesen. So gingen wir nach Rheineck. Dieses Bad hatte u.a. ein Schwimmbecken und das Areal war kleinräumig. D.h. 4 kleine „ wilde“ Kinder waren besser zu überwachen.
    Als Rorschach das, heute nun zur Diskussion stehende, Becken erhalten hatte, lernten alle Vier dort Schwimmen, denn wir wohnten dann in der Käseren. So bestand keine Gefahr mehr, wenn sie mit den KameradInnen auf dem Schloss Warteseeareal spielten, mit dem großen Weiher.

    Auf dem Strandbadareal Wohnbauten errichten – ein Nonsens. Wer kann sich diese Wohnungen dann leisten?

    Warum nicht ein neues Altersheim am See unten? Mit Naturschwimmteich und SeniorInnen Vitaparcour? (Sisch ja nu äs chlises Träumli gsi ……)

  2. Peter Baldauf, Seminarstrasse 16, 9400 Rorschach
    Die Verlegung, respektive ein Neubau Strandbad an einem neuen Standort ist mit Höheren Kosten verbunden, als eine Renovation der bestehenden Anlage. Ich glaube kaum, dass der Bau und Verkauf von Luxuswohnungen für die Stadt so viel abwirft, dass es für eine nachhaltige Steuerreduktion reichen würde. Zudem profitieren nur gewisse Immoilienspektulanten am Verkauf der Immobilien, die so oder so in einer der umliegenden Gemeinden steuerpflichtig sind. Ich denke mittelfristig ist die Variante des Stadtrates besser bedient das Strandbad zu sanieren und zuzuwarten bis mit der Verschiebung des Strandbades bessere Voraussetzungen entstehen. Gut Ding muss Weile haben.
    Es gibt sicher andere Einnahmeposten für die Stadt, die bei genauer Prüfung bessere Einnahmen regenerieren.

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