Lässt sich die Unfallgefahr bei der Unterführung “Stadtbahnhof” für Fussgänger und Velofahrer entschärfen?

Was mich bewegt

Im Bereich vom engen Radius in der Unterführung kann es für Fussgänger und Velofahrer sehr gefährlich werden. Es gibt wohl kaum ein Benutzer, der an dieser unübersichtlichen Stelle nicht schon in eine brenzlige Situation gekommen ist. Zwar gibt es Velofaher, die sich bemerkbar machen oder sehr vorsichtig fahren und trotzdem sich selber und / oder andere in Unfallgefahr bringen.

Zu prüfen wäre, ob Spiegel im Gefahrenbereich oder an der Aussenwand montierte grosse Chromstahlbleche eine optische Wahrnehmung verbessern könnten.

Besten Dank.

Antwort

Wie im Strassenverkehr gilt auch für die Unterführung beim Stadtbahnhof Rechtsverkehr. Wenn sich Fussgänger wie Velofahrende daran halten und mit angemessener Geschwindigkeit unterwegs sind, besteht keine Gefahr. Die Geh- und Fahrbahn ist bewusst so angelegt, dass die rechts Gehenden und Fahrenden aufwärts den Aussenradius mit weniger Steigung nutzen können. Aber das funktioniert tatsächlich nur, wenn sich alle Verkehrsteilnehmenden an den Rechtsverkehr halten.
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2 Antworten

  1. Leider ist mit ihrer Antwort das Problem nicht gelöst.
    Sie schreiben:” Aber das funktioniert tatsächlich nur, wenn sich alle Verkehrsteilnehmenden an den Rechtsverkehr halten”.
    Und genau dies ist eben oft nicht immer so, aus welchen Gründen auch immer.

    Weiterer Vorschlag oder Versuch zur Problemlösung: Mittelstreifen malen, Innenspur für Fussgänger, Aussenspur für Fahrräder, auf dem Boden mehrmals markiert mit den Symbolen Fussgänger und Fahrrad.
    So wurde dasselbe Problem in der Unterführung im Bahnhof Rheineck gelöst. Bilder dazu stelle ich ihnen zu.
    Besten Dank für eine Wiedererwägung.

    1. Vielen Dank für den konstruktiven Vorschlag. Wir glauben allerdings nicht, dass eine Aufteilung der Fahrbahn in getrennte Spuren für Velos und Fussgänger für zusätzliche Sicherheit sorgt. Einerseits bewirken solche Sicherheitsstreifen in der Regel höhere Geschwindigkeiten (Erhöhung des subjektiven Sicherheitsgefühls), andererseits kommen sich dann die Velofahrenden auf einer schmalen Spur sehr schnell entgegen. Schliesslich gilt auch hier, dass sich nicht alle Verkehrsteilnehmenden an die Markierungen halten.

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