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Was unternimmt die Stadt gegen die illegale Abfallentsorgung an den Strassen von Rorschach?

Antwort

Um Littering soweit als möglich zu vermeiden, stellt die Stadt genügend Abfallbehälter mit grossem Fassungsvermögen auf (an der Seepromenade wo immer möglich Unterflurbehälter). Wird Haushaltabfall ohne gebührenpflichtige Säcke entsorgt, versucht der Werkhof, den Verursacher/die Verursacherin ausfindig zu machen, indem der Inhalt durchsucht wird. Abfallsünderinnen und -sünder werden konsequent verzeigt.
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4 Kommentare

  1. Seit meinem letzten Kommentar betreffend Abfallsäcken an der Reitbahnstrasse ist ein halbes Jahr vergangen und es hat sich nichts geändert. Immer vor den genau gleichen Häusern werden bereits einen Tag nach der Abfallsammlung, die jeweils am Dienstag stattfindet, wieder Säcke an der Strasse abgestellt, wo sie dann bis zu einer Woche lang liegen bleiben und zur „Verschönerung“ des Stadtbildes beitragen.
    Vor und im Niederflurcontainer an der Ecke Löwenstr./Gerenstr. wird zudem immer mehr, inzwischen bereits jede Woche, Abfall illegal entsorgt, indem nicht gebührenpflichtige Säcken verwendet werden. Schon mehrmals habe ich der Bewohnerin auf der anderen Strassenseite zugeschaut, wie sie Abfall direkt in den Container geschüttet hat, z.T. nicht einmal in einem Sack, in einem gebührenpflichtigen schon gar nicht. Letzte Woche (am 2.12./ich habe auch davon ein Foto) stand sogar ein Kühlschrank dort. Und immer wieder holt das Bauamt den Müll ohne Konsequenzen für die Verursacher ab.
    In diesem Niederflurcontainer sind etwa die Hälfte der Säcke nicht gebührenpflichtige, das sieht man, wenn man mal mit einer Taschenlampe reinschaut oder wenn man zuschaut, wenn der Container geleert wird.
    Wozu also soll man sich noch korrekt verhalten, wenn illegales Abfallentsorgen nicht geahndet und auch nicht unterbunden wird ? Die Stadt scheint sich in diesem problembehafteten Quartier nicht die Finger verbrennen zu wollen. Schon mehrmals wurde das Thema Littering und illegale Abfallentsorgung in den Stadtinfos angesprochen: aber immer nur ALS PROBLEM und nie war von einer Lösung die Rede, ausser dass man mal selber Hand anlegen soll und ein Papierfetzchen eines anderen, unachtsamen Bürgers selber aufnehmen soll. Damit schafft man die untragbare Situation an der Reitbahnstrasse und beim erwähnten Niederflurcontainer nicht ab.
    Die Niederflurcontainer sind ein Schuss in den Ofen, sie begünstigen die illegale Abfallentsorgung und an der Reitbahnstrasse (und auch andernorts) werden sie nicht einmal benutzt, weil gewisse Leute (es sind immer die gleichen) zu faul sind, ein paar Schritte zu machen und diese zu benutzen.
    Sobald in diesem Quartier die ersten Ratten oder sonstige Krankheitsüberträger auftauchen, werde ich mir überlegen, ob und wie ich das Nichtstun der Stadt an die grosse Glocke hängen kann.

    1. Das Thema Abfallentsorgung ist ein schwieriges. Hätte die Stadt eine griffige Lösung, wäre sie längst umgesetzt. Einem widerrechtlich entsorgten Kühlschrank sieht man den Eigentümer halt nicht an. Was bleibt der Stadt anderes übrig, als ihn abzutransportieren? Sollten die Mitarbeiter des Werkhofes das Gerät besser stehen lassen in der Hoffnung, dass ihn der ursprüngliche Eigentümer wieder abholt? Nicht gebührenpflichtige Säcke werden von Mitarbeitenden des Werkhofes auseinandergenommen und nach Inhalten durchsucht, die auf den Übeltäter hinweisen (was nicht wirklich eine angenehme Arbeit ist). Es finden wöchentlich Verzeigungen an die Polizei statt, welche entsprechende Bussen ausstellt. Das Resultat ist leider oftmals nicht, dass die betreffende Person sich in Zukunft korrekt verhält. Sie achtet einfach besser darauf, keine Schriftstücke mit Adresse mehr zu hinterlassen. Man kann die Unterflurbehälter selbstverständlich als „Schuss in den Ofen“ bezeichnen. Sie ermöglichen aber, dass Abfall jederzeit korrekt entsorgt werden kann. Es gibt dann eigentlich keinen Grund mehr, ihn zu früh an den Strassenrand zu stellen. Was kann die Stadt mehr tun, als komfortable Entsorgungsmöglichkeiten zu schaffen? Würde sie das nicht tun, sähe sie sich ebenfalls mit scharfen Vorwürfen konfrontiert. Wir sind immer offen für konstruktive, umsetzbare Ideen (welche im vorstehenden Beitrag allerdings gänzlich fehlen). Schlichtweg falsch ist aber die Behauptung, dass die Stadt untätig ist oder sich die Finger nicht verbrennen will.

  2. Seit Monaten werden an der Reitbahnstrasse zwischen Kirch- und Löwenstrasse Abfallsäcke vor mehreren Häusern abgestellt, und zwar bereits einen Tag nachdem die offizielle Abfuhr die Säcke eingesammelt hat. Bis zur nächsten Abfalltour sammeln sich dort jeweils bis zu einem Dutzend Säcke, obwohl es praktisch um die Hausecke an der Gerenstrasse/Ecke Löwenstrasse einen Sammelcontainer gibt. Es passiert immer vor denselben Häusern, aber die Stadt unternimmt nichts.
    Ich würde der Aufforderung von Röbi Raths in den Stadtinfos, man solle auch mal Abfall von andern aufnehmen, gerne nachkommen, aber für die Aufhebung an den genannten Orten würde ich einen Leiterwagen brauchen, und so einen habe ich leider nicht.

    1. Das ist tatsächlich ein Ärgernis, insbesondere in den Sommermonaten. Wenn die Stadt Kenntnis davon erhält, aus welchen Häusern dieser Abfall vorwiegend stammt, schreiben wir die Bewohnenden gerne an und machen sie auf die Regeln aufmerksam.

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