Beim Lesen der heutigen Rorschacher Stadtinfo ist mir aufgefallen, dass mehrere Bilder mit dem Vermerk „Bild mit KI generiert“ versehen sind. Ich finde das bedenklich, da generative KI (v.a. im kreativen Bereich) meines Wissens und Erachtens nach unter anderem in ethischer, kreativer, qualitativer und ökologischer Hinsicht problematisch ist.
• Von einer KI erstellte Inhalte basieren ausschliesslich auf bereits bestehenden Inhalten. Sie erschafft also nichts selber, sondern „mischt“ aus lauter bestehenden Inhalten etwas „Neues“ zusammen. Schlimmstenfalls sind diese bestehenden Inhalte von Menschen geschaffen und werden von der KI ohne Erlaubnis dieser Menschen verwendet (= „gestohlen“), nur um eine schlechtere Version davon zu generieren. Oder sie sind ebenfalls von KI generiert und vermindern so die Qualität des neu generierten Inhaltes zusätzlich.
• Eine KI hat weder ein Verständnis über die Inhalte, die sie erstellt, noch über diejenigen, die sie dafür als Grundlage nimmt. Auch das zeigt sich in deren Qualität. (Beispiel: Bild im Artikel „Aktionen gegen Autoposer“ – Das hintere Rad qualmt, obwohl es stillsteht. Ausserdem kommt der Qualm aus den Felgen statt vom Reifen.)
• Generative KI schadet kreativen Menschen, u.a. indem sie ihnen Arbeit wegnimmt und das Internet mit lauter „minderwertigen Kopien von Kunst“ überflutet, was die Suche nach brauchbarem Referenzmaterial für die Künstler erschwert.
• Generative KI braucht sehr viel Energie, ist also belastender für die Umwelt als menschliches kreatives Schaffen.
Mit diesen Punkten ist das Thema natürlich noch lange nicht abgedeckt, aber ich denke, sie zeigen einige zentrale Probleme generativer KI auf.
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