Ziegen im Einsatz für die Artenvielfalt

Autor: Michael Heggli, Leiter Stadtgärtnerei
Wer in den kommenden Wochen in Rorschach im Bereich Stella Maris einer kleinen Ziegenherde begegnet, darf sich nicht wundern: Die Tiere sind nicht zufällig unterwegs, sondern im Einsatz für die Natur und die Biodiversität.

Auf der betroffenen Fläche haben sich über die Jahre teilweise dichte Brombeerbestände entwickelt. In diesen befinden sich auch invasive Neophyten, hauptsächlich Kirschlorbeer. Der starke Brombeerbewuchs macht es jedoch schwierig, die unerwünschten Pflanzen überhaupt zu erkennen und gezielt zu entfernen.

Hier kommen die Ziegen ins Spiel. Als natürliche Landschaftspfleger fressen sie Blätter und junge Triebe der Brombeeren und drängen den dichten Bewuchs schrittweise zurück. Dadurch werden die darunter und dazwischen wachsenden Kirschlorbeerpflanzen freigelegt und für die anschliessende Entfernung zugänglich.

Vier Beine statt Freischneider

Der Einsatz der Ziegen bietet dabei verschiedene Vorteile. Die Tiere bewegen sich problemlos durch dicht bewachsene und schwer zugängliche Bereiche und reduzieren die Vegetation auf natürliche Weise. Dadurch kann der Einsatz von Maschinen deutlich vermindert werden. Gleichzeitig entstehen durch den gezielten Verbiss unterschiedliche Vegetationsstrukturen, von denen verschiedene Pflanzen- und Tierarten profitieren können.

Die Ziegen ersetzen die eigentliche Bekämpfung der invasiven Neophyten jedoch nicht. Vielmehr übernehmen sie eine wichtige ökologische Vorarbeit: Sie schaffen Zugang und Übersicht, damit insbesondere der Kirschlorbeer anschliessend gezielt entfernt werden kann.

Bestände regulieren

Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, Brombeeren vollständig von der Fläche zu verdrängen. Brombeeren sind ein wertvoller Bestandteil naturnaher Lebensräume und bieten Nahrung, Deckung und Rückzugsmöglichkeiten für zahlreiche Tiere. Reguliert werden deshalb lediglich Bestände, die sich so stark entwickelt haben, dass sie die Pflege der Fläche und die Bekämpfung invasiver Pflanzen erschweren.

Mit dem Einsatz der Ziegen verfolgt die Stadt Rorschach einen naturnahen Ansatz: so viel Eingriff wie nötig und so schonend wie möglich. Langfristiges Ziel ist eine vielfältige, strukturreiche und ökologisch wertvolle Vegetation, in der einheimische Pflanzen wieder genügend Raum zur Entwicklung erhalten.

Und ganz nebenbei machen die vierbeinigen Landschaftspfleger sichtbar, dass ökologische Grünraumpflege nicht nur wirkungsvoll, sondern auch durchaus sympathisch sein kann.

Auf der betroffenen Fläche haben sich über die Jahre teilweise dichte Brombeerbestände entwickelt. In diesen befinden sich auch invasive Neophyten, hauptsächlich Kirschlorbeer. Der starke Brombeerbewuchs macht es jedoch schwierig, die unerwünschten Pflanzen überhaupt zu erkennen und gezielt zu entfernen.

Hier kommen die Ziegen ins Spiel. Als natürliche Landschaftspfleger fressen sie Blätter und junge Triebe der Brombeeren und drängen den dichten Bewuchs schrittweise zurück. Dadurch werden die darunter und dazwischen wachsenden Kirschlorbeerpflanzen freigelegt und für die anschliessende Entfernung zugänglich.

Vier Beine statt Freischneider

Der Einsatz der Ziegen bietet dabei verschiedene Vorteile. Die Tiere bewegen sich problemlos durch dicht bewachsene und schwer zugängliche Bereiche und reduzieren die Vegetation auf natürliche Weise. Dadurch kann der Einsatz von Maschinen deutlich vermindert werden. Gleichzeitig entstehen durch den gezielten Verbiss unterschiedliche Vegetationsstrukturen, von denen verschiedene Pflanzen- und Tierarten profitieren können.

Die Ziegen ersetzen die eigentliche Bekämpfung der invasiven Neophyten jedoch nicht. Vielmehr übernehmen sie eine wichtige ökologische Vorarbeit: Sie schaffen Zugang und Übersicht, damit insbesondere der Kirschlorbeer anschliessend gezielt entfernt werden kann.

Bestände regulieren

Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, Brombeeren vollständig von der Fläche zu verdrängen. Brombeeren sind ein wertvoller Bestandteil naturnaher Lebensräume und bieten Nahrung, Deckung und Rückzugsmöglichkeiten für zahlreiche Tiere. Reguliert werden deshalb lediglich Bestände, die sich so stark entwickelt haben, dass sie die Pflege der Fläche und die Bekämpfung invasiver Pflanzen erschweren.

Mit dem Einsatz der Ziegen verfolgt die Stadt Rorschach einen naturnahen Ansatz: so viel Eingriff wie nötig und so schonend wie möglich. Langfristiges Ziel ist eine vielfältige, strukturreiche und ökologisch wertvolle Vegetation, in der einheimische Pflanzen wieder genügend Raum zur Entwicklung erhalten.

Und ganz nebenbei machen die vierbeinigen Landschaftspfleger sichtbar, dass ökologische Grünraumpflege nicht nur wirkungsvoll, sondern auch durchaus sympathisch sein kann.

Beitrag teilen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Um diese Web-App zum Home-Bildschirm hinzuzufügen.
Tippen Sie auf und dann Zum Home-Bildschirm.