Wildhecke an der Buchelistrasse

Bild: Die neue Hecke an der Buchelistrasse wird sich mit den Jahren zu einem wertvollen und vielfältigen Lebensraum entwickeln.
In Kürze
Die Stadt Rorschach hat die anlässlich der diesjährigen Bürgerversammlung vorgebrachten Anliegen zur neuen Wildhecke an der Buchelistrasse aufgenommen. Die Bepflanzung ersetzt einen alten, defekten Zaun und soll die Biodiversität fördern sowie Lebensraum für Vögel, Insekten und Kleintiere schaffen. Die Bedenken wegen stacheliger Sträucher beim Schlittelhang werden ernst genommen. Falls nötig, prüft die Stadtgärtnerei im Winter zusätzliche Schutzmassnahmen.

Wussten Sie,

… dass der Heckensaum ein wichtiger Bestandteil einer Wildhecke ist? Ein Saum entlang einer Wildhecke ist ein artenreicher Übergangsbereich aus Gräsern und Wildblumen. Er bietet wichtigen Lebensraum und Nahrung für Insekten, Vögel und Kleintiere und erhöht die ökologische Vielfalt deutlich. Kurz gesagt: Erst mit einem Saum entfaltet eine Wildhecke ihr volles Potenzial als wertvoller Lebensraum.

… dass Rosen botanisch gesehen Stacheln (Blattmetamorphosen) und keine Dornen (Sprossmetamorphosen) haben? Das entlarvt die Gebrüder Grimm als Botanikbanausen. Doch zugegeben: «Dornröschen» klingt deutlich besser.

Autor: Michael Heggli, Leiter Stadtgärtnerei
An der Bürgerversammlung vom 31. März 2026 wurde die neue Bepflanzung an der Buchelistrasse angesprochen. Die Stadt hat die Rückmeldungen geprüft und informiert über die Hintergründe der Heckenpflanzung, die ökologische Bedeutung sowie mögliche Massnahmen im Bereich des Schlittelhangs.

An der diesjährigen Bürgerversammlung kam in der allgemeinen Umfrage die Bepflanzung an der Buchelistrasse zur Sprache. Einzelne Versammlungsbesucherinnen und -besucher äusserten Bedenken, nachdem die Stadtgärtnerei den alten, defekten Zaun entfernt und durch eine Wildhecke ersetzt hatte. Insbesondere wurde darauf hingewiesen, dass sich unter den neu gepflanzten Sträuchern auch Arten mit Stacheln befänden. Dies könne für Kinder, die den angrenzenden Hang im Winter als Schlittelhang nutzten, eine Verletzungsgefahr darstellen.

Mehr Grünraum für mehr Biodiversität

Die Stadt Rorschach verfolgt das Ziel, ihre Grünflächen möglichst naturnah, vielfältig und gleichzeitig attraktiv zu gestalten. Gerade im städtischen Raum sind Grünflächen wertvoll. Sie leisten einen Beitrag zur Biodiversität, verbessern das Stadtklima und schaffen Lebensräume für Tiere und Pflanzen.

Aus Sicht der Stadtgärtnerei gilt deshalb: Jede zusätzliche Staude, jeder Strauch und jeder Baum zählt. Es geht nicht darum, ob bereits Grün vorhanden ist, sondern darum, wo bestehende Flächen weiter aufgewertet werden können. Die Wildhecke an der Buchelistrasse ist Teil dieses Ansatzes.

Warum auch stachelige Sträucher?

Bei der Auswahl der Pflanzen setzte die Stadtgärtnerei bewusst auf ökologisch wertvolle Arten. Viele Sträucher, die für Vögel, Insekten und Kleintiere besonders wichtig sind, besitzen Stacheln oder Dornen. Sie bieten Schutz, Rückzugsorte und Nistmöglichkeiten. Auch ihre Früchte sind eine wichtige Nahrungsquelle für Tiere.

Die rund 40 Meter lange Wildhecke wird sich in den kommenden Jahren zu einem vielfältigen Lebensraum entwickeln. Kinder und Erwachsene können dort Natur direkt erleben, Vögel beobachten oder Insekten entdecken.

Der Stadtgärtnerei ist wichtig, dass Natur auch immer mit Lernen verbunden ist. Kinder begegnen im Wald, auf naturnah gestalteten Schul- und Kindergartenanlagen oder bei Besuchen in der Stadtgärtnerei ebenfalls Pflanzen mit Stacheln, Dornen oder anderen Schutzmechanismen. Mit entsprechender Begleitung lernen sie, solche Situationen richtig einzuschätzen.

Schutzmassnahmen für Schlittelhang

Den Hinweis auf die Nutzung als Schlittelhang hat die Stadtgärtnerei aufgenommen. Sollte sich zeigen, dass im Winter ein zusätzlicher Schutz nötig ist, kann sie im betroffenen Bereich eine geeignete Schutzmassnahme prüfen, beispielsweise eine gepolsterte Bretterwand.

Natur braucht Verständnis und Pflege

Die Stadt versteht die geäusserten Bedenken und nimmt sie ernst. Gleichzeitig ist die Wildhecke an der Buchelistrasse ein Beitrag zu mehr Biodiversität und zu einer lebendigen Stadtnatur.

An der diesjährigen Bürgerversammlung kam in der allgemeinen Umfrage die Bepflanzung an der Buchelistrasse zur Sprache. Einzelne Versammlungsbesucherinnen und -besucher äusserten Bedenken, nachdem die Stadtgärtnerei den alten, defekten Zaun entfernt und durch eine Wildhecke ersetzt hatte. Insbesondere wurde darauf hingewiesen, dass sich unter den neu gepflanzten Sträuchern auch Arten mit Stacheln befänden. Dies könne für Kinder, die den angrenzenden Hang im Winter als Schlittelhang nutzten, eine Verletzungsgefahr darstellen.

Mehr Grünraum für mehr Biodiversität

Die Stadt Rorschach verfolgt das Ziel, ihre Grünflächen möglichst naturnah, vielfältig und gleichzeitig attraktiv zu gestalten. Gerade im städtischen Raum sind Grünflächen wertvoll. Sie leisten einen Beitrag zur Biodiversität, verbessern das Stadtklima und schaffen Lebensräume für Tiere und Pflanzen.

Aus Sicht der Stadtgärtnerei gilt deshalb: Jede zusätzliche Staude, jeder Strauch und jeder Baum zählt. Es geht nicht darum, ob bereits Grün vorhanden ist, sondern darum, wo bestehende Flächen weiter aufgewertet werden können. Die Wildhecke an der Buchelistrasse ist Teil dieses Ansatzes.

Warum auch stachelige Sträucher?

Bei der Auswahl der Pflanzen setzte die Stadtgärtnerei bewusst auf ökologisch wertvolle Arten. Viele Sträucher, die für Vögel, Insekten und Kleintiere besonders wichtig sind, besitzen Stacheln oder Dornen. Sie bieten Schutz, Rückzugsorte und Nistmöglichkeiten. Auch ihre Früchte sind eine wichtige Nahrungsquelle für Tiere.

Die rund 40 Meter lange Wildhecke wird sich in den kommenden Jahren zu einem vielfältigen Lebensraum entwickeln. Kinder und Erwachsene können dort Natur direkt erleben, Vögel beobachten oder Insekten entdecken.

Der Stadtgärtnerei ist wichtig, dass Natur auch immer mit Lernen verbunden ist. Kinder begegnen im Wald, auf naturnah gestalteten Schul- und Kindergartenanlagen oder bei Besuchen in der Stadtgärtnerei ebenfalls Pflanzen mit Stacheln, Dornen oder anderen Schutzmechanismen. Mit entsprechender Begleitung lernen sie, solche Situationen richtig einzuschätzen.

Schutzmassnahmen für Schlittelhang

Den Hinweis auf die Nutzung als Schlittelhang hat die Stadtgärtnerei aufgenommen. Sollte sich zeigen, dass im Winter ein zusätzlicher Schutz nötig ist, kann sie im betroffenen Bereich eine geeignete Schutzmassnahme prüfen, beispielsweise eine gepolsterte Bretterwand.

Natur braucht Verständnis und Pflege

Die Stadt versteht die geäusserten Bedenken und nimmt sie ernst. Gleichzeitig ist die Wildhecke an der Buchelistrasse ein Beitrag zu mehr Biodiversität und zu einer lebendigen Stadtnatur.

Fast ebenso wichtig wie die Hecke selbst ist der Heckensaum, ein artenreicher Übergangsbereich aus Gräsern und Wildblumen.

Wussten Sie,

… dass der Heckensaum ein wichtiger Bestandteil einer Wildhecke ist? Ein Saum entlang einer Wildhecke ist ein artenreicher Übergangsbereich aus Gräsern und Wildblumen. Er bietet wichtigen Lebensraum und Nahrung für Insekten, Vögel und Kleintiere und erhöht die ökologische Vielfalt deutlich. Kurz gesagt: Erst mit einem Saum entfaltet eine Wildhecke ihr volles Potenzial als wertvoller Lebensraum.

… dass Rosen botanisch gesehen Stacheln (Blattmetamorphosen) und keine Dornen (Sprossmetamorphosen) haben? Das entlarvt die Gebrüder Grimm als Botanikbanausen. Doch zugegeben: «Dornröschen» klingt deutlich besser.

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