Wichtige Schritte beim Seewasser-Wärmeverbund

Bild: Die Anergieleitung zum Coop-Gebäude wird im Spülbohrverfahren, d. h. unterirdisch, verlegt. Es braucht also keinen durchgehenden Graben.
In Kürze
Der Seewasser-Wärmeverbund in Rorschach entwickelt sich planmässig weiter. Mit der dritten Quartierzentrale im Negropont, die 2027 gebaut werden soll, und dem Anschluss der Coop-Liegenschaft am Marktplatz ans Anergienetz kommen zwei wichtige Projekte voran. Coop stellt seine Heizung bereits 2026 auf Wärmepumpen um und wird künftig über das Anergienetz mit Wärme aus dem Seewasser versorgt. Die neue Leitung wird im Spülbohrverfahren unter dem Marktplatz erstellt, sodass die Einschränkungen möglichst klein bleiben.
Autor: Stadtrat
Die Arbeiten am Seewasser-Wärmeverbund gehen in Rorschach planmässig weiter. Aktuell wird die dritte Quartierzentrale vorbereitet. Zudem schliesst Coop seine Liegenschaft am Marktplatz an das Anergienetz an, womit der Verbund einen weiteren wichtigen Kunden gewinnt.

Der Aufbau des Seewasser-Wärmeverbunds schreitet in mehreren Etappen voran. Ziel ist es, in Rorschach eine nachhaltige und zukunftsfähige Wärmeversorgung aufzubauen. Mit der Planung der dritten Quartierzentrale und einem weiteren bedeutenden Netzanschluss kommt das Projekt entscheidend voran.

Dritte Quartierzentrale im Negropont

Für die erste Etappe des Seewasser-Wärmeverbunds sind insgesamt drei Quartierzentralen vorgesehen. Nachdem die Standorte für die ersten beiden Zentralen bereits zum Zeitpunkt der Kreditabstimmung feststanden, konnten die Technischen Betriebe den dritten Standort inzwischen im Gebäude Negropont an der Reitbahnstrasse 2/4 sichern. Der Stadtrat hat nun den Planungsauftrag für diese dritte Quartierzentrale vergeben. Vorgesehen ist, die Anlage im Jahr 2027 zu realisieren. So können die in diesem Gebiet bereits gebauten Anergie- und Fernwärmeleitungen genutzt werden.

Die neue Quartierzentrale ist ein wichtiger Baustein für den weiteren Ausbau des Wärmeverbunds. Gleichzeitig laufen bereits Abklärungen für zusätzliche Standorte in anderen Gebieten. Das zeigt, dass sich das Seewassernutzungsprojekt wie erhofft weiterentwickelt.

Anschluss der Coop-Liegenschaft ans Anergienetz

Auch beim Ausbau des Leitungsnetzes gibt es Neuigkeiten. Die Coop Genossenschaft als Eigentümerin der Liegenschaft Marktplatz 12 schliesst an das Anergienetz an. Die entsprechende Vereinbarung ist bereits unterzeichnet.

Geplant ist, die bestehenden Heizanlagen im Gebäude noch im Jahr 2026 auf den Betrieb mit Wärmepumpen umzustellen. Die Technischen Betriebe liefern über das Anergienetz die dafür notwendige Wärme aus dem Seewasser. Damit wird ein weiteres zentrales Gebäude im Stadtzentrum an das nachhaltige Wärmesystem angebunden.

Die Erschliessung der Coop-Liegenschaft erfolgt ab der Hauptleitung in der Signalstrasse. Die neue Leitung wird ab der Einfahrt Marktplatz bis zur Liegenschaft Marktplatz 12 im Spülbohrungsverfahren unter dem Marktplatz erstellt. Dank dieser Bauweise muss der Marktplatz nicht auf der ganzen Länge aufgerissen werden, was die Eingriffe an der Oberfläche klein hält. Die Bautätigkeit startete in der zweiten Märzhälfte und dauert rund acht Wochen.

Erfreuliche Entwicklung

Mit der geplanten Quartierzentrale im Negropont und dem Anschluss der Coop-Liegenschaft wächst der Seewasser-Wärmeverbund weiter. Beide Projekte zeigen, wie die Stadt Rorschach gemeinsam mit ihren Technischen Betrieben und privaten Partnern an einer klimafreundlichen Wärmeversorgung arbeitet. Davon profitieren langfristig sowohl die Umwelt als auch die Versorgungssicherheit in der Stadt. Allerdings müssen sich die Rorschacherinnen und Rorschacher das Projekt mit einiger Geduld verdienen, bringen doch die vielen Grabarbeiten spürbare Behinderungen und Lärmemissionen mit sich. Immerhin: Die laufende Baustelle an der Kirchstrasse ist die letzte grosse im Stadtzentrum.

Der Aufbau des Seewasser-Wärmeverbunds schreitet in mehreren Etappen voran. Ziel ist es, in Rorschach eine nachhaltige und zukunftsfähige Wärmeversorgung aufzubauen. Mit der Planung der dritten Quartierzentrale und einem weiteren bedeutenden Netzanschluss kommt das Projekt entscheidend voran.

Dritte Quartierzentrale im Negropont

Für die erste Etappe des Seewasser-Wärmeverbunds sind insgesamt drei Quartierzentralen vorgesehen. Nachdem die Standorte für die ersten beiden Zentralen bereits zum Zeitpunkt der Kreditabstimmung feststanden, konnten die Technischen Betriebe den dritten Standort inzwischen im Gebäude Negropont an der Reitbahnstrasse 2/4 sichern. Der Stadtrat hat nun den Planungsauftrag für diese dritte Quartierzentrale vergeben. Vorgesehen ist, die Anlage im Jahr 2027 zu realisieren. So können die in diesem Gebiet bereits gebauten Anergie- und Fernwärmeleitungen genutzt werden.

Die neue Quartierzentrale ist ein wichtiger Baustein für den weiteren Ausbau des Wärmeverbunds. Gleichzeitig laufen bereits Abklärungen für zusätzliche Standorte in anderen Gebieten. Das zeigt, dass sich das Seewassernutzungsprojekt wie erhofft weiterentwickelt.

Anschluss der Coop-Liegenschaft ans Anergienetz

Auch beim Ausbau des Leitungsnetzes gibt es Neuigkeiten. Die Coop Genossenschaft als Eigentümerin der Liegenschaft Marktplatz 12 schliesst an das Anergienetz an. Die entsprechende Vereinbarung ist bereits unterzeichnet.

Geplant ist, die bestehenden Heizanlagen im Gebäude noch im Jahr 2026 auf den Betrieb mit Wärmepumpen umzustellen. Die Technischen Betriebe liefern über das Anergienetz die dafür notwendige Wärme aus dem Seewasser. Damit wird ein weiteres zentrales Gebäude im Stadtzentrum an das nachhaltige Wärmesystem angebunden.

Die Erschliessung der Coop-Liegenschaft erfolgt ab der Hauptleitung in der Signalstrasse. Die neue Leitung wird ab der Einfahrt Marktplatz bis zur Liegenschaft Marktplatz 12 im Spülbohrungsverfahren unter dem Marktplatz erstellt. Dank dieser Bauweise muss der Marktplatz nicht auf der ganzen Länge aufgerissen werden, was die Eingriffe an der Oberfläche klein hält. Die Bautätigkeit startete in der zweiten Märzhälfte und dauert rund acht Wochen.

Erfreuliche Entwicklung

Mit der geplanten Quartierzentrale im Negropont und dem Anschluss der Coop-Liegenschaft wächst der Seewasser-Wärmeverbund weiter. Beide Projekte zeigen, wie die Stadt Rorschach gemeinsam mit ihren Technischen Betrieben und privaten Partnern an einer klimafreundlichen Wärmeversorgung arbeitet. Davon profitieren langfristig sowohl die Umwelt als auch die Versorgungssicherheit in der Stadt. Allerdings müssen sich die Rorschacherinnen und Rorschacher das Projekt mit einiger Geduld verdienen, bringen doch die vielen Grabarbeiten spürbare Behinderungen und Lärmemissionen mit sich. Immerhin: Die laufende Baustelle an der Kirchstrasse ist die letzte grosse im Stadtzentrum.

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