Unterflurbehälter statt Strassensammlungen für Hauskehricht

Bild: Eine saubere Sache: In Unterflurbehältern können volle Kehrichtsäcke jederzeit entsorgt werden, ohne das Stadtbild zu beeinträchtigen.
In Kürze
Die weiss-orangen Kehrichtsäcke verunstalten vor den Abfuhrtagen an vielen Strassen das Stadtbild. Unterflurbehälter können Abhilfe schaffen. Rund ein Drittel des Stadtgebietes ist bereits abgedeckt. Dort können Anwohnende den Hauskehricht jederzeit vorschriftsgemäss entsorgen. Es ist jedoch schwierig, geeignete Standorte zu finden, zumal nicht überall öffentlicher Grund zur Verfügung steht. Der Stadtrat möchte die Strassensammlungen schrittweise und möglichst über das gesamte Stadtgebiet durch Unterflurbehälter ablösen. Es liegt ein entsprechendes Konzept vor. Die Umsetzung gestaltet sich jedoch sehr aufwändig, weil es oftmals schwierig ist, Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer zu finden, die den notwendigen Platz zur Verfügung stellen.
Autor: Stadtrat
Der Stadtrat strebt an, die Strassensammlungen für den Hauskehricht schrittweise durch Unterflurbehälter abzulösen. Er ist darauf angewiesen, dass Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer dafür geeignete Plätze zur Verfügung stellen.

Es ist immer noch ein gewohntes Bild in Rorschach: Einmal wöchentlich warten entlang vieler Strassen die weiss-orangen Abfallsäcke auf die Entsorgung. Eigentlich darf der Kehricht frühestens am Vorabend des Abfuhrtages an den Strassenrand. Leider halten sich aber nicht alle an diese Regelung, was bei Anwohnenden zu Recht immer wieder für Ärger sorgt.

Die Lösung für dieses Problem ist auf dem Papier eigentlich einfach: Unterflurbehälter können es richten. Diese sind jederzeit zugänglich, d. h. volle Säcke müssen bis zum Abfuhrtag nicht länger zu Hause gelagert werden. Und der abzuführende Kehricht verunstaltet nicht länger das Strassenbild.

Ein Drittel des Stadtgebietes abgedeckt

In Rorschach sind bereits 30 Unterflurbehälter in Betrieb. Sie decken ca. einen Drittel des Stadtgebietes ab. Ziel ist es, den Abdeckungsgrad schrittweise zu erhöhen. Die Bau und Stadtentwicklung hat dafür ein Konzept erarbeitet. Der dazugehörige Plan teilt die Stadt in verschiedene kleine Einzugsgebiete ein und zeigt auf, wo Unterflurbehälter bereits bestehen, in Planung oder sinnvoll sind.

Grundsätzlich werden Unterflurbehälter immer dann erstellt, wenn sich die Möglichkeit im Zuge von neuen Überbauungen oder von Strassensanierungen ergibt. Die Schwierigkeit liegt nämlich darin, geeignete Standorte zu finden. Öffentlicher Grund steht leider nicht überall zur Verfügung. Zudem dürfen dem Vorhaben keine Werkleitungen entgegenstehen. Schliesslich braucht es auch Platz für die Entleerung. Der Kehrichtwagen benötigt dafür einige Minuten und darf während dieser Zeit nicht die ganze Strasse blockieren. Der Kanton toleriert auf seinen Strassen im Übrigen keine Leerungen. Entlang von Kantonsstrassen sind Unterflurbehälter deshalb in der Regel keine Option. Entsprechend waren solche auch nicht Bestandteil des Neugestaltungsprojektes für die Hauptstrasse.

Zwischen 10’000 und 40’000 Franken pro Standort

Aktuell laufen Abklärungen für neue Standorte in den östlichen Quartieren unterhalb der St. Gallerstrasse sowie der Innenstadt. Die Abteilung Tiefbau der Bau und Stadtentwicklung ist in der Regel darauf angewiesen, dass private Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer den notwendigen Platz von ca. 4 m2 zur Verfügung stellen. Sie nimmt entsprechende Angebote sehr gerne entgegen.

Pro Standort entstehen der Stadt Kosten von zwischen 10’000 und 40’000 Franken. Unterflurbehälter im Strassenraum sind teurer als auf einer Wiesenfläche. Auch das gewählte Modell hat Einfluss auf die Kosten (ganz oder halb unterflur). Die A-Region leistet einen Beitrag von CHF 2’000.00. Die Restkosten gehen zu Lasten der Spezialfinanzierung Abfall.

Es ist immer noch ein gewohntes Bild in Rorschach: Einmal wöchentlich warten entlang vieler Strassen die weiss-orangen Abfallsäcke auf die Entsorgung. Eigentlich darf der Kehricht frühestens am Vorabend des Abfuhrtages an den Strassenrand. Leider halten sich aber nicht alle an diese Regelung, was bei Anwohnenden zu Recht immer wieder für Ärger sorgt.

Die Lösung für dieses Problem ist auf dem Papier eigentlich einfach: Unterflurbehälter können es richten. Diese sind jederzeit zugänglich, d. h. volle Säcke müssen bis zum Abfuhrtag nicht länger zu Hause gelagert werden. Und der abzuführende Kehricht verunstaltet nicht länger das Strassenbild.

Ein Drittel des Stadtgebietes abgedeckt

In Rorschach sind bereits 30 Unterflurbehälter in Betrieb. Sie decken ca. einen Drittel des Stadtgebietes ab. Ziel ist es, den Abdeckungsgrad schrittweise zu erhöhen. Die Bau und Stadtentwicklung hat dafür ein Konzept erarbeitet. Der dazugehörige Plan teilt die Stadt in verschiedene kleine Einzugsgebiete ein und zeigt auf, wo Unterflurbehälter bereits bestehen, in Planung oder sinnvoll sind.

Grundsätzlich werden Unterflurbehälter immer dann erstellt, wenn sich die Möglichkeit im Zuge von neuen Überbauungen oder von Strassensanierungen ergibt. Die Schwierigkeit liegt nämlich darin, geeignete Standorte zu finden. Öffentlicher Grund steht leider nicht überall zur Verfügung. Zudem dürfen dem Vorhaben keine Werkleitungen entgegenstehen. Schliesslich braucht es auch Platz für die Entleerung. Der Kehrichtwagen benötigt dafür einige Minuten und darf während dieser Zeit nicht die ganze Strasse blockieren. Der Kanton toleriert auf seinen Strassen im Übrigen keine Leerungen. Entlang von Kantonsstrassen sind Unterflurbehälter deshalb in der Regel keine Option. Entsprechend waren solche auch nicht Bestandteil des Neugestaltungsprojektes für die Hauptstrasse.

Zwischen 10’000 und 40’000 Franken pro Standort

Aktuell laufen Abklärungen für neue Standorte in den östlichen Quartieren unterhalb der St. Gallerstrasse sowie der Innenstadt. Die Abteilung Tiefbau der Bau und Stadtentwicklung ist in der Regel darauf angewiesen, dass private Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer den notwendigen Platz von ca. 4 m2 zur Verfügung stellen. Sie nimmt entsprechende Angebote sehr gerne entgegen.

Pro Standort entstehen der Stadt Kosten von zwischen 10’000 und 40’000 Franken. Unterflurbehälter im Strassenraum sind teurer als auf einer Wiesenfläche. Auch das gewählte Modell hat Einfluss auf die Kosten (ganz oder halb unterflur). Die A-Region leistet einen Beitrag von CHF 2’000.00. Die Restkosten gehen zu Lasten der Spezialfinanzierung Abfall.

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Eine Antwort

  1. Da ich mich seit zwei Jahren für drei HUFB an der Stadtwaldstrasse auf privatem Grund einsetze, freut mich dieser Artikel/Information ausserordentlich! Grossen Dank den Initiatoren. Auch ich werde mich weiter engagieren.
    Beste Grüsse

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