Strompreise sinken 2027 erneut

Bild: Die Kundinnen und Kunden der TBR profitieren von den tieferen Beschaffungskosten für den Strom.
In Kürze
Die Stromkundinnen und Stromkunden der Technischen Betriebe Rorschach profitieren 2027 erneut von tieferen Strompreisen. Über alle Tarifbestandteile hinweg sinken die durchschnittlichen Kosten um 1,7 Prozent. Ausschlaggebend sind vor allem deutlich tiefere Energiekosten, während die Kosten für das Messwesen wegen des weiteren Ausbaus intelligenter Stromzähler steigen. Gleichzeitig wird die Grundversorgung vereinfacht. Ab 2027 erhalten alle Kundinnen und Kunden ein einheitliches Stromprodukt aus 100 Prozent erneuerbarer Energie. Neu geregelt wird zudem die Vergütung für Strom, der aus Photovoltaik- und anderen dezentralen Anlagen ins Netz eingespeist wird. Die neuen Tarife gelten ab 1. Januar 2027.
Autor: Stadtrat
Die Stromkundinnen und Stromkunden der Technischen Betriebe Rorschach (TBR) bezahlen 2027 im Durchschnitt weniger für ihren Strom. Über alle Tarifbestandteile hinweg sinken die Kosten um 1,7 Prozent. Gleichzeitig wird die Grundversorgung vereinfacht. Künftig erhalten alle Kundinnen und Kunden ein einheitliches Stromprodukt aus 100 Prozent erneuerbarer Energie.

Der Stadtrat hat die Stromtarife der Technischen Betriebe Rorschach für das Jahr 2027 festgelegt. Sie treten am 1. Januar 2027 in Kraft. Während die Energiekosten deutlich sinken, steigen die Kosten für das Messwesen. Unter dem Strich ergibt sich dennoch eine Entlastung.

Energie wird deutlich günstiger

Die Energietarife in der Grundversorgung sinken gegenüber 2026 durchschnittlich um 8,3 Prozent. Grund dafür sind insbesondere tiefere Beschaffungskosten. Die reinen Netznutzungstarife bleiben unverändert. Zusammen mit den Systemdienstleistungen und den Bundesabgaben sinkt die Netzkomponente durchschnittlich um 1,6 Prozent. Der Netzzuschlag des Bundes und die Abgaben an die Stadt Rorschach erfahren keine Anpassung.

Höhere Kosten für das Messwesen

Die Kosten für das Messwesen werden seit 2026 separat ausgewiesen. Dazu gehören der Einbau, Betrieb und Unterhalt der Stromzähler sowie die Verarbeitung der Messdaten.

Diese Kosten steigen 2027. Hauptgründe sind der weitere Ausbau der intelligenten Stromzähler sowie höhere System- und Kommunikationskosten. Die Messtarife werden deshalb angepasst.

Einheitliches Stromprodukt aus erneuerbarer Energie

Das bisherige Produkt «Ökostrom» wird aufgehoben. Ab 2027 erhalten alle Kundinnen und Kunden in der Grundversorgung dasselbe Stromprodukt. Es besteht zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie, vorwiegend aus der Schweiz. Die Herkunft wird mit entsprechenden Nachweisen belegt.

Was bedeutet die Senkung für einen Haushalt?

Wie stark die Stromrechnung sinkt, hängt vom individuellen Verbrauch ab. Bei einer 5-Zimmerwohnung mit einem Jahresverbrauch von 4’500 Kilowattstunden reduzieren sich die jährlichen Kosten beispielsweise um rund 27 Franken.

Bei einem 5-Zimmer-Einfamilienhaus mit Wärmepumpe und einem Jahresverbrauch von 13’000 Kilowattstunden beträgt die Entlastung rund 106 Franken.

Neue Vergütung für eingespeisten Strom

Für Betreiberinnen und Betreiber von Photovoltaik- und anderen dezentralen Produktionsanlagen ändert sich ab 2027 die Vergütung. Der ins Netz der TBR eingespeiste Strom wird künftig auf Basis des Referenzmarktpreises entschädigt. Dieser wird quartalsweise aus den durchschnittlichen Strombörsenpreisen ermittelt und vom Bundesamt für Energie veröffentlicht. Es gelten, je nach Leistung der Anlagen, unterschiedliche Minimalvergütungen.

Neue Tarife gelten ab Januar 2027

Insgesamt sinken die durchschnittlichen Stromkosten über die Bereiche Netz, Messwesen, Energie und Abgaben um 0,39 Rappen pro Kilowattstunde beziehungsweise 1,7 Prozent. Die neuen Tarife gelten ab 1. Januar 2027.

Der Stadtrat hat die Stromtarife der Technischen Betriebe Rorschach für das Jahr 2027 festgelegt. Sie treten am 1. Januar 2027 in Kraft. Während die Energiekosten deutlich sinken, steigen die Kosten für das Messwesen. Unter dem Strich ergibt sich dennoch eine Entlastung.

Energie wird deutlich günstiger

Die Energietarife in der Grundversorgung sinken gegenüber 2026 durchschnittlich um 8,3 Prozent. Grund dafür sind insbesondere tiefere Beschaffungskosten. Die reinen Netznutzungstarife bleiben unverändert. Zusammen mit den Systemdienstleistungen und den Bundesabgaben sinkt die Netzkomponente durchschnittlich um 1,6 Prozent. Der Netzzuschlag des Bundes und die Abgaben an die Stadt Rorschach erfahren keine Anpassung.

Höhere Kosten für das Messwesen

Die Kosten für das Messwesen werden seit 2026 separat ausgewiesen. Dazu gehören der Einbau, Betrieb und Unterhalt der Stromzähler sowie die Verarbeitung der Messdaten.

Diese Kosten steigen 2027. Hauptgründe sind der weitere Ausbau der intelligenten Stromzähler sowie höhere System- und Kommunikationskosten. Die Messtarife werden deshalb angepasst.

Einheitliches Stromprodukt aus erneuerbarer Energie

Das bisherige Produkt «Ökostrom» wird aufgehoben. Ab 2027 erhalten alle Kundinnen und Kunden in der Grundversorgung dasselbe Stromprodukt. Es besteht zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie, vorwiegend aus der Schweiz. Die Herkunft wird mit entsprechenden Nachweisen belegt.

Was bedeutet die Senkung für einen Haushalt?

Wie stark die Stromrechnung sinkt, hängt vom individuellen Verbrauch ab. Bei einer 5-Zimmerwohnung mit einem Jahresverbrauch von 4’500 Kilowattstunden reduzieren sich die jährlichen Kosten beispielsweise um rund 27 Franken.

Bei einem 5-Zimmer-Einfamilienhaus mit Wärmepumpe und einem Jahresverbrauch von 13’000 Kilowattstunden beträgt die Entlastung rund 106 Franken.

Neue Vergütung für eingespeisten Strom

Für Betreiberinnen und Betreiber von Photovoltaik- und anderen dezentralen Produktionsanlagen ändert sich ab 2027 die Vergütung. Der ins Netz der TBR eingespeiste Strom wird künftig auf Basis des Referenzmarktpreises entschädigt. Dieser wird quartalsweise aus den durchschnittlichen Strombörsenpreisen ermittelt und vom Bundesamt für Energie veröffentlicht. Es gelten, je nach Leistung der Anlagen, unterschiedliche Minimalvergütungen.

Neue Tarife gelten ab Januar 2027

Insgesamt sinken die durchschnittlichen Stromkosten über die Bereiche Netz, Messwesen, Energie und Abgaben um 0,39 Rappen pro Kilowattstunde beziehungsweise 1,7 Prozent. Die neuen Tarife gelten ab 1. Januar 2027.

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