Seewasser-Wärmeverbund: Betriebsaufnahme im Herbst

Bild: In der Signalstrasse wird die Anergieleitung verlegt, welche dereinst die Quartierzentrale im Kantonalbankgebäude versorgt.
In Kürze
Die Arbeiten am Seewasser-Wärmeverbund Rorschach schreiten voran: Ab Mitte Oktober 2025 werden erste Gebäude über die Quartierzentrale Stadthof mit Wärme aus dem Bodensee versorgt. Weitere Anschlüsse folgen ab 2026. Die Quartierzentrale im Kantonalbankgebäude geht im Herbst 2026 in Betrieb, jene im Negropont 2027. Das Interesse ist gross, die Akquirierung erfordert jedoch individuelle Gespräche. Bis Ende 2026 profitieren Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer von einem Förderbeitrag der Technischen Betriebe Rorschach.
Autor: Stadtrat
Die Bauarbeiten an der Seewasserfassung und an der Quartierzentrale Stadthof laufen auf Hochtouren, damit ab Mitte Oktober erste Gebäude mit Seewärme versorgt werden können.

Zwei Jahre und vier Monate nach der Urnenabstimmung über den Baukredit für den Seewasser-Wärmeverbund nimmt dieser seinen Betrieb auf. Ab Mitte Oktober 2025 beliefert er die ersten Gebäude ab der Quartierzentrale Stadthof mit Wärme. Das ist jedoch erst der Anfang.

Seewasserzentrale und Quartierzentrale Stadthof fertigstellen

Aktuell laufen die Installationsarbeiten in der Seewasserzentrale unter der Seestrasse (vor dem Bahnübergang zum Chabisplatz). Anfang September starteten die Arbeiten für den Ersatz der Seewasserleitung, welche das Wasser in 29 Meter Tiefe ansaugt. Ursprünglich war vorgesehen, die bestehende Leitung wieder in Betrieb zu nehmen. Es zeigte sich jedoch, dass sich die 1989 verlegte Saugleitung gegen Ende verjüngt. Das verunmöglicht das wegen der Quaggamuschel notwendige Reinigungsverfahren.

Die Quartierzentrale Stadthof geht Anfang Oktober in Betrieb. Nachdem die baulichen Anpassungen am bestehenden Raum abgeschlossen waren, konnten Anfang August die Arbeiten an den Installationen starten. Diejenigen Liegenschaften, welche bereits bisher die Wärme ab der Zentrale im Stadthof bezogen, werden auf die Heizsaison 2025/2026 als erste mit Wärme aus dem Bodensee beheizt. Zusätzliche Gebäude kommen dann auf das Folgejahr hinzu.

Wärme ab der Quartierzentrale Kantonalbank im Herbst 2026

Bei der Quartierzentrale im Kantonalbankgebäude läuft die Planung als Grundlage für das anstehende Baubewilligungsverfahren. Der Bau folgt dann im Sommer 2026 und die Betriebsaufnahme im Herbst 2026. Bereits im Gange sind die Leitungsbauarbeiten in der Signalstrasse zwischen Hauptstrasse und Kirchstrasse für die Erweiterung des Anergienetzes. Sie sollen bis Ende Jahr abgeschlossen sein. Das fehlende Teilstück in der Kirchstrasse bis zum Anschlusspunkt im Bereich des Stadthofes folgt dann im ersten Halbjahr 2026.

Die dritte Quartierzentrale im Negropontgebäude wird erst im Jahr 2027 gebaut.

Interesse nach wie vor gross

Bereits in Planung sind auch erste Anschlüsse von Liegenschaften südlich der Bahnlinie. Für das Schulhaus Burghalde folgt der Kreditantrag über das Budget 2026. Für die Grossüberbauungen Feldmühle und Stadtbahnhof Süd laufen die Verhandlungen mit den jeweiligen Bauherrschaften.

Das Interesse der Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer ist nach wie vor gross. Für die Fernwärme sind bereits 36 Anschlussvereinbarungen unterzeichnet. 14 weitere sind in Vorbereitung. Neun Anschlussverträge sind für den Anschluss ans Anergienetz unterschrieben und vier vorbereitet. Diese Bezügerinnen und Bezüger verfügen über eigene Wärmepumpen. Die Akquirierung ist aufwändig und zeitintensiv, weil es für jeden Anschluss Einzelgespräche braucht.

Es lohnt sich jedoch, sich rechtzeitig für den Seewasser-Wärmeverbund zu entscheiden. Wer bis Ende 2026 einen Anschlussvertrag unterzeichnet, erhält einen Förderbeitrag der Technischen Betriebe Rorschach.

Zwei Jahre und vier Monate nach der Urnenabstimmung über den Baukredit für den Seewasser-Wärmeverbund nimmt dieser seinen Betrieb auf. Ab Mitte Oktober 2025 beliefert er die ersten Gebäude ab der Quartierzentrale Stadthof mit Wärme. Das ist jedoch erst der Anfang.

Seewasserzentrale und Quartierzentrale Stadthof fertigstellen

Aktuell laufen die Installationsarbeiten in der Seewasserzentrale unter der Seestrasse (vor dem Bahnübergang zum Chabisplatz). Anfang September starteten die Arbeiten für den Ersatz der Seewasserleitung, welche das Wasser in 29 Meter Tiefe ansaugt. Ursprünglich war vorgesehen, die bestehende Leitung wieder in Betrieb zu nehmen. Es zeigte sich jedoch, dass sich die 1989 verlegte Saugleitung gegen Ende verjüngt. Das verunmöglicht das wegen der Quaggamuschel notwendige Reinigungsverfahren.

Die Quartierzentrale Stadthof geht Anfang Oktober in Betrieb. Nachdem die baulichen Anpassungen am bestehenden Raum abgeschlossen waren, konnten Anfang August die Arbeiten an den Installationen starten. Diejenigen Liegenschaften, welche bereits bisher die Wärme ab der Zentrale im Stadthof bezogen, werden auf die Heizsaison 2025/2026 als erste mit Wärme aus dem Bodensee beheizt. Zusätzliche Gebäude kommen dann auf das Folgejahr hinzu.

Wärme ab der Quartierzentrale Kantonalbank im Herbst 2026

Bei der Quartierzentrale im Kantonalbankgebäude läuft die Planung als Grundlage für das anstehende Baubewilligungsverfahren. Der Bau folgt dann im Sommer 2026 und die Betriebsaufnahme im Herbst 2026. Bereits im Gange sind die Leitungsbauarbeiten in der Signalstrasse zwischen Hauptstrasse und Kirchstrasse für die Erweiterung des Anergienetzes. Sie sollen bis Ende Jahr abgeschlossen sein. Das fehlende Teilstück in der Kirchstrasse bis zum Anschlusspunkt im Bereich des Stadthofes folgt dann im ersten Halbjahr 2026.

Die dritte Quartierzentrale im Negropontgebäude wird erst im Jahr 2027 gebaut.

Interesse nach wie vor gross

Bereits in Planung sind auch erste Anschlüsse von Liegenschaften südlich der Bahnlinie. Für das Schulhaus Burghalde folgt der Kreditantrag über das Budget 2026. Für die Grossüberbauungen Feldmühle und Stadtbahnhof Süd laufen die Verhandlungen mit den jeweiligen Bauherrschaften.

Das Interesse der Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer ist nach wie vor gross. Für die Fernwärme sind bereits 36 Anschlussvereinbarungen unterzeichnet. 14 weitere sind in Vorbereitung. Neun Anschlussverträge sind für den Anschluss ans Anergienetz unterschrieben und vier vorbereitet. Diese Bezügerinnen und Bezüger verfügen über eigene Wärmepumpen. Die Akquirierung ist aufwändig und zeitintensiv, weil es für jeden Anschluss Einzelgespräche braucht.

Es lohnt sich jedoch, sich rechtzeitig für den Seewasser-Wärmeverbund zu entscheiden. Wer bis Ende 2026 einen Anschlussvertrag unterzeichnet, erhält einen Förderbeitrag der Technischen Betriebe Rorschach.

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