Saubere Stadt, sauberes Miteinander
Bild: An der Mariabergstrasse steht seit kurzem ein neuer Unterflurbehälter. Ein weiterer ist in der Neugasse bei der Post platziert. Kein Grund mehr also, die Abfallsäcke an die Strasse zu stellen.
Wöchentliche Kehrichtabfuhr
nördlich der Bahnlinie: am Dienstag
südlich der Bahnlinie: am Mittwoch
Ein Spaziergang durch Rorschach soll Freude machen – am See, in den Gassen, auf den Plätzen. Doch immer öfter trüben achtlos weggeworfene Abfälle oder zu früh bereitgestellte Abfallsäcke das Stadtbild. Littering, also das unbedachte Wegwerfen von Abfall im öffentlichen Raum, ist leider ein zunehmendes gesellschaftliches Problem. Es betrifft nicht nur Grossstädte, sondern auch Städte wie unsere.
Beträchtliche Abfallmengen
In Rorschach werden pro Jahr 120 Tonnen Abfall aus Abfallkübeln entsorgt und weitere 113 Tonnen mit der Strassenwischmaschine aufgenommen. Diese fährt rund 1500 Stunden pro Jahr, an fünf Tagen in der Woche, sofern kein Schnee liegt. Zusätzlich nimmt die Stadtgärtnerei geschätzt auch noch 80 Tonnen Abfall zusammen. In diesen Zahlen ist die regelmässige Kehrrichtabfuhr jedoch nicht enthalten.
Abfallsäcke bitte frühestens am Vorabend der Kehrichtabfuhr
Besonders störend ist das zu frühe Herausstellen der Abfallsäcke. Wer seinen Abfall bereits am Vorabend oder gar Tage vor der Abfuhr an den Strassenrand stellt, riskiert, dass Tiere oder Vögel die Säcke aufreissen. Das Ergebnis: aufgerissene Abfälle, verstreuter Müll und ein unschönes Bild, das alle betrifft.
Zudem entstehen zusätzliche Kosten für Reinigung und Entsorgung – Kosten, die letztlich die Allgemeinheit trägt. Dabei wäre es einfach, mitzuwirken:
Offizielle Kehrrichtsäcke – keine Abkürzungen beim Entsorgen
Leider kommt es immer wieder vor, dass an den Abfuhrtagen nicht die offiziellen Kehrrichtsäcke verwendet werden. Stattdessen werden Abfälle lose, in unmarkierten Säcken oder zusammen mit Sperrgut am Strassenrand deponiert. Das ist nicht erlaubt und verursacht erheblichen Mehraufwand für die Mitarbeitenden der Stadt, die solche Abfälle einsammeln und korrekt entsorgen müssen.
Die offiziellen Rorschacher Kehrrichtsäcke sind Teil eines fairen Entsorgungssystems – sie stellen sicher, dass die Kosten gerecht verteilt und die Abfälle fachgerecht behandelt werden. Wer sich nicht daran hält, trägt dazu bei, dass zusätzliche Kosten und unnötige Arbeit entstehen.
Darum gilt: Nur offizielle Kehrrichtsäcke verwenden und Sperrgut ausschliesslich mit der entsprechenden Marke versehen. So bleibt unsere Stadt sauber, und alle tragen ihren Teil zur fairen und funktionierenden Abfallentsorgung bei.
Nicht wegsehen, sondern ansprechen
Verantwortung endet nicht an der eigenen Haustüre. In unseren Quartieren liegen viel Kraft und Potenzial, wenn wir hinschauen statt wegsehen. Wer beobachtet, dass Abfälle falsch bereitgestellt oder achtlos weggeworfen werden, darf ruhig das Gespräch suchen – freundlich, aber bestimmt.
So zeigen wir Haltung und stärken das Miteinander. Wenn Nachbarinnen und Nachbarn gemeinsam hinsehen und anpacken, entsteht ein Bewusstsein, das mehr bewirkt als jede Kontrolle.
Eigeninitiative statt Erwartungshaltung
Natürlich ist es die Aufgabe der Stadt, für Ordnung und Sauberkeit zu sorgen. Doch nicht alles lässt sich allein mit Vorschriften oder zusätzlichen Einsätzen lösen. Eine lebendige Stadt entsteht dort, wo Menschen sich verantwortlich fühlen – nicht nur für ihr eigenes Grundstück, sondern auch für das, was sie umgibt.
Nicht immer muss „die Stadt“ etwas tun. Oft genügt es, selbst hinzugreifen, ein Papier aufzuheben, jemanden freundlich auf ein Missverständnis hinzuweisen oder sich in einer Quartiergruppe zu engagieren. Solche kleinen Gesten wirken stärker, als man denkt – sie schaffen ein Bewusstsein, das ansteckend ist.
Rorschach lebt von Menschen, die nicht nur Ansprüche stellen, sondern bereit sind, etwas zurückzugeben. Wer sich einbringt, gestaltet mit – und sorgt dafür, dass unsere Stadt nicht nur sauber bleibt, sondern auch ein Ort des Zusammenhalts und der Rücksichtnahme ist.
Hinschauen statt Kopf in den Sand
Natürlich wissen wir: Solche Hinweise lesen meist diejenigen, die sich ohnehin korrekt verhalten. Die eigentlichen „Sünder“ erreichen wir oft nicht direkt. Doch das ist kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken – ganz im Sinne des Stadtpräsidenten im Editorial dieser Ausgabe. Wer in seinem Quartier hinschaut, das Gespräch sucht und aktiv bleibt, trägt dazu bei, dass sich etwas verändert. So entsteht eine Kultur des Miteinanders, in der Verantwortung selbstverständlich wird.
Sauberkeit ist Gemeinschaftssache
Eine saubere Stadt ist ein Gemeinschaftswerk. Wenn jede und jeder einen kleinen Beitrag leistet, bleibt Rorschach so lebenswert, wie wir es uns wünschen – sauber, gepflegt und einladend für alle, die hier wohnen oder zu Besuch sind.
Rorschach ist, was wir daraus machen – wenn wir hinschauen, anpacken und gemeinsam dafür sorgen, dass unsere Stadt sauber bleibt.
Ein Spaziergang durch Rorschach soll Freude machen – am See, in den Gassen, auf den Plätzen. Doch immer öfter trüben achtlos weggeworfene Abfälle oder zu früh bereitgestellte Abfallsäcke das Stadtbild. Littering, also das unbedachte Wegwerfen von Abfall im öffentlichen Raum, ist leider ein zunehmendes gesellschaftliches Problem. Es betrifft nicht nur Grossstädte, sondern auch Städte wie unsere.
Beträchtliche Abfallmengen
In Rorschach werden pro Jahr 120 Tonnen Abfall aus Abfallkübeln entsorgt und weitere 113 Tonnen mit der Strassenwischmaschine aufgenommen. Diese fährt rund 1500 Stunden pro Jahr, an fünf Tagen in der Woche, sofern kein Schnee liegt. Zusätzlich nimmt die Stadtgärtnerei geschätzt auch noch 80 Tonnen Abfall zusammen. In diesen Zahlen ist die regelmässige Kehrrichtabfuhr jedoch nicht enthalten.
Abfallsäcke bitte frühestens am Vorabend der Kehrichtabfuhr
Besonders störend ist das zu frühe Herausstellen der Abfallsäcke. Wer seinen Abfall bereits am Vorabend oder gar Tage vor der Abfuhr an den Strassenrand stellt, riskiert, dass Tiere oder Vögel die Säcke aufreissen. Das Ergebnis: aufgerissene Abfälle, verstreuter Müll und ein unschönes Bild, das alle betrifft.
Zudem entstehen zusätzliche Kosten für Reinigung und Entsorgung – Kosten, die letztlich die Allgemeinheit trägt. Dabei wäre es einfach, mitzuwirken:
Offizielle Kehrrichtsäcke – keine Abkürzungen beim Entsorgen
Leider kommt es immer wieder vor, dass an den Abfuhrtagen nicht die offiziellen Kehrrichtsäcke verwendet werden. Stattdessen werden Abfälle lose, in unmarkierten Säcken oder zusammen mit Sperrgut am Strassenrand deponiert. Das ist nicht erlaubt und verursacht erheblichen Mehraufwand für die Mitarbeitenden der Stadt, die solche Abfälle einsammeln und korrekt entsorgen müssen.
Die offiziellen Rorschacher Kehrrichtsäcke sind Teil eines fairen Entsorgungssystems – sie stellen sicher, dass die Kosten gerecht verteilt und die Abfälle fachgerecht behandelt werden. Wer sich nicht daran hält, trägt dazu bei, dass zusätzliche Kosten und unnötige Arbeit entstehen.
Darum gilt: Nur offizielle Kehrrichtsäcke verwenden und Sperrgut ausschliesslich mit der entsprechenden Marke versehen. So bleibt unsere Stadt sauber, und alle tragen ihren Teil zur fairen und funktionierenden Abfallentsorgung bei.
Nicht wegsehen, sondern ansprechen
Verantwortung endet nicht an der eigenen Haustüre. In unseren Quartieren liegen viel Kraft und Potenzial, wenn wir hinschauen statt wegsehen. Wer beobachtet, dass Abfälle falsch bereitgestellt oder achtlos weggeworfen werden, darf ruhig das Gespräch suchen – freundlich, aber bestimmt.
So zeigen wir Haltung und stärken das Miteinander. Wenn Nachbarinnen und Nachbarn gemeinsam hinsehen und anpacken, entsteht ein Bewusstsein, das mehr bewirkt als jede Kontrolle.
Eigeninitiative statt Erwartungshaltung
Natürlich ist es die Aufgabe der Stadt, für Ordnung und Sauberkeit zu sorgen. Doch nicht alles lässt sich allein mit Vorschriften oder zusätzlichen Einsätzen lösen. Eine lebendige Stadt entsteht dort, wo Menschen sich verantwortlich fühlen – nicht nur für ihr eigenes Grundstück, sondern auch für das, was sie umgibt.
Nicht immer muss „die Stadt“ etwas tun. Oft genügt es, selbst hinzugreifen, ein Papier aufzuheben, jemanden freundlich auf ein Missverständnis hinzuweisen oder sich in einer Quartiergruppe zu engagieren. Solche kleinen Gesten wirken stärker, als man denkt – sie schaffen ein Bewusstsein, das ansteckend ist.
Rorschach lebt von Menschen, die nicht nur Ansprüche stellen, sondern bereit sind, etwas zurückzugeben. Wer sich einbringt, gestaltet mit – und sorgt dafür, dass unsere Stadt nicht nur sauber bleibt, sondern auch ein Ort des Zusammenhalts und der Rücksichtnahme ist.
Hinschauen statt Kopf in den Sand
Natürlich wissen wir: Solche Hinweise lesen meist diejenigen, die sich ohnehin korrekt verhalten. Die eigentlichen „Sünder“ erreichen wir oft nicht direkt. Doch das ist kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken – ganz im Sinne des Stadtpräsidenten im Editorial dieser Ausgabe. Wer in seinem Quartier hinschaut, das Gespräch sucht und aktiv bleibt, trägt dazu bei, dass sich etwas verändert. So entsteht eine Kultur des Miteinanders, in der Verantwortung selbstverständlich wird.
Sauberkeit ist Gemeinschaftssache
Eine saubere Stadt ist ein Gemeinschaftswerk. Wenn jede und jeder einen kleinen Beitrag leistet, bleibt Rorschach so lebenswert, wie wir es uns wünschen – sauber, gepflegt und einladend für alle, die hier wohnen oder zu Besuch sind.
Rorschach ist, was wir daraus machen – wenn wir hinschauen, anpacken und gemeinsam dafür sorgen, dass unsere Stadt sauber bleibt.
Wöchentliche Kehrichtabfuhr
nördlich der Bahnlinie: am Dienstag
südlich der Bahnlinie: am Mittwoch
Um diese Web-App zum Home-Bildschirm hinzuzufügen.
Tippen Sie auf
und dann Zum Home-Bildschirm.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Chatbase. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen
Ein Kommentar
Ich rege mich ständig über solche Situationen wie Bilder oben zeigen auf.
Ich denke immer, wie sieht das in denjenigen Wohnungen aus!!!!!!
Den Ansporn, jene Personen, die das Bild zur Verunstaltung von der Stadt zu verschandeln, ersuchen, mit jenen bestimmt aber freundlich zu reden.
Helft bitte ALLE mit.