Rücksicht im Wald: Warum der Schutz der Natur Priorität hat

Bild: Trails durch den Wald sind zwar spektakulär, aber illegal und schädlich für die Wildtiere.
In Kürze
Der Wald zwischen Eggersriet und Rorschach ist ein beliebtes Erholungsgebiet, doch illegales Biken abseits der Wege gefährdet Tiere und die Waldverjüngung. Besonders im Frühling stören Menschen und und auch Hunde die Wildtiere, was zu erhöhtem Nahrungsbedarf und Schäden an jungen Bäumen führt. Die Jagd wird ebenfalls erschwert. Forst- und Jagdbehörden setzen auf Aufklärung, doch bei wiederholten Verstössen drohen Bussen. Alle Waldbesuchenden sind aufgerufen, sich an die offiziellen Wege zu halten, um den Wald als Lebensraum für Mensch und Tier zu bewahren, und Hunde an der Leine zu führen.
Autor: Stadtrat
Illegale Biketrails im Wald setzen den Lebensraum von Tieren unter Druck.

Der Waldgürtel zwischen Eggersriet und Rorschach ist ein geschätztes Naherholungsgebiet. Ob Spaziergänge, Joggingrunden oder Biketouren – die Natur bietet eine wertvolle Möglichkeit zur Entspannung und Gesundheitsförderung. Doch damit der Wald seine Funktion als Erholungsraum und Lebensraum gleichermassen erfüllen kann, braucht es klare Regeln und Rücksichtnahme.

Wildtiere brauchen Ruhe – besonders im Frühling

Immer wieder stellen Forstdienst und Jagdverantwortliche fest, dass Bikerinnen und Biker abseits der offiziellen Wege fahren oder sogar neue Trails anlegen. Dies ist nicht nur illegal, sondern auch ein ernsthaftes Problem für die Natur. Das kantonale Waldgesetz verbietet das Radfahren und Reiten ausserhalb der öffentlichen Wege – und das aus gutem Grund.

Der Wald ist nicht nur ein Ort der Erholung für Menschen, sondern vor allem ein sensibler Lebensraum für Wildtiere und Pflanzen. Besonders in der Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit im Frühling benötigen Tiere geschützte Rückzugsgebiete. Werden sie aufgeschreckt, kann dies kräftezehrende Fluchtreaktionen auslösen. Das führt zu einem erhöhten Energiebedarf, den die Tiere durch das Abfressen junger Bäume decken. Wird der Wildverbiss zu stark, kann die natürliche Waldverjüngung beeinträchtigt werden – mit langfristigen Folgen für den gesamten Wald.

Um die Wildbestände nachhaltig zu regulieren, ist eine gezielte Jagd notwendig. Doch diese wird erschwert, wenn Menschen abseits der Wege unterwegs sind und die Tiere immer wieder aufscheuchen. Deshalb gilt: Spaziergängerinnen, Jogger, Reiterinnen und Biker sollen sich auf die offiziellen Wege beschränken. Hunde sind an der Leine zu führen, um Wildtiere nicht unnötig zu beunruhigen.

Aufklärung statt Strafen – aber mit Konsequenzen

Forst- und Jagdbehörden werden in den kommenden Wochen verstärkt über die Bedeutung eines rücksichtsvollen Umgangs mit der Natur informieren. Ziel ist es, das Bewusstsein für den Schutz des Waldes zu schärfen. An erster Stelle steht die Sensibilisierung – doch bei wiederholten Verstössen drohen Bussen. Besonders in der Morgen- und Abenddämmerung, wenn Wildtiere am aktivsten sind, ist besondere Vorsicht geboten.

Der Wald ist ein wertvolles Gut – für Mensch und Tier. Wer sich an die Regeln hält und Rücksicht auf die Natur nimmt, trägt dazu bei, dass dieses einzigartige Ökosystem auch für zukünftige Generationen erhalten bleibt.

Der Waldgürtel zwischen Eggersriet und Rorschach ist ein geschätztes Naherholungsgebiet. Ob Spaziergänge, Joggingrunden oder Biketouren – die Natur bietet eine wertvolle Möglichkeit zur Entspannung und Gesundheitsförderung. Doch damit der Wald seine Funktion als Erholungsraum und Lebensraum gleichermassen erfüllen kann, braucht es klare Regeln und Rücksichtnahme.

Wildtiere brauchen Ruhe – besonders im Frühling

Immer wieder stellen Forstdienst und Jagdverantwortliche fest, dass Bikerinnen und Biker abseits der offiziellen Wege fahren oder sogar neue Trails anlegen. Dies ist nicht nur illegal, sondern auch ein ernsthaftes Problem für die Natur. Das kantonale Waldgesetz verbietet das Radfahren und Reiten ausserhalb der öffentlichen Wege – und das aus gutem Grund.

Der Wald ist nicht nur ein Ort der Erholung für Menschen, sondern vor allem ein sensibler Lebensraum für Wildtiere und Pflanzen. Besonders in der Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit im Frühling benötigen Tiere geschützte Rückzugsgebiete. Werden sie aufgeschreckt, kann dies kräftezehrende Fluchtreaktionen auslösen. Das führt zu einem erhöhten Energiebedarf, den die Tiere durch das Abfressen junger Bäume decken. Wird der Wildverbiss zu stark, kann die natürliche Waldverjüngung beeinträchtigt werden – mit langfristigen Folgen für den gesamten Wald.

Um die Wildbestände nachhaltig zu regulieren, ist eine gezielte Jagd notwendig. Doch diese wird erschwert, wenn Menschen abseits der Wege unterwegs sind und die Tiere immer wieder aufscheuchen. Deshalb gilt: Spaziergängerinnen, Jogger, Reiterinnen und Biker sollen sich auf die offiziellen Wege beschränken. Hunde sind an der Leine zu führen, um Wildtiere nicht unnötig zu beunruhigen.

Aufklärung statt Strafen – aber mit Konsequenzen

Forst- und Jagdbehörden werden in den kommenden Wochen verstärkt über die Bedeutung eines rücksichtsvollen Umgangs mit der Natur informieren. Ziel ist es, das Bewusstsein für den Schutz des Waldes zu schärfen. An erster Stelle steht die Sensibilisierung – doch bei wiederholten Verstössen drohen Bussen. Besonders in der Morgen- und Abenddämmerung, wenn Wildtiere am aktivsten sind, ist besondere Vorsicht geboten.

Der Wald ist ein wertvolles Gut – für Mensch und Tier. Wer sich an die Regeln hält und Rücksicht auf die Natur nimmt, trägt dazu bei, dass dieses einzigartige Ökosystem auch für zukünftige Generationen erhalten bleibt.

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