Ökologische Hafenmauer
Bild: Ein kleines Naturparadies, wo man es nicht vermutet: die Rorschacher Hafenmauer.
Die Rorschacher Hafenmauer ist nicht nur eine beliebte Sitzgelegenheit für flanierende Besuchende und Schutz vor drohendem Hochwasser, sondern auch ein ökologischer Hotspot für die Natur.
Vielfältige Moosarten
Moose überdecken mit ihrem satten Grün einen Grossteil der massiven Sandsteinquader und verwandeln das Grau der Steine in eine lebendige, fast schon paradiesisch anmutende Miniaturlandschaft.
Moose gehören zu den ältesten Landpflanzen und existieren seit etwa 400 Millionen Jahren. Sie waren die ersten, die den Schritt aus dem Wasser ans Land gewagt haben. Der Rorschacher Moosstandort steht also symbolisch für die Evolution der Pflanzen und ihren Übergang an Land.
Wasser und Nährstoffe nehmen die über 16’000 verschiedenen Moosarten über ihre gesamte Oberfläche auf. Sie können dabei bis zu 30-mal ihr Trockengewicht an Wasser speichern, in Dürreperioden jedoch auch vollständig austrocknen, um dann bei erneuter Befeuchtung wieder „aufzuleben“.
Flechten als Bioindikatoren
An der Hafenmauer finden sich auch diverse Flechtenarten. Sie sind keine eigenständigen Organismen, sondern bestehen aus einem Pilz und einem Partner, wie zum Beispiel Algen oder Cyanobakterien, der Fotosynthese betreiben kann. Diese Symbiose ermöglicht es ihnen, in extremen Umgebungen zu überleben. So können sie in der Arktis oder in den heissesten Wüsten vorkommen. Sie sind in der Lage, Temperaturen von -40°C bis +80°C zu ertragen.
Flechten gibt es in einer Vielzahl von Farben, von leuchtendem Gelb und Orange bis hin zu tiefem Rot und Schwarz. Diese Farben entstehen durch verschiedene Pigmente, die sie vor starker Sonneneinstrahlung schützen.
Da Flechten sehr empfindlich gegenüber Luftverschmutzung sind, können sie als Bioindikatoren dienen. Ihr Vorkommen oder Fehlen kann Hinweise auf die Luftbelastung in einer Region geben. Die Rorschacher Flechten und Moose zeigen keine Auffälligkeiten. Im Gegenteil, es scheint ihnen in unserer Hafenstadt sehr gut zu gefallen. Schön, ein solches Naturparadies vor der Haustüre zu haben.
Die Rorschacher Hafenmauer ist nicht nur eine beliebte Sitzgelegenheit für flanierende Besuchende und Schutz vor drohendem Hochwasser, sondern auch ein ökologischer Hotspot für die Natur.
Vielfältige Moosarten
Moose überdecken mit ihrem satten Grün einen Grossteil der massiven Sandsteinquader und verwandeln das Grau der Steine in eine lebendige, fast schon paradiesisch anmutende Miniaturlandschaft.
Moose gehören zu den ältesten Landpflanzen und existieren seit etwa 400 Millionen Jahren. Sie waren die ersten, die den Schritt aus dem Wasser ans Land gewagt haben. Der Rorschacher Moosstandort steht also symbolisch für die Evolution der Pflanzen und ihren Übergang an Land.
Wasser und Nährstoffe nehmen die über 16’000 verschiedenen Moosarten über ihre gesamte Oberfläche auf. Sie können dabei bis zu 30-mal ihr Trockengewicht an Wasser speichern, in Dürreperioden jedoch auch vollständig austrocknen, um dann bei erneuter Befeuchtung wieder „aufzuleben“.
Flechten als Bioindikatoren
An der Hafenmauer finden sich auch diverse Flechtenarten. Sie sind keine eigenständigen Organismen, sondern bestehen aus einem Pilz und einem Partner, wie zum Beispiel Algen oder Cyanobakterien, der Fotosynthese betreiben kann. Diese Symbiose ermöglicht es ihnen, in extremen Umgebungen zu überleben. So können sie in der Arktis oder in den heissesten Wüsten vorkommen. Sie sind in der Lage, Temperaturen von -40°C bis +80°C zu ertragen.
Flechten gibt es in einer Vielzahl von Farben, von leuchtendem Gelb und Orange bis hin zu tiefem Rot und Schwarz. Diese Farben entstehen durch verschiedene Pigmente, die sie vor starker Sonneneinstrahlung schützen.
Da Flechten sehr empfindlich gegenüber Luftverschmutzung sind, können sie als Bioindikatoren dienen. Ihr Vorkommen oder Fehlen kann Hinweise auf die Luftbelastung in einer Region geben. Die Rorschacher Flechten und Moose zeigen keine Auffälligkeiten. Im Gegenteil, es scheint ihnen in unserer Hafenstadt sehr gut zu gefallen. Schön, ein solches Naturparadies vor der Haustüre zu haben.
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Ein Kommentar
Eine wunderbare Beobachtung – und noch schöner, dass dieser ökologische Hotspot ungestört sich weiter entwickeln darf. Gratuliere!