Invasive Neophyten im Siedlungsraum

Bild: Sieht zwar schön aus, gehört aber nicht in unsere Gärten: das einjährige Berufkraut.
In Kürze
Invasive Neophyten bedrohen die Biodiversität, indem sie heimische Pflanzen und damit verbundene Tierarten verdrängen. In der Schweiz stammen rund 750 von 4’000 wildwachsenden Pflanzenarten aus anderen Regionen, etwa 10 % davon gelten als invasiv. Gründe für ihre starke Ausbreitung sind das Fehlen natürlicher Feinde und Krankheiten. Bekannte Beispiele sind der Japan-Knöterich oder der Sommerflieder. Solche Pflanzen sollen entfernt sowie fachgerecht entsorgt und nicht etwa mit Pestiziden bekämpft werden. Bei Fragen hilft die Stadtgärtnerei.
Autor: Michael Heggli
Lange unterschätzt, stellen invasive gebietsfremde Arten eine der grössten Bedrohungen für die Biodiversität dar. Sie können einheimische Arten verdrängen, zu Gesundheitsproblemen beim Menschen und zu ökonomischen Schäden führen.

Invasive gebietsfremde Pflanzen – darum sind sie heikel

Als Neophyten bezeichnet man jene Pflanzen, die Menschen ab dem 16. Jahrhundert gezielt oder zufällig in fremde Gebiete einführten. Denn nachdem 1492 die europäischen Seefahrer nach Amerika gelangten, begann eine Zeit, in der sich die Menschen immer häufiger von einem Kontinent zum anderen bewegten – und fremde Pflanzen in die Heimat brachten, die auf natürliche Art und Weise nicht zu uns gelangt wären.

Von den rund 4’000 wildwachsenden Pflanzenarten in der Schweiz sind gegen 750 gebietsfremd, sogenannte Neophyten. Von diesen verhalten sich gut 10 % «invasiv». Sie wachsen oft rasend schnell und verbreiten sich äusserst effizient.

Ihre rasche Verbreitung liegt unter anderem daran, dass diesen Arten bei uns natürliche Feinde oder Krankheiten fehlen. So verdrängen die Neophyten die heimische Pflanzenwelt. Dadurch geraten wiederum jene Tierarten in Bedrängnis, die auf einheimische Pflanzen angewiesen sind. Beispiele für invasive Neophyten sind der Japan-Knöterich, die kanadische Goldrute, der Sommerflieder oder der Kirschlorbeer.

Erkennen – Entfernen – Entsorgen: das Allerwichtigste in Kürze

  • Erkennen: Achtung, nur wenige Pflanzen sind invasive Neophyten. Arbeiten Sie mit der Praxishilfe, die ihnen die Stadt Rorschach auf ihrer Webseite zur Verfügung stellt. Rorschach – Stadtgärtnerei Rorschach
  • Entfernen: Bitte verzichten Sie gerade im privaten Bereich auf den Einsatz von Pestiziden zur Bekämpfung von Neophyten.
  • Entsorgen: Die meisten Neophyten dürfen Sie nicht in Ihrem eigenen Garten oder Kompost entsorgen. Die Stadtgärtnerei Rorschach bietet spezielle Kehrichtsäcke an, in denen Neophyten im Hausabfall entsorgt werden können.


Haben Sie Fragen?

Bei Fragen rund um Neophyten und deren Bekämpfung steht ihnen die Stadtgärtnerei gerne zur Verfügung.

Stadtgärtnerei Rorschach
071 844 21 77
oder stadtgaertnerei@rorschach.ch

Invasive gebietsfremde Pflanzen – darum sind sie heikel

Als Neophyten bezeichnet man jene Pflanzen, die Menschen ab dem 16. Jahrhundert gezielt oder zufällig in fremde Gebiete einführten. Denn nachdem 1492 die europäischen Seefahrer nach Amerika gelangten, begann eine Zeit, in der sich die Menschen immer häufiger von einem Kontinent zum anderen bewegten – und fremde Pflanzen in die Heimat brachten, die auf natürliche Art und Weise nicht zu uns gelangt wären.

Von den rund 4’000 wildwachsenden Pflanzenarten in der Schweiz sind gegen 750 gebietsfremd, sogenannte Neophyten. Von diesen verhalten sich gut 10 % «invasiv». Sie wachsen oft rasend schnell und verbreiten sich äusserst effizient.

Ihre rasche Verbreitung liegt unter anderem daran, dass diesen Arten bei uns natürliche Feinde oder Krankheiten fehlen. So verdrängen die Neophyten die heimische Pflanzenwelt. Dadurch geraten wiederum jene Tierarten in Bedrängnis, die auf einheimische Pflanzen angewiesen sind. Beispiele für invasive Neophyten sind der Japan-Knöterich, die kanadische Goldrute, der Sommerflieder oder der Kirschlorbeer.

Erkennen – Entfernen – Entsorgen: das Allerwichtigste in Kürze

  • Erkennen: Achtung, nur wenige Pflanzen sind invasive Neophyten. Arbeiten Sie mit der Praxishilfe, die ihnen die Stadt Rorschach auf ihrer Webseite zur Verfügung stellt. Rorschach – Stadtgärtnerei Rorschach
  • Entfernen: Bitte verzichten Sie gerade im privaten Bereich auf den Einsatz von Pestiziden zur Bekämpfung von Neophyten.
  • Entsorgen: Die meisten Neophyten dürfen Sie nicht in Ihrem eigenen Garten oder Kompost entsorgen. Die Stadtgärtnerei Rorschach bietet spezielle Kehrichtsäcke an, in denen Neophyten im Hausabfall entsorgt werden können.


Haben Sie Fragen?

Bei Fragen rund um Neophyten und deren Bekämpfung steht ihnen die Stadtgärtnerei gerne zur Verfügung.

Stadtgärtnerei Rorschach
071 844 21 77
oder stadtgaertnerei@rorschach.ch

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