Invasive Neophyten im Siedlungsraum
Bild: Sieht zwar schön aus, gehört aber nicht in unsere Gärten: das einjährige Berufkraut.
Invasive gebietsfremde Pflanzen – darum sind sie heikel
Als Neophyten bezeichnet man jene Pflanzen, die Menschen ab dem 16. Jahrhundert gezielt oder zufällig in fremde Gebiete einführten. Denn nachdem 1492 die europäischen Seefahrer nach Amerika gelangten, begann eine Zeit, in der sich die Menschen immer häufiger von einem Kontinent zum anderen bewegten – und fremde Pflanzen in die Heimat brachten, die auf natürliche Art und Weise nicht zu uns gelangt wären.
Von den rund 4’000 wildwachsenden Pflanzenarten in der Schweiz sind gegen 750 gebietsfremd, sogenannte Neophyten. Von diesen verhalten sich gut 10 % «invasiv». Sie wachsen oft rasend schnell und verbreiten sich äusserst effizient.
Ihre rasche Verbreitung liegt unter anderem daran, dass diesen Arten bei uns natürliche Feinde oder Krankheiten fehlen. So verdrängen die Neophyten die heimische Pflanzenwelt. Dadurch geraten wiederum jene Tierarten in Bedrängnis, die auf einheimische Pflanzen angewiesen sind. Beispiele für invasive Neophyten sind der Japan-Knöterich, die kanadische Goldrute, der Sommerflieder oder der Kirschlorbeer.
Erkennen – Entfernen – Entsorgen: das Allerwichtigste in Kürze
Haben Sie Fragen?
Bei Fragen rund um Neophyten und deren Bekämpfung steht ihnen die Stadtgärtnerei gerne zur Verfügung.
Stadtgärtnerei Rorschach
071 844 21 77
oder stadtgaertnerei@rorschach.ch
Invasive gebietsfremde Pflanzen – darum sind sie heikel
Als Neophyten bezeichnet man jene Pflanzen, die Menschen ab dem 16. Jahrhundert gezielt oder zufällig in fremde Gebiete einführten. Denn nachdem 1492 die europäischen Seefahrer nach Amerika gelangten, begann eine Zeit, in der sich die Menschen immer häufiger von einem Kontinent zum anderen bewegten – und fremde Pflanzen in die Heimat brachten, die auf natürliche Art und Weise nicht zu uns gelangt wären.
Von den rund 4’000 wildwachsenden Pflanzenarten in der Schweiz sind gegen 750 gebietsfremd, sogenannte Neophyten. Von diesen verhalten sich gut 10 % «invasiv». Sie wachsen oft rasend schnell und verbreiten sich äusserst effizient.
Ihre rasche Verbreitung liegt unter anderem daran, dass diesen Arten bei uns natürliche Feinde oder Krankheiten fehlen. So verdrängen die Neophyten die heimische Pflanzenwelt. Dadurch geraten wiederum jene Tierarten in Bedrängnis, die auf einheimische Pflanzen angewiesen sind. Beispiele für invasive Neophyten sind der Japan-Knöterich, die kanadische Goldrute, der Sommerflieder oder der Kirschlorbeer.
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Ein Kommentar
Das Einjährige Berufkraut ist nützlich für Insekten. Sollte möglichst stehen gelassen werden.