Fällung der Pappeln im Seepark

Bild: Die imposanten Pappeln im Seepark sind krank und müssen ersetzt werden.
In Kürze
Stockfäule im Stammfuss der Säulenpappeln im Seepark machen einen Ersatz nötig. Die Fällarbeiten sind für Dezember oder Januar geplant, je nach Wetter. Eine klassische Fällung ist wegen der Höhe der Bäume aber nicht möglich. Sie müssen in kleine Teile geschnitten und mit einem Kran stückweise abgetragen werden. An den bestehenden Standorten werden neue Säulenpappeln gepflanzt – in Fünfergruppen, angeordnet in einem Halbkreis.
Autor: Sabrina Obertüfer
Wie in der Stadtinfo Nr. 7 vom April diesen Jahres angekündigt müssen die Pappeln im Seepark gefällt werden. Sie leiden an Stockfäule im Stammfuss, weshalb sie zu einer Gefahr werden können. Die Fällarbeiten stehen demnächst an.

«Geplant sind die Arbeiten im Dezember oder Januar. Es ist jedoch nicht möglich, einen genauen Tag vorherzusagen», sagt Michael Heggli, Leiter der Stadtgärtnerei. «Das Wetter ist unberechenbar, deshalb müssen wir flexibel bleiben».

Mit einem Kran werden die Populus nigra ‘Italica’ – so der botanische Name – in kleinere Teile geschnitten. «Die Bäume sind teils bis 42 Meter hoch und können nicht in einem Stück gefällt werden», erklärt Michael Heggli. Wie gross die einzelnen Stücke sein werden, kann er indes noch nicht sagen. «Je nach Wassergehalt des Holzes variiert das Gewicht der Pappeln. Man muss deshalb die Hebelwirkung des Krans mitbeachten», führt er weiter aus. Auf Grund der mehrheitlich milden Temperaturen in diesem Jahr könne es sein, dass das Gehölz viel Wasser führt.

Aber nicht nur die Höhe der Bäume macht es unmöglich, eine klassische Fällung durchzuführen. Einige der Riesen sind im unteren Teil hohl. Das erschwert die Berechnung des Fallwinkels. «So oder so sperren wir das betroffene Areal des Seeparks während dieser Arbeiten», sagt Michael Heggli. Da Pappeln keinen hohen Brennwert besitzen, eignen sie sich nicht als Feuerholz und werden nach dem Abtransport geschreddert. Doch der Seepark soll keineswegs leer bleiben. Die heutigen Dreiergruppen werden durch je fünf neue Pappeln der gleichen Art ersetzt. Die Pflanzung erfolgt jeweils in einem Halbkreis. So wird die historische Anlage, die als Gartendenkmal von kantonaler Bedeutung einzustufen ist, wieder nach dem Architekturstil von 1916 hergestellt.

«Geplant sind die Arbeiten im Dezember oder Januar. Es ist jedoch nicht möglich, einen genauen Tag vorherzusagen», sagt Michael Heggli, Leiter der Stadtgärtnerei. «Das Wetter ist unberechenbar, deshalb müssen wir flexibel bleiben».

Mit einem Kran werden die Populus nigra ‘Italica’ – so der botanische Name – in kleinere Teile geschnitten. «Die Bäume sind teils bis 42 Meter hoch und können nicht in einem Stück gefällt werden», erklärt Michael Heggli. Wie gross die einzelnen Stücke sein werden, kann er indes noch nicht sagen. «Je nach Wassergehalt des Holzes variiert das Gewicht der Pappeln. Man muss deshalb die Hebelwirkung des Krans mitbeachten», führt er weiter aus. Auf Grund der mehrheitlich milden Temperaturen in diesem Jahr könne es sein, dass das Gehölz viel Wasser führt.

Aber nicht nur die Höhe der Bäume macht es unmöglich, eine klassische Fällung durchzuführen. Einige der Riesen sind im unteren Teil hohl. Das erschwert die Berechnung des Fallwinkels. «So oder so sperren wir das betroffene Areal des Seeparks während dieser Arbeiten», sagt Michael Heggli. Da Pappeln keinen hohen Brennwert besitzen, eignen sie sich nicht als Feuerholz und werden nach dem Abtransport geschreddert. Doch der Seepark soll keineswegs leer bleiben. Die heutigen Dreiergruppen werden durch je fünf neue Pappeln der gleichen Art ersetzt. Die Pflanzung erfolgt jeweils in einem Halbkreis. So wird die historische Anlage, die als Gartendenkmal von kantonaler Bedeutung einzustufen ist, wieder nach dem Architekturstil von 1916 hergestellt.

Die rot eingezeichneten Bäume müssen wegen Stockfäule im Stammfuss gefällt werden.
Beitrag teilen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert