Entsorgungsstationen für öffentliche Abfälle

Bild: Moderne Entsorgungsstationen vereinen verschiedene Funktionen: Abfalleinwurf, Aschenbecher und Hundekotbeutelspender
In Kürze
Die Stadt Rorschach hat ihr Netz an Entsorgungsstationen gezielt angepasst: Besonders an stark begangenen Orten wie der Seepromenade, bei Spielplätzen, Haltestellen und wichtigen Wegverbindungen sollen Abfälle einfach und sauber entsorgt werden können. Alte Robidog-Behälter und offene Kübel werden zunehmend durch moderne, kombinierte Stationen ersetzt, die Abfall, Aschenbecher und Hundekotbeutelspender vereinen. In Wohnquartieren verzichtet die Stadt bewusst auf zusätzliche Standorte, um Geruch, Fehlentsorgungen und Konflikte zu vermeiden. Damit das Konzept funktioniert, braucht es die Mithilfe aller, um Rorschach sauber zu halten.
Autor: Michael Heggli, Leiter Stadtgärtnerei
Die Stadt Rorschach hat in den vergangenen Jahren ihr Netz an Entsorgungsstationen für öffentliche Abfälle sowie Hundekotbeutel überarbeitet.

Menschen entsorgen Abfälle erfahrungsgemäss dann zuverlässig, wenn dies einfach, gut sichtbar und bedürfnisgerecht möglich ist. Entsprechend betreibt die Stadt das dichteste und leistungsfähigste Netz an Entsorgungsstationen entlang stark frequentierter Bewegungsrouten – etwa an der Seepromenade. Auch Aufenthaltsbereiche wie Spielplätze oder ÖV-Haltestellen sind möglichst umfassend erschlossen. Ergänzend bilden vielbegangene Kreuzungen, Bahnübergänge sowie Wegverzweigungen wichtige Knotenpunkte innerhalb der Standortlogik.

In den Wohnquartieren verzichtet die Stadt hingegen meist bewusst auf zusätzliche Standorte oder baut ungeeignete Anlagen gar zurück. Einerseits erschweren fehlende Grundstücksrechte oft eine sinnvolle Platzierung. Andererseits kann eine Entsorgungsstation für Anwohnende auch mit Nachteilen verbunden sein – vor allem durch mögliche Geruchsemissionen, insbesondere im Sommer. Schliesslich zeigt sich in Quartieren auch vermehrt, dass öffentliche Abfallbehälter für die illegale Entsorgung von Hauskehricht missbraucht werden.

Kombinierte Entsorgungsstationen

Die klassischen grünen Robidog-Behälter sowie offene Abfallkübel verschwinden zunehmend aus dem Stadtbild und weichen modernen, kombinierten Entsorgungsstationen. Diese integrieren mehrere Funktionen wie Aschenbecher, Hundekotbeutelspender und Abfalleinwurf in einem System.

Neben der geschlossenen Bauweise, die Schutz vor Windverwehungen und Tieren bietet, verfügen diese Anlagen über ein deutlich grösseres Fassungsvermögen – von rund 120 Litern bis hin zu Unterflurcontainern mit bis zu 2’000 Litern Volumen.

Der verbreitete Eindruck, dass Abfall und Hundekot getrennt zu entsorgen sind, ist im Übrigen nicht korrekt. Beide Abfallarten landen unabhängig vom Einwurfsystem in der regionalen Kehrichtverbrennungsanlage.

Rückmeldungen aus der Bevölkerung

Die Umstellungen führen regelmässig zu Rückmeldungen aus der Bevölkerung, insbesondere nach der Aufhebung von bisherigen Robidog-Standorten. In diesen Fällen bringen einzelne Hundehaltende ihren Unmut dadurch zum Ausdruck, dass sie Hundekotbeutel teilweise über längere Zeit weiterhin am ehemaligen Standort deponieren.

Mit den laufenden Optimierungen verfolgt die Stadt Rorschach das Ziel, möglichst vielen unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden. Dies erfordert jedoch auch Kompromisse sowie ein gegenseitiges Verständnis für verschiedene Interessenlagen. Insgesamt ist die Stadt überzeugt, ein ausgewogenes Konzept zu verfolgen, das sowohl die Bedürfnisse der Bevölkerung berücksichtigt als auch wirtschaftlich vertretbar ist.

Doch selbst das beste Entsorgungskonzept funktioniert nur dann, wenn es korrekt genutzt wird. Gefordert ist die gesamte Bevölkerung. Der Dank geht deshalb an alle, die mithelfen, unsere Hafenstadt sauber zu halten.

Menschen entsorgen Abfälle erfahrungsgemäss dann zuverlässig, wenn dies einfach, gut sichtbar und bedürfnisgerecht möglich ist. Entsprechend betreibt die Stadt das dichteste und leistungsfähigste Netz an Entsorgungsstationen entlang stark frequentierter Bewegungsrouten – etwa an der Seepromenade. Auch Aufenthaltsbereiche wie Spielplätze oder ÖV-Haltestellen sind möglichst umfassend erschlossen. Ergänzend bilden vielbegangene Kreuzungen, Bahnübergänge sowie Wegverzweigungen wichtige Knotenpunkte innerhalb der Standortlogik.

In den Wohnquartieren verzichtet die Stadt hingegen meist bewusst auf zusätzliche Standorte oder baut ungeeignete Anlagen gar zurück. Einerseits erschweren fehlende Grundstücksrechte oft eine sinnvolle Platzierung. Andererseits kann eine Entsorgungsstation für Anwohnende auch mit Nachteilen verbunden sein – vor allem durch mögliche Geruchsemissionen, insbesondere im Sommer. Schliesslich zeigt sich in Quartieren auch vermehrt, dass öffentliche Abfallbehälter für die illegale Entsorgung von Hauskehricht missbraucht werden.

Kombinierte Entsorgungsstationen

Die klassischen grünen Robidog-Behälter sowie offene Abfallkübel verschwinden zunehmend aus dem Stadtbild und weichen modernen, kombinierten Entsorgungsstationen. Diese integrieren mehrere Funktionen wie Aschenbecher, Hundekotbeutelspender und Abfalleinwurf in einem System.

Neben der geschlossenen Bauweise, die Schutz vor Windverwehungen und Tieren bietet, verfügen diese Anlagen über ein deutlich grösseres Fassungsvermögen – von rund 120 Litern bis hin zu Unterflurcontainern mit bis zu 2’000 Litern Volumen.

Der verbreitete Eindruck, dass Abfall und Hundekot getrennt zu entsorgen sind, ist im Übrigen nicht korrekt. Beide Abfallarten landen unabhängig vom Einwurfsystem in der regionalen Kehrichtverbrennungsanlage.

Rückmeldungen aus der Bevölkerung

Die Umstellungen führen regelmässig zu Rückmeldungen aus der Bevölkerung, insbesondere nach der Aufhebung von bisherigen Robidog-Standorten. In diesen Fällen bringen einzelne Hundehaltende ihren Unmut dadurch zum Ausdruck, dass sie Hundekotbeutel teilweise über längere Zeit weiterhin am ehemaligen Standort deponieren.

Mit den laufenden Optimierungen verfolgt die Stadt Rorschach das Ziel, möglichst vielen unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden. Dies erfordert jedoch auch Kompromisse sowie ein gegenseitiges Verständnis für verschiedene Interessenlagen. Insgesamt ist die Stadt überzeugt, ein ausgewogenes Konzept zu verfolgen, das sowohl die Bedürfnisse der Bevölkerung berücksichtigt als auch wirtschaftlich vertretbar ist.

Doch selbst das beste Entsorgungskonzept funktioniert nur dann, wenn es korrekt genutzt wird. Gefordert ist die gesamte Bevölkerung. Der Dank geht deshalb an alle, die mithelfen, unsere Hafenstadt sauber zu halten.

Zeichen eines stillen Protests: Hundekot-Säcke an einem aufgehobenen Robidog-Standort
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