Elektromobilität fördern

Bild: Bis Ende 2024 werden auf dem Stadtgebiet von Rorschach 23 öffentliche E-Ladestationen in Betrieb sein.
In Kürze
Die Stadt Rorschach leistet ihren Anteil zur Umstellung auf Elektromobilität. Sie hat nicht nur selbst acht Elektrofahrzeuge in Betrieb, sie erstellt auch laufend neue öffentliche Ladestationen. Bis Ende 2024 sollen 23 in Betrieb sein. Wer sich einen Überblick über den Stand der Technologie verschaffen will, hat am 29. Juni 2024 am Energietag in Horn die Möglichkeit dazu.

Energietag Horn

Am Energietag Horn kann sich die Bevölkerung über den aktuellen Stand der Technologie informieren. Eine grosse Auswahl an E-Autos, E-Nutzfahrzeugen und E-Zweirädern steht für unverbindlich Probefahrten und – eine seltene Gelegenheit – für Direktvergleiche zur Verfügung. Solarfirmen und Anbieter von Ladestationen sowie unabhängige Fachleute informieren über Möglichkeiten zur Steigerung des Eigenverbrauchs von selber produziertem Solarstrom, über Lastmanagement in Tiefgaragen, über die Integration von Elektrofahrzeugen in Gesamt-Energiesysteme usw.

Für Probefahrten und Beratungsgespräche können im Voraus Zeitfenster gebucht werden.

Über Mittag sind alle Interessierten zu einem Energie-Lunch eingeladen. Marcel Gauch, Nachhaltigkeitsforscher an der Empa, wird über die neusten Entwicklungen in den Stromspeichertechnologien (nicht nur für Fahrzeuge) referieren. Zudem stellen einige Aussteller ihre Innovationen vor. Zum Abschluss tauschen die Teilnehmenden bei einem Imbiss ihre Erfahrungen aus.

Aus organisatorischen Gründen ist zum Energie-Lunch eine Anmeldung bis 20. Juni 2024 erbeten. Die Teilnahme ist kostenlos.

Energietag Horn

Samstag, 29. Juni 2024, 9.00 – 15.00 Uhr
11.30 – 13.00 Uhr: Energie-Lunch
WELSER AG, Tübacherstrasse 18, 9326 Horn

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Autor: Stadtrat
Die Elektromobilität ist auf dem Vormarsch. Auch die Stadt Rorschach bereitet sich darauf vor.

2023 hatten bereits drei von zehn Neuwagen in der Schweiz einen Stecker. Wenn es nach den wichtigsten Marktakteuren, die sich zur «Roadmap Elektromobilität» zusammengeschlossen haben, geht, sollen es bereits 2025 fünf von zehn sein. In der EU dürfen ab 2035 sogar nur noch neue Autos und leichte Nutzfahrzeuge verkauft werden, die keine Treibhausgase ausstossen. Zudem hat die EU mit Vorgaben für das Recycling von Batterien sichergestellt, dass die darin verwendeten Rohstoffe zu grossen Teilen wiederverwendet werden.

Diese Entwicklung stellt grosse Herausforderungen nicht nur an die Fahrzeugentwicklung, sondern auch an die (Lade-)Infrastruktur und natürlich an die Produktion von sauberem Strom. Doch der Aufwand lohnt sich und ist sogar notwendig, um die dringend notwendige Energiewende zu schaffen und die schädlichen fossilen Treibstoffe zu ersetzen.

Ladeinfrastruktur laufend ausbauen

Die Stadt Rorschach will diese Entwicklung unterstützen und hat schon diverse Massnahmen ergriffen, beispielsweise beim eigenen Fuhrpark: Es sind bereits acht Fahrzeuge mit reinem Elektroantrieb im Einsatz, vier Personenwagen und vier Nutzfahrzeuge. Gerade bei letzteren scheitert der Umstieg auf einen elektrischen Antrieb aber oftmals noch am Anforderungskatalog oder aber an den Kosten.

Auch die öffentliche Ladeinfrastruktur ist schon weit fortgeschritten. 15 Stationen sind in Betrieb. Acht weitere werden im Jahr 2024 folgen. Sie sind wie folgt über das Stadtgebiet verteilt:

Strandbad:4 Ladestationen 22 kW, geplant im Jahr 2024 (ausbaufähig auf zehn Stationen)
Kurplatz:4 Ladestationen 22 kW, in Betrieb (ausbaufähig auf zehn Stationen)
Parkhaus Hafen:4 Ladestationen 22 kW, in Betrieb
Parkgarage Stadthof:3 Ladestationen 22 kW, in Betrieb
Parkgarage City:2 Ladestationen 50 kW, in Betrieb
2 Ladestationen 22 kW, in Betrieb
Parkgarage Beda:2 Ladestationen 50 kW, geplant im Jahr 2024
2 Ladestationen 22 kW, geplant im Jahr 2024

Wünschbar wären mehr Schnellladestationen. Die Leistungsfähigkeit der bestehenden Anschlüsse verhindern die Umsetzung aber oft. Die Sadt prüft im Übrigen bei allen Tiefbauvorhaben die Möglichkeit, Ladestationen zu installieren.

Eine grosse Herausforderung stellen die Tiefgaragen in bestehenden Mehrfamilienhäusern dar. Bevor Autobesitzer ihre Ladestation anschliessen können, müssen Leitungen vom Hausanschlusskasten bis zu den Abstellplätzen und ein Lastmanagement für die gleichmässige Verteilung der verfügbaren Leistung erstellt werden. Dazu hat der Kanton ein Förderprogramm erstellt, mit dem er ca. die Hälfte der Kosten (500 – 1’000 Franken pro Pakrplatz) übernimmt.

Neue PV-Anlagen und ein Leuchtturmprojekt

Auch bei der Produktion von erneuerbarer Energie ist die Stadt aktiv. Umgesetzt sind zwar erst zwei kleinere Anlagen auf den Dächern der Kinderarztpraxis beim Sportplatz Pestalozzi und des Schulhauses Schönbrunn. Es sind aber grössere Anlagen im Planung. So auf dem Dach der Strandbadgebäude, auf dem Betriebsgebäude der TBR sowie auf der geplanten Doppelturnhalle Pestalozzi. Das Leuchtturmprojekt mit der grössten Ausstrahlung ist im Bereich der eneuerbaren Energie aber zweifellos der Seewasser-Wärmeverbund. Dieser prodziert zwar keinen Strom, soll dereinst aber grosse Teile der Innenstadt mit sauberer Wärme versorgen. Zur Unterstützung der laufenden Entwicklung gehört aber auch die Information der Bevölkerung, um Vertrauen in die neuen Technologien zu schaffen. In diesem Zusammenhang verweist die Stadt auf den Energietag Horn vom 29. Juni 2024, den der Verband Electrosuisse (unter der Projektleitung des Rorschachers Urs Schwegler) bereits zum vierten Mal organisiert.

2023 hatten bereits drei von zehn Neuwagen in der Schweiz einen Stecker. Wenn es nach den wichtigsten Marktakteuren, die sich zur «Roadmap Elektromobilität» zusammengeschlossen haben, geht, sollen es bereits 2025 fünf von zehn sein. In der EU dürfen ab 2035 sogar nur noch neue Autos und leichte Nutzfahrzeuge verkauft werden, die keine Treibhausgase ausstossen. Zudem hat die EU mit Vorgaben für das Recycling von Batterien sichergestellt, dass die darin verwendeten Rohstoffe zu grossen Teilen wiederverwendet werden.

Diese Entwicklung stellt grosse Herausforderungen nicht nur an die Fahrzeugentwicklung, sondern auch an die (Lade-)Infrastruktur und natürlich an die Produktion von sauberem Strom. Doch der Aufwand lohnt sich und ist sogar notwendig, um die dringend notwendige Energiewende zu schaffen und die schädlichen fossilen Treibstoffe zu ersetzen.

Ladeinfrastruktur laufend ausbauen

Die Stadt Rorschach will diese Entwicklung unterstützen und hat schon diverse Massnahmen ergriffen, beispielsweise beim eigenen Fuhrpark: Es sind bereits acht Fahrzeuge mit reinem Elektroantrieb im Einsatz, vier Personenwagen und vier Nutzfahrzeuge. Gerade bei letzteren scheitert der Umstieg auf einen elektrischen Antrieb aber oftmals noch am Anforderungskatalog oder aber an den Kosten.

Auch die öffentliche Ladeinfrastruktur ist schon weit fortgeschritten. 15 Stationen sind in Betrieb. Acht weitere werden im Jahr 2024 folgen. Sie sind wie folgt über das Stadtgebiet verteilt:

Strandbad:4 Ladestationen 22 kW, geplant im Jahr 2024 (ausbaufähig auf zehn Stationen)
Kurplatz:4 Ladestationen 22 kW, in Betrieb (ausbaufähig auf zehn Stationen)
Parkhaus Hafen:4 Ladestationen 22 kW, in Betrieb
Parkgarage Stadthof:3 Ladestationen 22 kW, in Betrieb
Parkgarage City:2 Ladestationen 50 kW, in Betrieb
2 Ladestationen 22 kW, in Betrieb
Parkgarage Beda:2 Ladestationen 50 kW, geplant im Jahr 2024
2 Ladestationen 22 kW, geplant im Jahr 2024

Wünschbar wären mehr Schnellladestationen. Die Leistungsfähigkeit der bestehenden Anschlüsse verhindern die Umsetzung aber oft. Die Sadt prüft im Übrigen bei allen Tiefbauvorhaben die Möglichkeit, Ladestationen zu installieren.

Eine grosse Herausforderung stellen die Tiefgaragen in bestehenden Mehrfamilienhäusern dar. Bevor Autobesitzer ihre Ladestation anschliessen können, müssen Leitungen vom Hausanschlusskasten bis zu den Abstellplätzen und ein Lastmanagement für die gleichmässige Verteilung der verfügbaren Leistung erstellt werden. Dazu hat der Kanton ein Förderprogramm erstellt, mit dem er ca. die Hälfte der Kosten (500 – 1’000 Franken pro Pakrplatz) übernimmt.

Neue PV-Anlagen und ein Leuchtturmprojekt

Auch bei der Produktion von erneuerbarer Energie ist die Stadt aktiv. Umgesetzt sind zwar erst zwei kleinere Anlagen auf den Dächern der Kinderarztpraxis beim Sportplatz Pestalozzi und des Schulhauses Schönbrunn. Es sind aber grössere Anlagen im Planung. So auf dem Dach der Strandbadgebäude, auf dem Betriebsgebäude der TBR sowie auf der geplanten Doppelturnhalle Pestalozzi. Das Leuchtturmprojekt mit der grössten Ausstrahlung ist im Bereich der eneuerbaren Energie aber zweifellos der Seewasser-Wärmeverbund. Dieser prodziert zwar keinen Strom, soll dereinst aber grosse Teile der Innenstadt mit sauberer Wärme versorgen. Zur Unterstützung der laufenden Entwicklung gehört aber auch die Information der Bevölkerung, um Vertrauen in die neuen Technologien zu schaffen. In diesem Zusammenhang verweist die Stadt auf den Energietag Horn vom 29. Juni 2024, den der Verband Electrosuisse (unter der Projektleitung des Rorschachers Urs Schwegler) bereits zum vierten Mal organisiert.

Energietag Horn

Am Energietag Horn kann sich die Bevölkerung über den aktuellen Stand der Technologie informieren. Eine grosse Auswahl an E-Autos, E-Nutzfahrzeugen und E-Zweirädern steht für unverbindlich Probefahrten und – eine seltene Gelegenheit – für Direktvergleiche zur Verfügung. Solarfirmen und Anbieter von Ladestationen sowie unabhängige Fachleute informieren über Möglichkeiten zur Steigerung des Eigenverbrauchs von selber produziertem Solarstrom, über Lastmanagement in Tiefgaragen, über die Integration von Elektrofahrzeugen in Gesamt-Energiesysteme usw.

Für Probefahrten und Beratungsgespräche können im Voraus Zeitfenster gebucht werden.

Über Mittag sind alle Interessierten zu einem Energie-Lunch eingeladen. Marcel Gauch, Nachhaltigkeitsforscher an der Empa, wird über die neusten Entwicklungen in den Stromspeichertechnologien (nicht nur für Fahrzeuge) referieren. Zudem stellen einige Aussteller ihre Innovationen vor. Zum Abschluss tauschen die Teilnehmenden bei einem Imbiss ihre Erfahrungen aus.

Aus organisatorischen Gründen ist zum Energie-Lunch eine Anmeldung bis 20. Juni 2024 erbeten. Die Teilnahme ist kostenlos.

Energietag Horn

Samstag, 29. Juni 2024, 9.00 – 15.00 Uhr
11.30 – 13.00 Uhr: Energie-Lunch
WELSER AG, Tübacherstrasse 18, 9326 Horn

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