Das grösste Lebewesen der Welt in Rorschach!

Autor: Michael Heggli
Am Haldenweg in Rorschach ist zurzeit das grösste Lebewesen der Welt zu bestaunen – oder genauer gesagt ein Verwandter davon. Das Lebewesen ragt ca. 10 cm in die Höhe, was zugegeben nicht wirklich imposant scheint. Die wahre Grösse liegt jedoch – wie meist – im Verborgenen und besteht in diesem Fall aus einem dichten Myzelgeflecht.

Als Myzel bezeichnet man die fadenförmigen Zellen eines Pilzes. Diese können mikroskopisch klein oder auch von blossem Auge sichtbar sein. Pilze werden in Saprophyten, die totes organisches Material zersetzen und mit Pflanzen zum Teil Symbiosen eingehen, und Parasiten, die lebende Organismen befallen, eingeteilt.

In unserem Fall deutet der oberirdisch sichtbare Fruchtkörper, der vergleichbar ist mit einem Apfel an einem Baum und entsprechend nur ein Fortpflanzungsorgan des Organismus darstellt, auf einen parasitären Hallimasch Pilz hin.

Dies ist zum einen faszinierend, da dieses Lebewesen in Oregon USA mit einer Grösse von 1200 Fussballfeldern, einem Gewicht von 400 Tonnen und einem Alter von 8500 Jahren, das wohl imposanteste und älteste lebende Gebilde der Welt darstellt, zum anderen jedoch auch besorgniserregend, da es sehr schwer zu bekämpfen ist und die Bäume zum Absterben bringt.

In Rorschach sind zwei Bäume am Haldenweg betroffen. Der Pilz befällt grundsätzlich nur geschwächte Pflanzen. Ein gesunder Baum kann sich gegen ihn behaupten. Da die heissen Sommer die Bäume jedoch zusehends schwächen, sind Pilzbefälle immer häufiger. Die befallene Birke und der Ahorn werden von der Stadtgärtnerei in diesem Winter gefällt und durch, kräftige, gesunde Jungbäume ersetzt. Eine Bodenimpfung mit Mykorrhizapilzen hilft den Bäumen zusätzlich, sich gut zu entwickeln.

Als Myzel bezeichnet man die fadenförmigen Zellen eines Pilzes. Diese können mikroskopisch klein oder auch von blossem Auge sichtbar sein. Pilze werden in Saprophyten, die totes organisches Material zersetzen und mit Pflanzen zum Teil Symbiosen eingehen, und Parasiten, die lebende Organismen befallen, eingeteilt.

In unserem Fall deutet der oberirdisch sichtbare Fruchtkörper, der vergleichbar ist mit einem Apfel an einem Baum und entsprechend nur ein Fortpflanzungsorgan des Organismus darstellt, auf einen parasitären Hallimasch Pilz hin.

Dies ist zum einen faszinierend, da dieses Lebewesen in Oregon USA mit einer Grösse von 1200 Fussballfeldern, einem Gewicht von 400 Tonnen und einem Alter von 8500 Jahren, das wohl imposanteste und älteste lebende Gebilde der Welt darstellt, zum anderen jedoch auch besorgniserregend, da es sehr schwer zu bekämpfen ist und die Bäume zum Absterben bringt.

In Rorschach sind zwei Bäume am Haldenweg betroffen. Der Pilz befällt grundsätzlich nur geschwächte Pflanzen. Ein gesunder Baum kann sich gegen ihn behaupten. Da die heissen Sommer die Bäume jedoch zusehends schwächen, sind Pilzbefälle immer häufiger. Die befallene Birke und der Ahorn werden von der Stadtgärtnerei in diesem Winter gefällt und durch, kräftige, gesunde Jungbäume ersetzt. Eine Bodenimpfung mit Mykorrhizapilzen hilft den Bäumen zusätzlich, sich gut zu entwickeln.

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