Liebe Rorschacherinnen und Rorschacher
Als Stadtpräsident will ich für Sie und unsere Stadt immer das Beste erreichen. Ich will, dass Rorschach sich gut entwickelt, die Menschen gerne hier leben und Probleme angepackt werden. Doch zwischen dem, was man will, und dem, was man tun kann und darf, liegt oft ein grosser Spagat.
Nicht jede Entscheidung liegt in den Händen der Stadt. Rechtliche Vorgaben sowie kommunale, kantonale und nationale Sachzwänge setzen Grenzen. Vieles lässt sich nicht direkt steuern, auch wenn es den Alltag und das Zusammenleben prägt.
Ein respektvolles Miteinander lässt sich nicht verordnen. Regeln, Höflichkeit und Rücksichtnahme funktionieren nur, wenn Menschen sie leben. Uneinsichtige Grundeigentümer oder Bauherren können Lösungen erschweren. Respektlose Äusserungen in den sozialen Medien vergiften die Debatte. Littering und Abfall sorgen für Ärger. Kriminelles Verhalten verunsichert die Bevölkerung, bindet Kräfte und belastet auch die Polizei.
Bei unangenehmen Vorfällen spricht man oftmals von Einzelfällen oder einer Minderheit. Das darf nicht dazu führen, dass wir wegsehen. Auch verstörende Einzelfälle beschäftigen uns – und mich als Stadtpräsidenten. Es ist schwierig, der Ohnmacht ausgesetzt zu sein, nicht viel tun zu können.
Sie sehen: Bei allem Wollen bleiben das Können und das Dürfen manchmal auf der Strecke. Wer Verantwortung trägt, möchte handeln, wenn Handeln nötig ist. Umso ernüchternder ist es, wenn rechtliche Grenzen, fehlende Zuständigkeiten oder das Verhalten einzelner Menschen dies verhindern.
Was hilft gegen diese Ohnmacht? Die Dinge beim Namen nennen und nicht wegschauen. Einander mit Verständnis begegnen und Zivilcourage zeigen, wenn etwas aus dem Ruder läuft. Nicht jede und jeder kann alles lösen. Aber jede und jeder kann etwas beitragen.
Letztlich geht es um Respekt, Anstand, Rücksicht und die Bereitschaft, selbst Verantwortung zu übernehmen. Als Stadtpräsident werde ich dort handeln, wo die Stadt handeln kann und darf – und offen benennen, wo ihre Möglichkeiten begrenzt sind. Zwischen Wunsch und Wirklichkeit liegt kein Grund, den Kopf zu senken, sondern ein guter Grund, genauer hinzuschauen und dort anzupacken, wo es möglich ist.
Liebe Rorschacherinnen und Rorschacher
Als Stadtpräsident will ich für Sie und unsere Stadt immer das Beste erreichen. Ich will, dass Rorschach sich gut entwickelt, die Menschen gerne hier leben und Probleme angepackt werden. Doch zwischen dem, was man will, und dem, was man tun kann und darf, liegt oft ein grosser Spagat.
Nicht jede Entscheidung liegt in den Händen der Stadt. Rechtliche Vorgaben sowie kommunale, kantonale und nationale Sachzwänge setzen Grenzen. Vieles lässt sich nicht direkt steuern, auch wenn es den Alltag und das Zusammenleben prägt.
Ein respektvolles Miteinander lässt sich nicht verordnen. Regeln, Höflichkeit und Rücksichtnahme funktionieren nur, wenn Menschen sie leben. Uneinsichtige Grundeigentümer oder Bauherren können Lösungen erschweren. Respektlose Äusserungen in den sozialen Medien vergiften die Debatte. Littering und Abfall sorgen für Ärger. Kriminelles Verhalten verunsichert die Bevölkerung, bindet Kräfte und belastet auch die Polizei.
Bei unangenehmen Vorfällen spricht man oftmals von Einzelfällen oder einer Minderheit. Das darf nicht dazu führen, dass wir wegsehen. Auch verstörende Einzelfälle beschäftigen uns – und mich als Stadtpräsidenten. Es ist schwierig, der Ohnmacht ausgesetzt zu sein, nicht viel tun zu können.
Sie sehen: Bei allem Wollen bleiben das Können und das Dürfen manchmal auf der Strecke. Wer Verantwortung trägt, möchte handeln, wenn Handeln nötig ist. Umso ernüchternder ist es, wenn rechtliche Grenzen, fehlende Zuständigkeiten oder das Verhalten einzelner Menschen dies verhindern.
Was hilft gegen diese Ohnmacht? Die Dinge beim Namen nennen und nicht wegschauen. Einander mit Verständnis begegnen und Zivilcourage zeigen, wenn etwas aus dem Ruder läuft. Nicht jede und jeder kann alles lösen. Aber jede und jeder kann etwas beitragen.
Letztlich geht es um Respekt, Anstand, Rücksicht und die Bereitschaft, selbst Verantwortung zu übernehmen. Als Stadtpräsident werde ich dort handeln, wo die Stadt handeln kann und darf – und offen benennen, wo ihre Möglichkeiten begrenzt sind. Zwischen Wunsch und Wirklichkeit liegt kein Grund, den Kopf zu senken, sondern ein guter Grund, genauer hinzuschauen und dort anzupacken, wo es möglich ist.
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