Ukraine-Krise: Rorschach spannt zusammen mit Rorschacherberg, Goldach, Thal und Rheineck

Bild: Die Schulpräsidentinnen und -präsidenten von Goldach, Rheineck, Thal, Rorschach und Rorschacherberg (v.l.n.r.) haben die neue Vereinbarung zur Beschulung ukrainischer Kinder erarbeitet.
In Kürze
Die Schulen Goldach, Rorschach, Rorschacherberg, Thal und Rheineck führen gemeinsam Integrationsklassen für schulpflichtige ukrainische Schutzsuchende. Sie haben dafür eine Vereinbarung abgeschlossen, welche insbesondere auch die gemeinsame Kostentragung regelt.
Autor: Guido Etterlin, Schulratspräsident
Die Kriegswirren in der Ukraine ziehen sich in die Länge. Die Volksschulen sind seit Kriegsbeginn im Februar 2022 stark gefordert.

Ursprünglich ging man davon aus, dass die Schweiz bis Ende Jahr bis zu 200 000 Flüchtende aus der Ukraine aufnehmen wird. In Anbetracht der Ausreisesperre für Männer war klar, dass hauptsächlich Alte und Mütter mit Kindern in die Schweiz gelangen könnten. Die Schule Rorschach führt seit vielen Jahren eine Integrationsklasse für Kinder, die zuziehen und kein Deutsch sprechen. Da war es naheliegend, im April eine zweite Klasse zu eröffnen. Gleichzeitig setzten sich die Schulpräsidien der Gemeinden Goldach, Rorschacherberg, Thal, Rheineck und Rorschach an einen Tisch und waren sich schnell einig, dass sie die Herausforderung, die sich mit der Beschulung von vielen ukrainischen Kindern und Jugendlichen stellt, nur gemeinsam sinnvoll organisieren können.

Daraus ist eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit entstanden für die gemeinsame Führung von Integrationsklassen für schulpflichtige ukrainische Schutzsuchende. Aktuell führen die fünf Gemeinden fünf Integrationsklassen (zwei in Rorschach, zwei in Thal und eine in Rorschacherberg). Die Vereinbarung ist darauf ausgerichtet, dass im Bedarfsfall insgesamt neun solcher Klassen – verteilt über die ganze Region – geführt werden. Ebenfalls geklärt ist die Kostenaufteilung. Die Schulvertreterinnen und -vertreter freuen sich über diese gelungene Form von regionaler Zusammenarbeit.

Ursprünglich ging man davon aus, dass die Schweiz bis Ende Jahr bis zu 200 000 Flüchtende aus der Ukraine aufnehmen wird. In Anbetracht der Ausreisesperre für Männer war klar, dass hauptsächlich Alte und Mütter mit Kindern in die Schweiz gelangen könnten. Die Schule Rorschach führt seit vielen Jahren eine Integrationsklasse für Kinder, die zuziehen und kein Deutsch sprechen. Da war es naheliegend, im April eine zweite Klasse zu eröffnen. Gleichzeitig setzten sich die Schulpräsidien der Gemeinden Goldach, Rorschacherberg, Thal, Rheineck und Rorschach an einen Tisch und waren sich schnell einig, dass sie die Herausforderung, die sich mit der Beschulung von vielen ukrainischen Kindern und Jugendlichen stellt, nur gemeinsam sinnvoll organisieren können.

Daraus ist eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit entstanden für die gemeinsame Führung von Integrationsklassen für schulpflichtige ukrainische Schutzsuchende. Aktuell führen die fünf Gemeinden fünf Integrationsklassen (zwei in Rorschach, zwei in Thal und eine in Rorschacherberg). Die Vereinbarung ist darauf ausgerichtet, dass im Bedarfsfall insgesamt neun solcher Klassen – verteilt über die ganze Region – geführt werden. Ebenfalls geklärt ist die Kostenaufteilung. Die Schulvertreterinnen und -vertreter freuen sich über diese gelungene Form von regionaler Zusammenarbeit.

Beitrag teilen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert