Mehr als ein Spielplatz: ein neuer Bewegungs- und Lernraum im Mariaberg
Bild: Ein Ort für Bewegung, Begegnung, Rückzug und Lernen: der neue Spielplatz beim Schulhaus Mariaberg.
Für die Schule war von Anfang an klar: Der neue Spielplatz soll mehr sein als eine Ansammlung von Spielgeräten. Gewünscht war ein vielseitiger Bewegungs- und Lernraum mit psychomotorischen Elementen, der Bewegung, Gleichgewicht und Geschicklichkeit ebenso fördert wie gemeinsames Spielen und soziales Lernen. Gleichzeitig sollten auch Orte entstehen, an denen Kinder zur Ruhe kommen und sich zurückziehen können.
Gemeinsam mit der Stadtgärtnerei und der Rudolf Spielplatz AG wurden verschiedene Möglichkeiten entwickelt und geprüft. Dabei galt es, die vorhandenen Platzverhältnisse, das Gelände und natürlich auch den finanziellen Rahmen zu berücksichtigen.
Kinder und Eltern gestalten mit
Als erste konkrete Vorschläge vorlagen, waren die Kinder gefragt. Im Rahmen eines Soundingboards konnten Schülerinnen und Schüler des Schulkreises verschiedene Gestaltungsideen beurteilen und ihre Wünsche einbringen. Auch die Eltern wurden im Rahmen eines Elterncafés nach ihren Einschätzungen gefragt.
Besonders spannend war, wie ähnlich die Rückmeldungen ausfielen: Sowohl bei den Kindern als auch bei den Eltern stiess insbesondere die Idee eines Pflanzenlabyrinths auf grosse Begeisterung. Auch weitere Wünsche aus der Beteiligung von Kindern und Eltern flossen in die Planung ein.
Im Frühling und Sommer wurde aus den Plänen schliesslich Realität. Entstanden ist ein abwechslungsreicher Spielplatz mit unterschiedlichen Herausforderungen für jüngere und ältere Kinder. Bewegung, Balance, Kraft und Geschicklichkeit können auf vielfältige Weise erprobt und trainiert werden.
Bewusst wurde aber auch an das Gegenstück zur Bewegung gedacht: an Ruhe und Rückzug. Die erhöhten «Adlerhorste» und weitere Versteckmöglichkeiten bieten den Kindern Orte, an denen sie sich zurückziehen, beobachten oder für einen Moment zur Ruhe kommen können. So schafft der neue Platz Raum für ganz unterschiedliche Bedürfnisse – für Aktivität und Herausforderung ebenso wie für Begegnung, Ruhe und Rückzug.
Die neue Arena wiederum lädt zum Sitzen, Begegnen und Austauschen ein und eröffnet gleichzeitig weitere Möglichkeiten, das Lernen nach draussen zu verlagern. Denn für uns ist der neue Spielplatz auch ein Aussenschulzimmer. Bewegung gehört zu unserem Verständnis von Lernen und hat im Schulalltag einen wichtigen Platz. Kinder lernen nicht nur am Tisch. Sie lernen in Bewegung, miteinander, beim eigenen Ausprobieren und Entdecken – und manchmal auch, indem sie beobachten oder sich für einen Moment zurückziehen.
Noch wächst der Spielplatz weiter
Ganz fertig ist die Anlage allerdings noch nicht. Die Bepflanzung ist für den Herbst vorgesehen. Die sommerliche Hitze bietet keine guten Voraussetzungen, damit neue Pflanzen anwachsen können. Wir freuen uns deshalb bereits darauf, wenn das Pflanzenlabyrinth und die weiteren Grünflächen nach und nach wachsen und dem neuen Spielplatz ein noch grüneres Gesicht geben.
Der kleine Hang beim Mariaberg-Schulhaus bietet eine besondere Chance und wurde ebenfalls in die Planung einbezogen. Das Bewegen im Gefälle fördert Gleichgewicht, Koordination und Kraft auf natürliche Weise. Deshalb werden hier noch Seile und Pfähle sowie ein Rutschbahnturm entstehen, der über unterschiedliche Wege zu erreichen ist.
Schon heute freuen wir uns sehr darüber, den Kindern einen vielseitigen neuen Bewegungs-, Begegnungs-, Rückzugs- und Lernraum bieten zu können. Wir sind gespannt, wie sie ihn in den kommenden Monaten und Jahren erobern, mit Leben füllen und immer wieder neu für sich entdecken werden.
Für die Schule war von Anfang an klar: Der neue Spielplatz soll mehr sein als eine Ansammlung von Spielgeräten. Gewünscht war ein vielseitiger Bewegungs- und Lernraum mit psychomotorischen Elementen, der Bewegung, Gleichgewicht und Geschicklichkeit ebenso fördert wie gemeinsames Spielen und soziales Lernen. Gleichzeitig sollten auch Orte entstehen, an denen Kinder zur Ruhe kommen und sich zurückziehen können.
Gemeinsam mit der Stadtgärtnerei und der Rudolf Spielplatz AG wurden verschiedene Möglichkeiten entwickelt und geprüft. Dabei galt es, die vorhandenen Platzverhältnisse, das Gelände und natürlich auch den finanziellen Rahmen zu berücksichtigen.
Kinder und Eltern gestalten mit
Als erste konkrete Vorschläge vorlagen, waren die Kinder gefragt. Im Rahmen eines Soundingboards konnten Schülerinnen und Schüler des Schulkreises verschiedene Gestaltungsideen beurteilen und ihre Wünsche einbringen. Auch die Eltern wurden im Rahmen eines Elterncafés nach ihren Einschätzungen gefragt.
Besonders spannend war, wie ähnlich die Rückmeldungen ausfielen: Sowohl bei den Kindern als auch bei den Eltern stiess insbesondere die Idee eines Pflanzenlabyrinths auf grosse Begeisterung. Auch weitere Wünsche aus der Beteiligung von Kindern und Eltern flossen in die Planung ein.
Im Frühling und Sommer wurde aus den Plänen schliesslich Realität. Entstanden ist ein abwechslungsreicher Spielplatz mit unterschiedlichen Herausforderungen für jüngere und ältere Kinder. Bewegung, Balance, Kraft und Geschicklichkeit können auf vielfältige Weise erprobt und trainiert werden.
Bewusst wurde aber auch an das Gegenstück zur Bewegung gedacht: an Ruhe und Rückzug. Die erhöhten «Adlerhorste» und weitere Versteckmöglichkeiten bieten den Kindern Orte, an denen sie sich zurückziehen, beobachten oder für einen Moment zur Ruhe kommen können. So schafft der neue Platz Raum für ganz unterschiedliche Bedürfnisse – für Aktivität und Herausforderung ebenso wie für Begegnung, Ruhe und Rückzug.
Die neue Arena wiederum lädt zum Sitzen, Begegnen und Austauschen ein und eröffnet gleichzeitig weitere Möglichkeiten, das Lernen nach draussen zu verlagern. Denn für uns ist der neue Spielplatz auch ein Aussenschulzimmer. Bewegung gehört zu unserem Verständnis von Lernen und hat im Schulalltag einen wichtigen Platz. Kinder lernen nicht nur am Tisch. Sie lernen in Bewegung, miteinander, beim eigenen Ausprobieren und Entdecken – und manchmal auch, indem sie beobachten oder sich für einen Moment zurückziehen.
Noch wächst der Spielplatz weiter
Ganz fertig ist die Anlage allerdings noch nicht. Die Bepflanzung ist für den Herbst vorgesehen. Die sommerliche Hitze bietet keine guten Voraussetzungen, damit neue Pflanzen anwachsen können. Wir freuen uns deshalb bereits darauf, wenn das Pflanzenlabyrinth und die weiteren Grünflächen nach und nach wachsen und dem neuen Spielplatz ein noch grüneres Gesicht geben.
Der kleine Hang beim Mariaberg-Schulhaus bietet eine besondere Chance und wurde ebenfalls in die Planung einbezogen. Das Bewegen im Gefälle fördert Gleichgewicht, Koordination und Kraft auf natürliche Weise. Deshalb werden hier noch Seile und Pfähle sowie ein Rutschbahnturm entstehen, der über unterschiedliche Wege zu erreichen ist.
Schon heute freuen wir uns sehr darüber, den Kindern einen vielseitigen neuen Bewegungs-, Begegnungs-, Rückzugs- und Lernraum bieten zu können. Wir sind gespannt, wie sie ihn in den kommenden Monaten und Jahren erobern, mit Leben füllen und immer wieder neu für sich entdecken werden.

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