Die Kraft der Gemeinschaft im Schulkreis Pestalozzi

Bild: Im Schulhaus Pestalozzi sollen die Kinder spüren, dass sie Teil von etwas Grösserem sind.
In Kürze
Die Schule Pestalozzi versteht sich als mehr als ein Lernort – sie ist eine lebendige Gemeinschaft, in der Kinder Freundschaften knüpfen, Verantwortung übernehmen und sich sicher und respektiert fühlen. Rituale, gemeinsame Erlebnisse und klare Regeln geben Halt und stärken das Wir-Gefühl. Bewegung, Ruhe, kreative Angebote und Mitbestimmung fördern Gesundheit, Selbstvertrauen und Verantwortungsbewusstsein. Lehrpersonen und Schulsozialarbeit bieten Unterstützung, Auszeichnungen würdigen soziales Engagement. Ziel ist eine Schule, die nicht nur Wissen vermittelt, sondern Kinder zu starken Persönlichkeiten formt und fürs Leben stärkt.
Autor: Michael Steinmeier, Schulleiter Schulkreis Pestalozzi
Unsere Schule ist viel mehr als ein Gebäude, in dem gelernt wird. Sie ist ein lebendiger Ort, an dem Kinder Freundschaften schliessen, sich gegenseitig stärken und erleben dürfen, wie wertvoll Gemeinschaft ist. Wir sind überzeugt: Lernen gelingt dort, wo Kinder sich wohlfühlen, ernst genommen werden und spüren, dass sie Teil von etwas Grösserem sind.

1. Rituale und gemeinsame Erlebnisse

Gemeinschaft wächst in den vielen kleinen und grossen Momenten des Schuljahres. Geburtstagsrituale in der Klasse, eine stimmungsvolle Feier zum Schulbeginn, das Pestafest oder ein gemeinsames Lager – all das schafft Erinnerungen, die bleiben. Solche Augenblicke verbinden Kinder miteinander und lassen sie spüren: „Ich gehöre dazu.“

2. Ein sicherer Ort zum Wachsen

Jedes Kind soll wissen: „Hier bin ich willkommen, hier darf ich sein.“ Lehrpersonen, Schulleitung und die Schulsozialarbeit haben ein offenes Ohr. Eine offene Türe, ein kurzes Gespräch nach dem Unterricht oder eine helfende Hand – das alles gibt den Kindern Sicherheit.

3. Respekt und Vertrauen

Wir begegnen einander mit Respekt und Anerkennung – egal ob Lehrperson, Kind oder Eltern. Wir hören einander zu, lösen Konflikte gemeinsam und feiern Kinder, die sich für andere einsetzen. Mit Auszeichnungen wie dem Prix Social würdigen wir dieses Engagement. Und wenn die Sechstklässlerinnen und Sechstklässler unsere Schule verlassen, bleiben sie als Teil unserer Gemeinschaft in der „Ahnengalerie“ sichtbar – ein Zeichen: „Du warst wichtig für uns.“

4. Gesund und ausgeglichen bleiben

Kinder brauchen Bewegung, Freude und auch Momente der Ruhe. Darum bieten wir Spielgeräte auf dem Pausenplatz, Bewegungsräume, jedoch auch Rückzugsorte und kleine Inseln der Stille an. Wir üben mit den Kindern Achtsamkeit – innehalten, den eigenen Gefühlen zuhören und Kraft schöpfen. Wer gerne singt, darf in einem der beiden Pesta Chöre mitsingen. Wer gerne liest oder spielt, findet in unserer Bibliothek und Ludothek eine Fülle an Möglichkeiten. All das trägt dazu bei, dass Kinder gestärkt durchs Leben gehen.

5. Mitbestimmen und Verantwortung übernehmen

Unsere Schülerinnen und Schüler gestalten den Schulalltag aktiv mit – im Klassenrat, am Schülerstammtisch oder indem sie über neue Bücher und Spiele mitentscheiden. So erleben sie, was Demokratie bedeutet: dass die eigene Stimme zählt. Kleine Ämtli in der Klasse oder das gemeinsame „Fätzle“ auf dem Pausenplatz lassen sie Verantwortung übernehmen und zeigen: Gemeinschaft funktioniert, wenn alle mithelfen.

6. Starke Persönlichkeit entwickeln

Wir möchten, dass Kinder lernen, auf sich selbst zu vertrauen. Sie sollen spüren: „Ich kann das.“ Schritt für Schritt üben sie, Entscheidungen zu treffen, ihr Lernen eigenverantwortlich zu gestalten und für ihr Handeln einzustehen. Sie entdecken ihren „inneren Schiedsrichter“, der ihnen zeigt, was fair und richtig ist. Unsere ausgebildeten Peacemaker tragen aktiv zur positiven Schulhauskultur bei.

7. Regeln, welche Halt geben

Klare Abmachungen im Klassenzimmer, im Schulhaus und auf dem Pausenplatz geben Orientierung. Regeln sind bei uns nicht da, um zu strafen, sondern um ein gutes Miteinander möglich zu machen. Sie schützen und stärken – so wie Leitplanken Sicherheit geben und doch viel Raum lassen, sich frei zu bewegen.

Unser Ziel

Kinder sollen erleben, wie schön es ist, Teil einer starken Gemeinschaft zu sein, wie gut es tut, Verantwortung zu übernehme und wie wertvoll es ist, anderen mit Respekt zu begegnen. Darauf dürfen Eltern stolz sein. Und wir sind es auch – stolz auf jedes einzelne Kind, das hier im Schulkreis Pestalozzi seinen Weg geht. Gemeinsam schaffen wir eine Schule, die nicht nur Wissen vermittelt, sondern Kinder fürs Leben stark macht.

1. Rituale und gemeinsame Erlebnisse

Gemeinschaft wächst in den vielen kleinen und grossen Momenten des Schuljahres. Geburtstagsrituale in der Klasse, eine stimmungsvolle Feier zum Schulbeginn, das Pestafest oder ein gemeinsames Lager – all das schafft Erinnerungen, die bleiben. Solche Augenblicke verbinden Kinder miteinander und lassen sie spüren: „Ich gehöre dazu.“

2. Ein sicherer Ort zum Wachsen

Jedes Kind soll wissen: „Hier bin ich willkommen, hier darf ich sein.“ Lehrpersonen, Schulleitung und die Schulsozialarbeit haben ein offenes Ohr. Eine offene Türe, ein kurzes Gespräch nach dem Unterricht oder eine helfende Hand – das alles gibt den Kindern Sicherheit.

3. Respekt und Vertrauen

Wir begegnen einander mit Respekt und Anerkennung – egal ob Lehrperson, Kind oder Eltern. Wir hören einander zu, lösen Konflikte gemeinsam und feiern Kinder, die sich für andere einsetzen. Mit Auszeichnungen wie dem Prix Social würdigen wir dieses Engagement. Und wenn die Sechstklässlerinnen und Sechstklässler unsere Schule verlassen, bleiben sie als Teil unserer Gemeinschaft in der „Ahnengalerie“ sichtbar – ein Zeichen: „Du warst wichtig für uns.“

4. Gesund und ausgeglichen bleiben

Kinder brauchen Bewegung, Freude und auch Momente der Ruhe. Darum bieten wir Spielgeräte auf dem Pausenplatz, Bewegungsräume, jedoch auch Rückzugsorte und kleine Inseln der Stille an. Wir üben mit den Kindern Achtsamkeit – innehalten, den eigenen Gefühlen zuhören und Kraft schöpfen. Wer gerne singt, darf in einem der beiden Pesta Chöre mitsingen. Wer gerne liest oder spielt, findet in unserer Bibliothek und Ludothek eine Fülle an Möglichkeiten. All das trägt dazu bei, dass Kinder gestärkt durchs Leben gehen.

5. Mitbestimmen und Verantwortung übernehmen

Unsere Schülerinnen und Schüler gestalten den Schulalltag aktiv mit – im Klassenrat, am Schülerstammtisch oder indem sie über neue Bücher und Spiele mitentscheiden. So erleben sie, was Demokratie bedeutet: dass die eigene Stimme zählt. Kleine Ämtli in der Klasse oder das gemeinsame „Fätzle“ auf dem Pausenplatz lassen sie Verantwortung übernehmen und zeigen: Gemeinschaft funktioniert, wenn alle mithelfen.

6. Starke Persönlichkeit entwickeln

Wir möchten, dass Kinder lernen, auf sich selbst zu vertrauen. Sie sollen spüren: „Ich kann das.“ Schritt für Schritt üben sie, Entscheidungen zu treffen, ihr Lernen eigenverantwortlich zu gestalten und für ihr Handeln einzustehen. Sie entdecken ihren „inneren Schiedsrichter“, der ihnen zeigt, was fair und richtig ist. Unsere ausgebildeten Peacemaker tragen aktiv zur positiven Schulhauskultur bei.

7. Regeln, welche Halt geben

Klare Abmachungen im Klassenzimmer, im Schulhaus und auf dem Pausenplatz geben Orientierung. Regeln sind bei uns nicht da, um zu strafen, sondern um ein gutes Miteinander möglich zu machen. Sie schützen und stärken – so wie Leitplanken Sicherheit geben und doch viel Raum lassen, sich frei zu bewegen.

Unser Ziel

Kinder sollen erleben, wie schön es ist, Teil einer starken Gemeinschaft zu sein, wie gut es tut, Verantwortung zu übernehme und wie wertvoll es ist, anderen mit Respekt zu begegnen. Darauf dürfen Eltern stolz sein. Und wir sind es auch – stolz auf jedes einzelne Kind, das hier im Schulkreis Pestalozzi seinen Weg geht. Gemeinsam schaffen wir eine Schule, die nicht nur Wissen vermittelt, sondern Kinder fürs Leben stark macht.

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